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Verwendung von Delrin-Zapfen (Using Delrin Tenons)

Der Zapfen, der das Mundstück mit dem Kopf verbindet, wird statt aus dem Mundstückmaterial gedreht aus einem Acetal-Stab (Delrin) gefertigt und eingeklebt: Materialeigenschaften, Passgenauigkeit und Montagereihenfolge.

Etiketler:

pipo yapımı, ağızlık, zıvana, zanaat

Güncelleme Tarihi:

27. Juli 2026

Delrin-Zapfen (Delrin tenon) bezeichnet die Verbindung, bei der der Vorsprung, mit dem das Mundstück auf dem Kopf sitzt, nicht aus dem Mundstückmaterial gedreht, sondern aus einem separaten Acetal-Stab gefertigt und in das Mundstück eingeklebt wird. Delrin ist der Handelsname, den DuPont seinem Acetalharz auf Polyoxymethylen-Basis (POM) gegeben hat; das Harz ging den Aufzeichnungen zufolge 1960 in die Serienproduktion. Der Einzug des Materials in die Pfeifenwerkstatt ist deutlich jünger und beruht nicht auf ästhetischen, sondern rein praktischen Gründen.

Die Logik des separaten Zapfens

Bei einem aus dem Mundstück gedrehten Zapfen hängt der Durchmesser jedes Mal von der Hand des Meisters und der Einstellung der Maschine ab; bei einem fertigen Stab dagegen steht der Durchmesser von vornherein fest. Da Acetal mit engen Toleranzen gefertigt wird, hat jeder Stab desselben Nennmaßes in der Praxis denselben Durchmesser, wodurch die Passung von Pfeife zu Pfeife wiederholbar wird. Der zweite Vorteil liegt in der Reparatur: Ein gebrochener Acetal-Zapfen kann herausgelöst und ersetzt werden, ohne das Mundstück selbst zu opfern.

Bei der Wahl des Durchmessers gibt es keine verbindliche Norm, die Werkstattgewohnheit entscheidet. Am häufigsten wird ein Stab mit 5/16 Zoll (rund 8 Millimeter) gewählt; auch 1/4 und 3/8 Zoll kommen vor. Die Entscheidung richtet sich nach der endgültigen Stärke von Mundstück und Schaft.

Die zwei Seiten des Acetals

Zwei Eigenschaften machen das Material für diesen Zweck geeignet. Die erste ist die Formbeständigkeit: Das Teil behält unter Wärme und Druck sein Maß und verzieht sich beim Bohren nicht. Die zweite ist die geringe Reibung mit der begleitenden selbstschmierenden Eigenschaft; das Mundstück gleitet ohne Quietschen leichtgängig in die Fassung und wieder heraus.

Für dieselbe Gleitfähigkeit zahlt man bei der Montage einen Preis. POM gehört zu den Materialien, die Klebstoff am schlechtesten halten; die Verbindung entsteht nicht chemisch, sondern mechanisch. In der Praxis bedeutet das, in den zu verklebenden Bereich ringsum eine Rille zu schneiden und diese Rillen an drei Stellen des Umfangs mit einer Feile etwas zu vertiefen. Sobald das Epoxid ausgehärtet ist, bilden diese Unregelmäßigkeiten eine Sperre, die ein Drehen des Stabs in der Fassung verhindert.

Fester Stab, variable Bohrung

Die Schwierigkeit liegt nicht beim Stab, sondern bei der Bohrung, die ihn aufnimmt; während der Stab in seinem Maß bleibt, wird die Bohrung von drei Faktoren beeinflusst. Der erste ist der Bohrer: Da Bohrer mit demselben aufgestempelten Maß je nach Hersteller unterschiedliche tatsächliche Durchmesser liefern, muss der Meister den zu verwendenden Bohrer vorher testen und den bewährten aufheben. Der zweite ist das Material. Der Test wird unbedingt an Stücken aus Bruyère (Erikawurzel) durchgeführt, da andere Hölzer beim Bohren nicht dasselbe Verhalten zeigen und irreführende Ergebnisse liefern; bei Ebonit und Acryl ist dagegen der Bohrer, der bei Bruyère den richtigen Sitz ergibt, oft zu eng, weshalb für Kopf und Mundstück unterschiedliche Bohrer nötig sein können. Diese Unterschiede zwischen Mundstückmaterialien werden im Artikel Mundstückmaterialien gesondert behandelt. Der dritte Faktor ist die Bohrtechnik: Da die in der Fassung angesammelten Späne Wärme und Druck erzeugen, die den endgültigen Durchmesser verändern, wird der Bohrer in kurzen Abständen vollständig zurückgezogen und gereinigt.

Vom Verkleben bis zur Endfeinstellung

Der Boden der ins Mundstück gebohrten Fassung wird flach belassen, und das Ende des Stabs wird so vorbereitet, dass es zu diesem Boden passt; Ziel ist, Hohlräume, in denen sich Epoxid sammeln könnte, so weit wie möglich zu vermeiden. Das Harz wird dünn und gleichmäßig auf beide Flächen aufgetragen, die Teile werden unter Druck gedreht, um Luftblasen zu entfernen, und überschüssiges Epoxid wird entfernt, bevor es aushärtet. Vor Abschluss der Aushärtung wird weder gebohrt noch nachgemessen; schnell härtende Harze verkürzen zwar die Handhabungszeit, erreichen ihre volle Festigkeit aber erst später.

Beim Öffnen des Rauchkanals gibt es zwei Vorgehensweisen. Manche Meister bohren den Kanal, solange der Stab noch separat ist; andere kleben Mundstück und Stab zuerst zusammen und bohren dann beide gemeinsam, ohne das Werkstück von der Maschine zu nehmen. Der zweite Weg wird häufig empfohlen, da er das Risiko eines Achsversatzes verringert; die maschinenseitigen Einzelheiten werden im Artikel Bohren an der Drehbank beschrieben. Im letzten Schritt wird der Zapfen entsprechend der Tiefe der Fassung im Kopf gekürzt, und sein Ende wird leicht angefast, damit es die Fassung nicht verkratzt. Wie ein mit der Zeit lockerer oder zu strammer gewordener Sitz nachjustiert wird, behandelt der Artikel Pfeifenreparatur und Mundstückpflege.

Künye

Öne Çıkan Özellik:

Boyut kararlılığı, düşük sürtünme, kendi kendini yağlama

Konu:

Ayrı parça zıvananın ağızlığa takılması

Kullanım Alanı:

Yeni pipo yapımı ve zıvana onarımı

Malzeme:

Asetal reçine (POM); Delrin ticari adıyla bilinir

Bağlantı Yöntemi:

Kanal açılmış yüzeyde epoksi

Yaygın Çap:

Norm yok; çoğunlukla 5/16 inç (yaklaşık 8 mm), ayrıca 1/4 ve 3/8 inç

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Using Delrin Tenons

  2. Pipedia — Artikel Stem Inserts

  3. Wikipedia — Artikel Polyoxymethylen (POM)

  4. Pipe Makers Forum — Diskussionsbeiträge zu Delrin-Zapfen

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