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Pfeifen aus Kirsch- und Birnbaumholz

Obstbäume, Kirsche und Birne, auf die europäische Drechsler zurückgriffen, bevor sich Bruyère durchsetzte, bilden bis heute den Kopf günstiger und leichter Pfeifen.

Etiketler:

meyve ağacı, kiraz, armut, briyar dışı

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Pfeifen aus Kirsch- und Birnbaumholz waren die naheliegendste Lösung, die europäischen Drechslern zur Verfügung stand, bevor die Heidewurzel die Pfeifenwelt beherrschte. Ton zerbrach, Meerschaum war teuer; dagegen waren die aus dem Garten oder Wald stammenden Obstbaumstämme sowohl reichlich vorhanden als auch weich genug, um sich auf der Fußdrehbank problemlos formen zu lassen. Diese beiden Hölzer verschwanden auch nach dem Aufstieg des Bruyère nicht vollständig von der Bühne.

Die Hölzer vor dem Bruyère

Buchsbaum, Buche, Ahorn und Kirsche gehörten seit dem achtzehnten Jahrhundert zu den in der französischen Jura-Region verarbeiteten Hölzern. Die Region war ohnehin ein Zentrum der Drechslerei: für Werkstätten, die Rosenkränze, Knöpfe, Löffel und Schachteln herstellten, war die Pfeife ein weiteres Produkt, das sich mit der vorhandenen Werkbank fertigen ließ. Berichten zufolge arbeiteten die Drechsler rund um Saint-Claude Mitte des neunzehnten Jahrhunderts noch weitgehend mit diesen einheimischen Hölzern. Als der im Artikel Die Bruyère-Revolution und Saint-Claude beschriebene Übergang abgeschlossen war, traten die Obstbäume in den Hintergrund; denn Bruyère war sowohl hitzebeständiger als auch von deutlich längerer Lebensdauer.

Der Name, der die Kirschholztradition institutionalisierte, war Eugène-Léon Ropp. Ropp erhielt 1869 ein Patent für die Wildkirschpfeife und gründete im Jahr darauf eine Werkstatt in Bussang in den Vogesen. Die Produktion verlagerte sich um 1893 nach Baume-les-Dames; die Marke wurde kurz vor dem Ersten Weltkrieg über A. Frankau & Co. in Großbritannien und den Kolonien vertrieben. Die Firma wandte sich mit der Zeit auch dem Bruyère zu, doch Kirschholzpfeifen blieben bis zur Schließung 1991 das Markenzeichen von Ropp. Der Markenname wurde später von einem anderen französischen Hersteller, Cuty-Fort, wieder aufgegriffen.

Der Charakter der Hölzer

Die bekannteste Form der Kirschholzpfeifen ist das Modell, bei dem der natürliche Querschnitt des Astes erhalten bleibt und ein Teil der Rinde außerhalb des Kopfes belassen wird. Dieses Erscheinungsbild macht die Pfeife leichter und verleiht ihr eine rustikale Identität. Kirschholz ist jedoch nicht so dicht wie Bruyère; die Kopfwand erwärmt sich, bis sich eine Kohleschicht gebildet hat, kann der Holzgeschmack deutlich hervortreten, und die Pfeife hat in der Regel eine kürzere Lebensdauer.

Birnbaumholz ist für Pfeifenhersteller ein einheitlicheres Material: astfrei, feinmaserig, ein Holz, das Farbe und Politur gleichmäßig annimmt. Im Gegensatz zum rustikalen Erscheinungsbild der Kirsche eignet sich Birne für glatte, klassisch geformte Köpfe. Die seit 1947 tätige polnische Werkstatt Mr. Brog gibt in ihrer eigenen Werbung an, die aus Birnbaumwurzel gefertigten Köpfe zwei Jahreszeiten lang zu trocknen; solche Trocknungszeiten lassen sich aus unabhängigen Quellen nur schwer bestätigen. Der alte Ruf der Birne bei der Herstellung von Zierobjekten und Druckformen spiegelt sich auch bei der Pfeife in einer gleichbleibenden Bearbeitbarkeit wider.

Heutige Stellung

Diese beiden Hölzer sind heute keine Kandidaten mehr dafür, den Platz des Bruyère einzunehmen, sondern bilden neben ihm eine eigene Kategorie. Wie der Maiskolbenpfeife gelten auch Kirsche und Birne als leichte, unprätentiöse und leicht erhältliche Optionen. In den unter dem Titel Pfeifen aus anderen Hölzern als Bruyère versammelten Experimenten werden Obstbäume in der Regel als kurzlebige, aber charaktervolle Beispiele genannt.

Künye

Tarihî Rol:

Briyar öncesinin ana ahşabı

Öne Çıkan Özellik:

Hafiflik, kolay işlenme, kirazda kabuğun bırakılabilmesi

Bugünkü Durumu:

Fransız ve Polonya atölyelerinde sınırlı üretim

Kaynağı:

Fransa (Vosges, Jura), Orta ve Doğu Avrupa

Kullanım Alanı:

Bütün gövdeli pipolar, kısa ömürlü kâseler

Malzeme:

Yabani kiraz (merisier) ve armut ağacı odunu

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel „Ropp"

  2. Smokingpipes Daily Reader — Artikel zur Geschichte von Saint-Claude und „ROPP: Past, Present, Future"

  3. La Pipe Rit — Geschichte von Saint-Claude und der Pfeifenherstellung

  4. Offizielle Vorstellungsseiten der Werkstatt Mr. Brog

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