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Pipe Making For The Rank Amateur

Ein Essay von Robert Everett über das Pfeifenmachen als Amateur. Es beschreibt, wie ein Liebhaber ohne industrielle Werkbank mit einfachen Handwerkzeugen aus einem Bruyèreblock eine Pfeife herstellt.

Etiketler:

pipo yapımı, briyar, zanaat, kaynak metin

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Pipe Making For The Rank Amateur ist ein von Robert Everett verfasster Essay über das Pfeifenmachen als Amateur. Der Text vertritt die These, dass ein Liebhaber ohne industrielle Maschinen an der Werkbank aus einem Bruyèreblock eine fertige Pfeife herstellen kann, und begründet dies anhand der eigenen Werkstattpraxis des Autors.

Das Bulletin, in dem er erschien

Der Essay erschien in einem Vereinsbulletin. Nach dem Impressum des Textes hieß das Bulletin damals Ohio Pipe Club Journal, und die Publikation wird heute unter dem Namen The Pipe Collector fortgeführt; auch die eigene Vereinsgeschichte hält fest, dass sich der Name des Bulletins im Lauf der Jahre mehrfach änderte. Der Verein wurde 1993 von Phil Bradford und Regis McCafferty unter dem Namen Ohio Pipe Collectors gegründet und änderte im März 1997, als sich die Mitgliedschaft auf 28 Bundesstaaten und Kanada ausgeweitet hatte, seinen Namen in North American Society of Pipe Collectors (NASPC); der Sitz liegt in Columbus, Ohio. Das anfangs zweimal jährlich erscheinende Bulletin wird heute zweimonatlich herausgegeben, und die Redaktion lag ab Ende 1994 über viele Jahre bei Bill Unger. Berichten zufolge entstand der Essay, nachdem Unger den Autor eingeladen hatte, einen Beitrag für die Mitglieder zu verfassen. Everett gibt an, seine Methoden größtenteils aus dem Handbuch Pimo's Guide to Pipe Crafting at Home gelernt zu haben.

Blockwahl und Mundstück

Das Besondere am Text ist, dass er bei der Materialwahl von der gängigen Empfehlung abweicht. Einsteigern werden meist rechteckig aus dem Inneren der Wurzelknolle geschnittene Rohblöcke (Ebauchon) empfohlen. Everett dagegen bevorzugt Plateaux-Blöcke, die aus der Außenschicht der Knolle stammen und deren natürlich verkrustete Oberseite erhalten bleibt; sein Kriterium ist die Wirkung, die Maserung und Krustenkuppe an der fertigen Pfeife entfalten. Der Unterschied zwischen den beiden Blocktypen wird im Artikel Bruyère behandelt.

Beim Mundstück fasst der Text die Unterscheidung zwischen gehärtetem Kautschuk (Vulkanit, auch als Ebonit bezeichnet) und Acryl zusammen. Zu den Handelsnamen von Acryl zählen Lucite von DuPont, Perspex von Imperial Chemical Industries und Plexiglas von Röhm & Haas. Da das Herausarbeiten eines Mundstücks aus stangenförmigem Rohmaterial Drechsel- oder Bohrgesenke erfordert, wird Einsteigern empfohlen, mit vorgepressten fertigen Vulkanitrohlingen zu arbeiten. Der Vergleich der Materialien findet sich im Artikel Mundstückmaterialien.

Werkzeuge und Finish

Die im Text skizzierte Mindestausstattung besteht aus einem Schraubstock, einem Winkelmaß, einer kleinen Säge, verschiedenen Feilen, abgestuften Schleifpapieren und einer elektrischen Handbohrmaschine mit wechselbaren Aufsätzen; alles darüber Hinausgehende gilt als arbeitserleichternde, aber nicht zwingend notwendige Ergänzung. Beschrieben wird, dass überschüssiges Holz zunächst mit der Säge entfernt und die Feinformung dann mit der Feile oder einem Schleifgerät mit flexibler Welle fortgesetzt wird.

Das Finish nimmt im Text mehr Raum ein als die Formgebung. Das Schleifen schreitet stufenweise von Körnung 100 bis Körnung 600 fort; nach jedem Durchgang wird empfohlen, den Kopf mit Alkohol abzuwischen, um sowohl den Staub zu entfernen als auch die vom Staub verdeckten Fehlstellen und Kratzer sichtbar zu machen. Beim Färben werden alkoholbasierte Farben verwendet, als letzte Schicht wird reines Carnaubawachs beschrieben. Da Carnauba zu den härtesten natürlichen Wachsen zählt, wird es nicht von Hand aufgetragen, sondern auf eine rotierende Filzscheibe aufgebracht und von dort auf die Pfeife übertragen.

Das Biegen des Vulkanitmundstücks unter Hausbedingungen wird in einem eigenen Abschnitt behandelt. Bei dem beschriebenen Verfahren wird das Teil, mit einem hindurchgeführten Pfeifenreiniger, in einem ofenfesten Gefäß in Salz eingebettet, bis zur Erweichung erhitzt, mit einem Tuch gehalten gebogen und bis zum Abkühlen von Hand fixiert. Bei der Ofentemperatur widersprechen sich die Quellen; die genannten Werte reichen von etwa 90 bis 135 °C.

Grenzen des Textes

Die von Everett hergestellten Pfeifen sind überwiegend Freihand-Formen mit Plateaukuppe; als Beispiel nennt der Text die Arbeiten der dänischen Schule. Der Text stellt keinen Fertigungsstandard auf: Er beschreibt den Weg eines einzelnen Amateurs, gibt weder Maße noch Toleranzen an und deckt nicht die Schritte der Serienproduktion ab. Dafür siehe den Artikel Wie wird eine Pfeife gemacht.

Künye

İlk Yayım Yeri:

Dernek bülteni; metne göre Ohio Pipe Club Journal, bugünkü adıyla The Pipe Collector

Tür:

Amatör pipo yapımı üzerine deneme

Kapsam:

Blok seçimi, delme, şekillendirme, bitirme, ağızlık uydurma

Andığı El Kitabı:

Pimo's Guide to Pipe Crafting at Home

Yazar:

Robert Everett

Yayımlayan Dernek:

North American Society of Pipe Collectors (NASPC), Columbus, Ohio

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel „Pipe Making For The Rank Amateur“

  2. North American Society of Pipe Collectors, offizielle Website — Vereinsgeschichte und Bulletin-Seiten

  3. Wikipedia — Poly(methyl methacrylate): Handelsnamen Lucite, Perspex und Plexiglas

  4. Wikipedia — Ebonit: Zusammensetzung von gehärtetem Kautschuk und Verwendung im Pfeifenmundstück

  5. Wikipedia — Erica arborea: Ernte und Vorbereitung der Bruyèrewurzelknolle

  6. Invicta Briars und Gilmer Wood Company — Unterscheidung zwischen Ebauchon- und Plateaublöcken

  7. Pipes-Magazine-Forendiskussionen — genannte Temperaturen beim Erhitzen von Vulkanitmundstücken

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