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Arne Ljung

Kurzporträt des schwedischen Meisters Arne Ljung, der erst nach seinem fünfzigsten Lebensjahr mit dem Pfeifenbau begann und dessen Produktion größtenteils ins Ausland ging.

Etiketler:

isveç, el yapımı pipo, usta pipocu

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Arne Ljung (1913-1998) ist einer der ersten Vertreter der handwerklichen Pfeifenbautradition in Schweden der Nachkriegszeit. Er verbrachte den Großteil seines Erwachsenenlebens in der Geschäftswelt und leitete als Geschäftsführer ein Automobilunternehmen. Eine schwere Krankheitsdiagnose in den 1960er Jahren zwang ihn, dieses Amt aufzugeben; den Aufzeichnungen zufolge machte er um 1963, als Mann über fünfzig, sein seit Jahren betriebenes Hobby zu seinem Lebensunterhalt.

Eine spät begonnene Werkstatt

Was Ljungs Geschichte ungewöhnlich macht, ist ebenso sehr das Alter, in dem er begann, wie die Umstände dieses Beginns. Seine Krankheit dauerte über dreißig Jahre, doch soll sie den Meister erst im letzten Jahr so weit geschwächt haben, dass er nicht mehr arbeiten konnte. Die Werkstatt lief also die dreißig Jahre nach der Diagnose ununterbrochen weiter. In dieser langen Zeit blieb die Produktion in einer Hand und in kleinem Maßstab; es gab weder ein Team, das mit Ljung zusammenarbeitete, noch eine Werkstatt, die seinen Namen fortführte.

Im Schweden jener Zeit gab es fast keinen Pfeifenmeister, der unter eigenem Namen arbeitete; die Produktion des Landes lag größtenteils in den Händen von Fabrikbetrieben wie der Svenska Rökpipfabriken. Ljung gibt in seinen eigenen Werbetexten an, der einzige Pfeifenhersteller Schwedens gewesen zu sein und der erste, der Kurse im Pfeifenbau auf Hobbyniveau anbot. Diese Kurse sollen in Limhamn bei Malmö stattgefunden haben. So gilt Ljung als Ausgangspunkt, der nachfolgenden schwedischen Meistergenerationen wie Bo Nordh den Weg ebnete.

Produktion und Verbreitung

Ljungs Pfeifen wurden aus Bruyère-Blöcken in begrenzter Anzahl und von Hand geformt gefertigt. Seine Gesamtproduktion näherte sich nie einem Fabrikmaßstab; deshalb sind seine Exemplare heute selten anzutreffen. In den Beschreibungen der erhaltenen Exemplare wird angegeben, dass die Pfeifen einen Stempel tragen, der den Namen des Meisters und das Herstellungsland angibt; die genaue Lesart des Stempels konnte durch keine unabhängige Quelle bestätigt werden.

Da der Großteil der Produktion exportiert wurde, ist die Zahl der in Schweden verbliebenen Exemplare gering. Es wird berichtet, dass der Großteil der Pfeifen des Meisters nach Japan ging; dieses Land, in dem die handgefertigte Pfeife als Kunstobjekt galt, war in denselben Jahren auch der wichtigste Auslandsmarkt der Meister der Dänischen Schule. Laut seinem eigenen Werbetext fanden Ljungs Arbeiten auch in Kontinentaleuropa und in den Vereinigten Staaten Anklang.

Anerkennung

In Ljungs eigenem Werbetext wird angegeben, dass seine Pfeifen in einer Ausstellung der Schwedischen Gesellschaft für Industriedesign zum Thema Kunst und Handwerk gezeigt wurden. Dies ist ein frühes Beispiel dafür, dass der Pfeifenbau in jener Zeit in Schweden als angewandte Kunst galt.

Arne Ljung starb 1998 im Alter von fünfundachtzig Jahren; sein Name ging nicht auf eine Marke oder einen Nachfolger über. Sein Werk ist zahlenmäßig klein, wird aber als Ausgangspunkt des individuellen, außerhalb der Fabrik betriebenen Pfeifenhandwerks in Schweden erinnert.

Künye

İmza Ürünleri:

Az sayıda üretilen, elde biçimlendirilmiş briyar pipolar

Kuruluş:

1960'lar (kayıtlara göre 1963)

Bugünkü Durumu:

Ustanın 1998'de ölümüyle son buldu

Ülke:

İsveç

Kurucu:

Arne Ljung (1913-1998)

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  1. Pipedia — Artikel Ljung

  2. Svenska Pipklubben (Schwedischer Pfeifenclub) — Bereich Pfeifenmeister, Seite Arne Ljung

  3. Scandinavian Pipes — Meisterseite Arne Ljung

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