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Drehbankbohrung (Drilling on a Lathe)

Das Bohren der drei Löcher im Pfeifenkopf auf der Drehbank statt mit der Ständerbohrmaschine; Aufspannung, Bohrreihenfolge und Unterschiede zwischen gebogener und gerader Pfeife.

Etiketler:

pipo yapımı, torna, zanaat, delme

Güncelleme Tarihi:

27. Juli 2026

Drehbankbohrung (drilling on a lathe) bezeichnet das Bohren der drei Löcher im Pfeifenkopf — Rauchkanal, Mundstücksitz und Tabakkammer — auf der Drehbank statt mit der Ständerbohrmaschine. Der Aufbau ist hier umgekehrt zum Gewohnten: Der Bohrer bleibt an seinem Platz stehen, das rotierende Teil ist das Holz selbst. Daraus ergibt sich eine einzige, aber entscheidende Konsequenz: Das Loch kann nirgendwo anders als auf der Rotationsachse des Werkstücks gebohrt werden. Die Genauigkeit der Ausrichtung hängt damit weniger vom Auge des Meisters als davon ab, wie der Block auf der Drehbank aufgespannt ist.

Aufspannung und Werkbankaufbau

Der Bruyèreblock wird zunächst an allen vier Seiten rechtwinklig zugerichtet; diese ebenen Flächen erleichtern jede folgende Ausrichtung. Die gewünschte Form wird auf die Seitenfläche des Blocks gezeichnet, für jedes der drei Löcher wird eine Linie markiert. Der Block wird in das Spannfutter des Spindelstocks eingespannt; der Bohrer wiederum wird in ein Bohrfutter gespannt, das am Reitstock befestigt ist, in Position verriegelt und kontrolliert gegen das rotierende Holz vorgeschoben. Der Reitstock ist ohnehin eine Vorrichtung, die dafür konzipiert ist, Bohr- und Reibwerkzeuge zu tragen und kontrolliert vorzuschieben; auch seine Verwendung im Pfeifenatelier gilt als Erweiterung dieser Funktion.

Die Drehzahl wird auf die niedrigste Stufe gestellt. Eine niedrige Drehzahl liefert nicht nur einen saubereren Schnitt, sondern verringert auch die Gefahr, die entsteht, wenn ein nicht ausreichend fest gespannter Block sich bei hoher Geschwindigkeit dreht. Die Länge, die in diesem Aufbau gebohrt werden kann, wird entweder durch die Länge des Bohrers oder durch die Länge des Drehbankbetts bestimmt, je nachdem, welches kürzer ist; da die Betten in der Regel länger sind als die Bohrer, setzt in der Praxis meist der Bohrer selbst die Grenze. Lange Stiele, die mit der Ständerbohrmaschine schwer zu bohren sind, etwa Churchwarden-Modelle, werden auf diese Weise zugänglich. Die für jedes Loch benötigte Tiefe wird vorab auf dem Bohrerkörper markiert; da der Bohrer sich nicht dreht, lässt sich diese Markierung während der Arbeit bequem ablesen.

Das Bohren der drei Löcher

Bei der gebogenen Pfeife ist das erste Loch der Rauchkanal. Man geht langsam vor; um Späne abzuführen und den Bohrer zu kühlen, wird häufig zurückgezogen, sonst verbrennt sowohl die Innenfläche des Lochs, als auch der Bohrer wird vorzeitig stumpf. Trifft der Bohrer auf eine nicht ebene, schräge Fläche, ist es üblich, zunächst mit einem kurzen, harten Fräser eine ebene Ausgangsfläche zu schaffen.

Für den Mundstücksitz wird der Block entsprechend dem neuen Winkel neu eingespannt. Wird der Stiel gedreht, geschieht dies vor dem Bohren, denn gebohrtes Holz wird geschwächt, und ein Verhaken des Stichels im Holz mit anschließendem Erfassen des Werkstücks würde in diesem Stadium zu einem nicht mehr behebbaren Schaden führen. Die Stirnfläche des Stiels wird mit einem Forstnerbohrer, der breit genug ist, um den gesamten Stieldurchmesser aufzunehmen, plangefräst; der Forstnerbohrer hinterlässt eine plane und sauber begrenzte Fläche, da seine umlaufende zylindrische Klinge das Holz faserdurchschneidend vorantreibt. Der Sitz selbst wird, da es sich im Verhältnis zu seinem Durchmesser um ein kurzes Loch handelt, in einem einzigen Durchgang gebohrt.

Das letzte Loch ist die Tabakkammer. Da der Kammerboden genau auf den Rauchkanal treffen muss, wird kurz vor der Markierungslinie am Bohrer angehalten und kontrolliert. Die Kammer kann bei Wunsch geschliffen werden, solange der Block noch auf der Drehbank sitzt.

Kontrolle und geänderte Reihenfolge bei der geraden Pfeife

Der größte praktische Vorteil der Methode zeigt sich in dieser Kontrollphase. Wird der Reitstock zurückgezogen und aus dem Weg geräumt, lässt sich direkt in das Loch hineinschauen; bei der Ständerbohrmaschine ist dieselbe Kontrolle nur möglich, indem man mit einem Spiegel hineinsieht oder das Werkstück ausbaut und untersucht. Erscheint der Rauchkanal beim Blick auf den Boden des Sitzes genau mittig, bedeutet das, dass der Pfeifenreiniger ohne Verkanten hindurchgleitet. Bei stark gebogenen Formen gelingt diese Zentrierung nicht immer; in solchen Fällen wird die Mündung des Kanals mit einem kleinen Fräser leicht angeschrägt, um dem Reiniger den Einstieg zu öffnen.

Bei der geraden Pfeife liegen Rauchkanal und Sitz auf derselben Achse, daher wird der Block zwischen den beiden Bohrungen nicht neu eingespannt; auch die Reihenfolge ändert sich dadurch. Die Ausrichtung erfolgt einmal, die Stirnfläche des Stiels wird plangefräst, bei Bedarf wird der Stiel gedreht, danach wird zuerst der Sitz, dann der Kanal gebohrt. Zur Stellung der Bohrphase im Gesamtablauf siehe den Artikel Wie eine Pfeife hergestellt wird, zu den Bezeichnungen der Teile den Artikel Pfeifenanatomie.

Künye

Temel İlke:

Ahşap döner, matkap ucu sabit durur

Konu:

Pipo gövdesinin torna tezgâhında delinmesi

Tezgâh Donanımı:

Fener mili aynası, gezer punta, matkap mandreni

Açılan Delikler:

Duman kanalı, ağızlık yuvası, tütün haznesi

Kritik Nokta:

Kanalın hazne tabanıyla tam ortadan buluşması

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Drilling on a Lathe

  2. Wikipedia — Artikel Reitstock (Tailstock)

  3. Wikipedia — Artikel Forstnerbohrer

  4. Wikipedia — Artikel Spannfutter (Chuck, engineering)

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