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Trever Talberts Bohrmethode

Wie Pfeifenmacher Trever Talbert beim Bohren des Briarkopfes die Drehbank der Ständerbohrmaschine vorzieht, welche Reihenfolge der Bohrungen er einhält, und die in seiner Werkstatt genutzte Bohrmaschine aus Saint-Claude.

Etiketler:

pipo yapımı, delme, torna, atölye

Güncelleme Tarihi:

27. Juli 2026

Trever Talberts Bohrmethode beschreibt eine Werkstattpraxis, die erklärt, auf welcher Maschine und in welcher Reihenfolge die drei Bohrungen im Briarkopf (Mundstücksitz, Rauchkanal und Tabakkammer) angelegt werden. Talbert stellt eigenen Angaben zufolge seit Mitte der 1990er Jahre Pfeifen her; nachdem er sieben Jahre an der Westküste Frankreichs gearbeitet hatte, kehrte er in die Vereinigten Staaten zurück. Die im Folgenden beschriebene Ordnung gilt als Wiedergabe der Praxis, die sich Aufzeichnungen zufolge in seiner Werkstatt in der Bretagne etabliert hat. Die allgemeine Geschichte der Marke wird im Artikel Talbert Pipes behandelt.

Warum die Drehbank

Das Bohren gilt als der Arbeitsschritt der Pfeifenherstellung mit der geringsten Möglichkeit zur Korrektur: Weicht der Kanal einmal von der Achse ab, lässt sich der Kopf meist nicht mehr retten. Die Gründe, warum die Drehbank der Ständerbohrmaschine vorgezogen wird, drehen sich ebenfalls um dieses Risiko. Die über den Reitstock geführte Spitze überträgt dem Meister fortlaufend Informationen zur Hand; dass ein Riss im Holz oder der Moment, in dem die Spitze den Rauchkanal erreicht, nicht mit dem Auge, sondern mit dem Finger wahrgenommen wird, beruht darauf. Die breiten, flachen Spitzen, mit denen die Kammer geöffnet wird, neigen an der Ständerbohrmaschine zum Springen und verformen das Loch oval, während sie an der Drehbank gleichmäßig arbeiten; die geringere Vibration hinterlässt zudem eine glattere Lochoberfläche. Dafür muss die Drehbank für jeden Kopf neu eingerichtet werden: Auf die Arbeitsspindel wird ein für die Pfeifenherstellung geschmiedetes, schweres Zweibackenfutter montiert, in den Reitstock ein Bohrfutter eingesetzt. Die allgemeine Verwendung der Maschine in der Werkstatt wird in den Artikeln Metalldrehbank und Bohren an der Drehbank genauer behandelt.

Reihenfolge und Drehzahl

Lage und Tiefe der Kammer werden vorab auf dem Rohling angezeichnet; der Kopf wird an den beim Formen absichtlich flach gelassenen unteren Flächen im Futter eingespannt. Da diese Ebenen die Grundlage für jede spätere Ausrichtung bilden, werden sie vor dem Bohren angelegt, während geformt wird; die Gründe dafür werden im Artikel Erst Form, dann Bohrung erörtert. Zuerst wird der Mundstücksitz gebohrt, danach – falls nötig, mit korrigiertem Winkel – der Rauchkanal. Nachdem der Kopf im Futter gedreht und die Kammerachse mit dem Kanal in Übereinstimmung gebracht wurde, kommt die Kammer an die Reihe; welches Kammerende verwendet wird, ist bereits in der Entwurfsphase festgelegt.

Die Drehzahl wird niedrig gehalten; in der Quelle wird diese Grenze mit der niedrigsten Stufe der Maschine, 500 Umdrehungen pro Minute, angegeben. Bei hoher Drehzahl springt die Spitze, es baut sich Wärme auf, und das Holz kann verbrennen. Deshalb wird die Spitze langsam vorgeschoben, häufig zurückgezogen, um Späne zu entfernen, und es wird Zeit zum Abkühlen gelassen. Da die Wahrscheinlichkeit, dass hartes Holz die Spitze von der Achse abbringt, mit zunehmendem Abstand vom Reitstock steigt, erfolgt der Vorschub in kurzen Schritten. Sobald der Kanal sichtbar wird, wird der verbleibende Abstand zum Boden gemessen, und um genau diesen Betrag wird weiter vorgeschoben, damit der Kammerboden sauber sitzt.

Die Bohrmaschine aus Saint-Claude

Die Drehbank ist nicht die einzige Option; berichten zufolge finden sich in der Werkstatt neben Ständerbohrmaschinen noch weitere, speziell für die Pfeifenherstellung gebaute Maschinen. Eine davon ist eine in Saint-Claude gefertigte Bohrmaschine. Der Rohling wird in senkrecht stehende, selbstzentrierende Backen eingespannt; der Schlitten wird über die auf der Spitze sitzende, durch einen Riemen von oben angetriebene schwere Stahlspindel geführt. Dass der Schlitten sich heben und senken, seitlich verschieben und um dreißig Grad zur Quelle drehen lässt, ermöglicht es, Kammer und Kanal zu bohren, ohne den Rohling zu lösen. Die Backen werden bei Briar mit weichen Holzklötzen eingesetzt: Sie greifen fest, aber schonend, und werden bei Verschleiß ausgetauscht. Es wird vermerkt, dass die größeren Maschinen der Werkstatt dasselbe Prinzip mit horizontal eingespannten Backen umsetzen.

Künye

Devir:

Tornanın en düşük kademesi (kaynakta 500 devir/dakika)

Ana Tezgâh:

Torna; ayrıca sütunlu matkap ve özel delme tezgâhları

Konu:

Briyar gövdenin delinmesinde tezgâh seçimi

Delik Sırası:

Ağızlık yuvası, duman kanalı, tütün haznesi

Atölye:

Fransa'nın batı kıyısında yedi yıl, ardından ABD

Usta:

Trever Talbert (kendi bildirimine göre 1990'ların ortasından bu yana)

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Trever Talbert on Drilling

  2. Pipedia — Artikel Talbert Pipes und Ligne Bretagne

  3. talbertpipes.com — Vorstellungsseite des Meisters

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