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Verzeichnis österreichischer Pfeifenmarken

Alphabetisches Verzeichnis von Pfeifenmarken österreichischer Herkunft oder solchen, die in österreichischen Registern genannt werden; enthält kurze, sachliche Einträge zu dreizehn Marken.

Etiketler:

marka dizini, avusturya, pipo markaları

Güncelleme Tarihi:

2. August 2026

Das Verzeichnis österreichischer Pfeifenmarken fasst in alphabetischer Reihenfolge Pfeifennamen zusammen, die in Österreich gegründet wurden, von österreichischen Machern geführt werden oder in den Markenregistern des Landes genannt sind. Die österreichische Pfeifenkultur hat zwei getrennte Stränge: die Schnitzkunst des Meerschaums, die Wien im 19. Jahrhundert zu einem der führenden Zentren Europas machte, und die heute in verschiedenen Regionen des Landes in Einzelwerkstätten betriebene handwerkliche Bruyère-Fertigung. Die folgenden Einträge fassen ausschließlich dokumentierte Tatsachen zusammen; Punkte, zu denen in den Quellen keine Angaben vorliegen, sind ausdrücklich vermerkt, und der Status von Machern, die zwar in der Liste erscheinen, aber in anderen Ländern gearbeitet haben, ist gesondert angegeben.

Marken

  • Andreas Bauer — ein Name, der unter österreichischen Meerschaumherstellern kursiert. Zur Marke sind keine dokumentierten Details überliefert; dieselben Quellen nennen den Wiener Strambach als letzten Meerschaumhersteller des Landes.

  • Baff Tabakpfeifenunikate — die Werkstatt des Pfeifenmachers David Wagner, der Einzelstücke nach Auftrag fertigt. Wagner erlernte das Handwerk in der Schweiz bei Franz von Matt, in Deutschland bei Rainer Barbi und in Österreich bei Josef Prammer. Seine Werkstatt liegt in der Salzkammergut-Region in der Nähe des Traunsee-Ufers; dokumentiert ist, dass er jährlich rund 100 bis 120 Pfeifen aus Bruyèreholz von Hand formt.

  • Erste Ottakringer Pfeifenmanufaktur — die von Patrick Rutka im 16. Wiener Bezirk Ottakring gegründete Werkstatt, nach der sie auch benannt ist. Der 1977 geborene Rutka ist zugleich Musiker und spielt das chromatische Knopfakkordeon, eines der traditionellen Instrumente der österreichischen Volksmusik; gemeinsam mit dem Gitarristen Klaus P. Steurer bildet er das Duo "16er Buam", das klassisches Wienerlied darbietet.

  • Fisher — die Marke des für Meerschaumarbeiten bekannten österreichischen Meisters Paul Fisher. Fisher wanderte zur Fortführung seines Berufs nach New York aus, arbeitete in Lower Manhattan und wurde amerikanischer Staatsbürger; er kennzeichnete seine Pfeifen mit dem Symbol "F". Einer der Namen, die in den 1960er Jahren sechs Jahre lang bei ihm arbeiteten, ist Ed Burak.

  • Guyot — benannt nach dem französischen Pfeifenmacher Gilbert Guyot; das Erscheinen in österreichischen Registern beruht allein auf einer Auflistung. Der 1938 geborene Guyot begann 1961 mit dem Pfeifenmachen und ist mittlerweile in den Ruhestand getreten. Auch sein Vater H. Guyot führte eine nach ihm benannte Marke und arbeitete zwischen 1921 und 1923 in Paris für GBD. Dem Sohn Guyot wurde 1994 der Titel "Meilleur Ouvrier de France" verliehen; der Meister verfasste zudem ein Buch über die Geschichte der französischen Pfeifenmacherei.

  • GWS — der englische Stempel, den der als Hersteller wie als Reparateur bekannte G. W. Sims in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verwendete; Einzelheiten siehe Artikel Sims. Sein Geschäft im Norden Londons schloss um 1980. Es wird berichtet, dass Sims möglicherweise auch für Charatan und Barling gearbeitet hat.

  • H. Richmond — ein französischer Pfeifenmacher, der in seiner eigenen Werkstatt in der Umgebung von Saint-Claude arbeitete. Zeitraum der Tätigkeit und Produktionsumfang sind nicht dokumentiert.

  • H.A. Savinelli — ein im 19. Jahrhundert tätiger italienischer Schnitzer und Holzpfeifenmacher, der nicht Bruyère, sondern andere Holzarten verwendete. Eine auf etwa 1850 datierte Pfeife aus seiner Hand war im Tobacco Art and History Museum in Nashville, USA, ausgestellt; das Museum wurde später geschlossen.

  • Huml — entstand, als der Österreicher Karl Huml 1993 mit dem Pfeifenmachen begann. Der überwiegend an klassischen Formen arbeitende Meister fertigte jährlich fünf bis dreißig Pfeifen. Eine 2015 vermerkte Notiz deutet darauf hin, dass Huml zu diesem Zeitpunkt seine Tätigkeit möglicherweise eingestellt hat.

  • J.N. Menhard — ein im 19. Jahrhundert tätiger österreichischer Meister. Er war für seine Kunstfertigkeit in der Meerschaum- und Bernsteinschnitzerei bekannt und schuf neben Meerschaumpfeifen, von denen einige mit Edelsteinen verziert waren, auch andere Schnitzwerke. Auf der Wiener Weltausstellung 1873 erhielt er die "Medaille für Verdienst". Die im Österreichischen Tabakmuseum ausgestellten Stücke tragen die Signatur "J.N. Menhard Wien".

  • Krenn — entstand, als der leidenschaftliche Pfeifenraucher Hans Krenn 1991 begann, zunächst für sich selbst und seine Freunde Pfeifen zu fertigen. Trotz steigender Nachfrage stellt Krenn jährlich nur wenige Dutzend Pfeifen her und gibt an, dass jedes Stück zehn bis vierzig Stunden benötigt. Er arbeitet mit korsischem Bruyère; seine Pfeifen fertigt er meist mit für 9-mm-Filter geeigneten Mundstücken (Stiel), auf Wunsch auch mit filterlosem Standardmundstück.

  • Lenz — der Name der Pfeifen, die Josef Lenz in der Tischlerei Lenz im steirischen Bad Gleichenberg herstellt. Über die Fertigungsmethode und die Geschichte der Werkstatt liegen keine Aufzeichnungen vor.

  • Stiegler — trägt den Namen des in Winklarn in Niederösterreich tätigen Pfeifenmachers Christoph Stiegler. Die einzige dokumentierte Angabe betrifft die Identität des Machers und seinen Arbeitsort.

Künye

Kaynak:

Pipedia marka kayıtları

Öne Çıkan Yöreler:

Viyana, Salzkammergut, Yukarı Avusturya

Marka Sayısı:

13

Kapsam:

Avusturya kaynaklı pipo markaları, alfabetik dizin

Not:

Müstakil maddesi bulunan markalara iç bağlantı verilmiştir.

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Kaynaklar

  1. Pipedia — österreichische Markenregister

  2. José Manuel Lopes — Pipes, Artisans and Trademarks

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