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Briar-Kalebassenformen: Unterscheidung zwischen Oberkopf und versenkter Schale

Vorgeschlagene Begriffe zur Klassifizierung von aus Briar geschnitzten kalebassenförmigen Pfeifen: Oberkopf, versenkte Schale, Glocke und gerader Korpus. Kriterium ist, auf welcher Höhe der Kopf bei der Kürbis-Meerschaum-Pfeife auf dem Korpus sitzt.

Etiketler:

kalabaş, pipo şekilleri, adlandırma, briyar

Güncelleme Tarihi:

27. Juli 2026

Briar-Kalebassenformen umfassen eine breite Familie, die die Silhouette der zweiteiligen Kürbispfeife in einem einzigen Holzstück nachbildet. Die Pfeifen an den beiden Enden dieser Familie ähneln einander kaum: Bei der einen steht der Kopf als eigenständige Masse über dem Korpus, bei der anderen ist die Kopföffnung bündig mit dem Korpus abgeschnitten. Wonach sich richtet, ob eine Pfeife als Kalebasse gilt, ist deshalb ein Thema, über das Sammler regelmäßig diskutieren.

Kriterium: Die Lage des Kopfes bei der Kürbispfeife

Grundlage der Unterscheidung ist die Konstruktion der Kalebassenpfeife selbst. Das 1909 datierte Rundschreiben Nr. 41 von David Fairchild und G. N. Collins für das US-Landwirtschaftsministerium beschreibt Schritt für Schritt den Anbau des südafrikanischen Pfeifenkürbis (Lagenaria): Der Hals wird, solange er noch weich ist, mit an gelochten Brettern befestigten Pflöcken in den gewünschten Winkel gebogen, nach dem Trocknen und Aushärten wird das breite Ende abgeschnitten, der Kopf mit Gipsmörtel eingesetzt und die sichtbare Mörtelfläche mit einem dünnen Korkstreifen verkleidet. Die Pfeifentafel derselben Publikation zeigt, dass der Meerschaum-Kopf auf zwei unterschiedlichen Höhen in den Korpus eingesetzt werden kann. Sitzt der Kopf im Halsinneren versenkt und lässt die äußere Kontur des Kürbisses unverändert, gilt er als versenkte Schale (sunken cup); überdeckt er den Kürbis wie eine Kappe und ragt seitlich darüber hinaus, gilt er als Oberkopf (top bowl). Bekannt sind auch frühe Kürbispfeifen, bei denen die versenkte Schale mit einem silbernen Deckel verschlossen wurde.

Versenkte Schale und Glockenkorpus

Bei Briar entsteht die Interpretation der versenkten Schale, indem an der Öffnung eines die Kürbiskrümmung nachahmenden Korpus ein gerader Schnitt angebracht wird; der Kopf liest sich von außen nicht als eigenständiges Teil. Die Form Nr. 49 der Marke Castello ist das meistgenannte Beispiel dieser Gruppe. Auch einige Modelle von Brebbia fallen in diese Linie; die wenigen gebogenen Kalebassen der überwiegend gerade Pfeifen fertigenden Marke Barling werden ebenfalls hierzu gezählt.

Ein Nebenzweig der Gruppe ist die Form, bei der sich der Korpus zur Kopföffnung hin nach außen weitet — die "Glocke" (bell): Die obere Linie ist weiterhin gerade geschnitten, doch die Seiten weiten sich nach oben. Die Form XL05 der Marke Peterson ist der meistgenannte Vertreter dieser Form; auch Dunhill, Ferndown und Sasieni haben Glockeninterpretationen hergestellt. Der Grad der Krümmung bleibt außerhalb des Kriteriums: Auch wenn man bei Kalebasse an eine tief gebogene Silhouette denkt, gehören gerade oder wenig gebogene Exemplare zur selben Familie. Die bekannte Kalebassenform der Marke Stanwell ist als Entwurf von Jess Chonowitsch verzeichnet und nur leicht gebogen.

Interpretationen des Oberkopfs

Auf der Seite des Oberkopfs unterscheiden sich die Pfeifen nicht durch die Form, sondern durch den Weg, auf dem diese Form erreicht wird. Drei grundlegende Lösungen sind bekannt.

  • Aus einem Stück geschnitzt. Der Eindruck eines überstehenden Kopfes wird aus demselben Briar-Stück wie der Korpus herausgearbeitet. Die Kalebassen aus der Picta-Serie von Ser Jacopo sind das bekannteste Beispiel dieses Weges; auch Ardor, Rinaldo und Butz-Choquin arbeiten auf ähnliche Weise.

  • Aufgeklebter Deckel. Auf den Korpus wird ein separater Deckel befestigt. Die Kalebassen mit Buchsbaumdeckel von Teddy Knudsen sind das bekannteste Beispiel dieser Technik; der Deckel kann auch aus Briar, Olivenholz oder Acryl bestehen. Auch Cavicchi und Il Ceppo verfolgen einen ähnlichen Weg.

  • Abnehmbarer Kopf. Der Kopf sitzt als eigenständiges Teil auf dem Korpus; so wird die zweiteilige Konstruktion der Kürbispfeife mit anderem Material wiederholt. Einige Modelle von Ascorti gehören zu dieser Gruppe.

Der Status des Begriffs

Die Unterscheidung verspricht keine scharfen Grenzen. Manche Modelle der Marke Ashton, etwa die LX Sovereign, tragen Merkmale beider Gruppen zugleich: Der Korpus weitet sich nach oben, während die Kopfoberkante nicht gerade, sondern gewölbt ausgeführt ist. Die Unterscheidung zwischen Oberkopf, versenkter Schale, Glocke und gerader Form wurde von Fred Heim im Bulletin The Pipe Collector des amerikanischen Pfeifensammlerverbands NASPC als Diskussionsvorschlag eingebracht. Da es bei Pfeifenformen keine zentrale Klassifizierungsinstanz gibt, gelten diese Begriffe nicht als Industriestandard; dennoch wird anerkannt, dass sie es erleichtern, die Unterschiede innerhalb der Kalebassenfamilie auf eine historische Grundlage zu stellen.

Künye

Ana Biçimler:

Üst hazne (top bowl) ve gömme kâse (sunken cup)

Ayrım Ölçütü:

Haznenin kabak gövdenin üstüne mi, içine mi oturduğu

Konu:

Briyar kalabaş şekillerinin sınıflandırılması

Alt Varyantlar:

Çan (bell) ve düz/az kıvrımlı gövde

Standart Durumu:

Camia içi bir öneri; sanayi standardı değil

Öneriyi Ortaya Atan:

Fred Heim, NASPC bülteninde yayımlanan öneri

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Calabash, Calabash, Wherefore Art Thou Calabash?

  2. David Fairchild und G. N. Collins — The South African Pipe Calabash, USDA Bureau of Plant Industry, Circular No. 41, 1909 (Volltext im Internet Archive)

  3. North American Society of Pipe Collectors (NASPC) — Vorstellungsseite des Bulletins The Pipe Collector

  4. Smokingpipes.com — Peterson-Formenführer, Eintrag zur Glocken-Kalebasse XL05

  5. Pipedia — Artikel Stanwell Shape Numbers and Designers

  6. Pipedia — Artikel Ser Jacopo

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