Bambusschaft (Bamboo Shank)
Ein Schaftaufbau, bei dem zwischen Briarkopf und Mundstück ein Bambusabschnitt mit Knoten eingesetzt wird: die Leichtigkeit und Feuchtigkeitsaufnahme des Materials, seine Herkunft aus dem Osten, sein Eintritt in die westliche Pfeifenmacherei und die Methode, den Schaft in der Werkstatt vorzubereiten.
Etiketler:
pipo yapımı, sap, bambu, zanaat
Güncelleme Tarihi:
27. Juli 2026
Der Bambusschaft (bamboo shank) bezeichnet den Aufbau, bei dem der Abschnitt zwischen Pfeifenkopf und Mundstück statt aus Holz aus einem geknoteten Stück Bambusrohr geschnitten wird. Der Kopf besteht meist aus Briar, doch sein Schaft wird kurz gehalten; die verbleibende Strecke ergänzt der Bambus. Da die Ringe, die die Knoten (Nodes) am Stück hinterlassen, das Erscheinungsbild der Pfeife bestimmen, gilt der Bambusschaft sowohl als konstruktive als auch als formgebende Entscheidung.
Was das Material bietet
Der Bambusstamm ist zwischen den Knoten ein hohles Rohr; dieser natürliche Hohlraum liefert eine fertige Achse, an der sich der Rauchkanal beim Bohren orientieren kann. Auch die Dichte des Materials ist gering: Wird der Briarschaft gekürzt und durch Bambus ersetzt, sinkt das Gesamtgewicht der Pfeife spürbar. Das ist der Hauptgrund, warum der Bambusschaft bei Rauchern bevorzugt wird, die die Pfeife im Mund tragen. Dass Bambus Feuchtigkeit aufnimmt, wird in der Szene oft als Argument für ein trockeneres Raucherlebnis angeführt; das sollte eher als verbreitete Überzeugung denn als gemessener Wert gelten.
Der Abstand zwischen den Knoten und ihre Anzahl bestimmen den Charakter des Schafts. Lange galten Stücke mit zwei oder drei Knoten als Maßstab; mit der veränderten Schnittgewohnheit der Zulieferer erreichten ab Mitte der 2000er Jahre auch Stücke mit vier und fünf Knoten die Werkstätten. Die kleinen Wurzelansätze an den Knoten werden entweder mit Schleifpapier geglättet oder ausgestochen und mit Harz gefüllt; der zweite Weg dichtet die Stelle zugleich gegen Feuchtigkeit ab.
Ursprung im Osten und Übergang in den Westen
Der Platz des Bambus im Tabak-Zubehör Asiens ist alt. Bei der als „rau“ bezeichneten Bauform der japanischen Kiseru-Pfeife besteht das Zwischenrohr zwischen Mundstück (suikuchi) und dem metallenen Kopf-Hals-Stück (gankubi) aus Bambus; daher auch der Name. Als früh bekanntes Beispiel in der westlichen Pfeifenmacherei gelten die von Dunhill unter dem Namen Whangee ins Sortiment aufgenommenen Modelle mit Bambusschaft. Dieser Name soll im Chinesischen eine Bambusart bezeichnen und zuvor im Handel mit Spazierstöcken und Schirmgriffen verwendet worden sein. Über den Beginn der Linie gehen die Quellen auseinander: Manche Darstellungen nennen die 1920er Jahre, andere die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als Briar knapp wurde; sicher ist, dass das Modell im Katalog von 1951 geführt wird. Stanwell soll Bambus Anfang der 1950er Jahre eingesetzt haben. Als erster Meister, der Bambus nicht als Notlösung, sondern unmittelbar als gestalterisches Element behandelte, wird gemeinhin Sixten Ivarsson genannt. Heute gehört der Bambusschaft zum Repertoire eines breiten Kreises von Pfeifenmachern von Dänemark über Japan bis in die USA.
Zwei Verbindungen aus der Werkstatt
Da der Bambusschaft als drittes Teil zwischen Kopf und Mundstück tritt, entstehen für den Pfeifenmacher statt einer gleich zwei Verbindungsstellen. Der technische Kern der Arbeit liegt genau in der Lösung dieser beiden Übergänge. Zu Beginn der Vorbereitung wird das Stück gründlich getrocknet, dann entlang des natürlichen Hohlraums zwischen den Knoten der Länge nach durchbohrt; das Bohren erfolgt meist auf der Drehbank, und beide Enden werden rechtwinklig zum Kanal plangefräst, damit die Verbindungsflächen spaltfrei aufsitzen.
An der Verbindung zum Kopf wird ein Rohr aus Edelstahl in den Bambus eingesetzt; das Rohr richtet nicht nur die beiden Bohrungen auf eine gemeinsame Achse aus, sondern vergrößert auch die Klebefläche und macht die Verbindung tragfähig. Auf der Mundstückseite wird dagegen eine breitere Aufnahme ausgefräst und darin ein Delrinstab eingesetzt. So läuft die Reibfläche des Zapfens nicht auf Bambus, sondern auf hartem Kunststoff; genau das federt den Verschleiß bei einer häufig gelösten und wieder eingesetzten Verbindung ab. Verbreitet ist auch, an beiden Enden dünne Ebonitringe anzubringen: Der Ring mildert beim Übergang von Briar zu Bambus und von Bambus zum Mundstück den Farb- und Texturunterschied. Der Vergleich der Mundstückmaterialien findet sich im Artikel Mundstückmaterialien.
Was die Reihenfolge betrifft, wird die Form des Kopfes weitgehend fertiggestellt, bevor der Bambus verklebt wird; ein spät im Inneren des Holzes auftretender Fehler würde sonst auch den bereits vorbereiteten Bambus mit verderben. Da bei diesem Aufbau für das Mundstück keine eigene Aufnahme ausgefräst wird, bleibt der Winkel des Mundstücks an den des Rauchkanals gebunden, und der dem Pfeifenmacher zur Verfügung stehende Winkelspielraum wird enger.
Künye
Öne Çıkan Özellik:
Düşük ağırlık, doğal iç kanal, nem emiciliği
Kullanıldığı Yer:
Pipo sapı (shank); gövde ile ağızlık arasında
Malzeme:
Bambu gövdesinin boğumlu bir parçası
Bağlantı Yöntemi:
Çelik veya delrin boru ile yapıştırma
Tipik Boğum Sayısı:
İki ile beş arası
Erken Örnek:
Dunhill'in Whangee hattı
İlgili Maddeler
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Damga ve İşaretler
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Kaynaklar
Pipedia — Artikel „Bamboo Shanks“
Smokingpipes — Bamboo in Pipe Making: History (Bezeichnung Whangee, Dunhill, Stanwell, Sixten Ivarsson)
Smokingpipes — Bamboo in Modern Pipe Making (Doppelaufnahme-Methode, Knotenzahl, zeitgenössische Meister)
Wikipedia — Kiseru (Bestandteile suikuchi, rau und gankubi der rau-Kiseru; dass rau aus Bambus besteht)
DadsPipes — Reparaturprotokoll zur Dunhill W59 Whangee (Katalog von 1951 und Datierungsdiskussion)
%20(1536%20x%20634%20piksel)VHMVM.png)