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Bacigalupi

Bacigalupi ist eine italienische handgefertigte Pfeifenmarke, die der in Genua geborene Marco Bacigalupi in begrenzter Stückzahl in seiner Einzelwerkstatt in Gavi herstellt.

Etiketler:

italyan pipoları, el yapımı, atölye ustası, piemonte

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Bacigalupi ist die handgefertigte Pfeifenmarke, mit der Marco Bacigalupi, der in der Stadt Gavi im Piemont im Nordwesten Italiens arbeitet, seine Pfeifen unter seinem eigenen Nachnamen stempelt. Es handelt sich nicht um eine Fabrik, sondern um eine Einzelwerkstatt; die jährliche Produktion übersteigt Berichten zufolge nicht hundertfünfzig Stück. Dieser Umfang lässt die Marke eher als Signatur eines einzelnen Meisters denn als Industrieunternehmen erscheinen.

Der Meister und die Gründung der Werkstatt

Marco Bacigalupi wurde 1952 in Genua geboren. Sein eigentlicher Beruf war nicht das Pfeifenmachen; Werbetexten zufolge arbeitete er im Bereich Design und pflegte die Beschäftigung mit Holz als Nebenbeschäftigung. Derselben Erzählung zufolge kam er bereits als Kind über eine Pfeife seines Vaters erstmals mit Briar in Berührung. Unabhängig vom genauen Datum ist klar, dass der Marke eine lange Phase des Amateurschaffens vorausging; unter den überlieferten Angaben findet sich auch, dass er Ende der 1980er Jahre bei einem in Genua veranstalteten Wettbewerb für Pfeifenmacher einen Preis gewann.

Der Abschied von der Stadt erfolgte 2007: Bacigalupi verließ Genua und ließ sich im landeinwärts gelegenen Gavi nieder. Die Umwandlung der Werkstatt in eine Vollzeittätigkeit erfolgte erst 2012. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Produktion regelmäßig, und die Pfeifen wurden über spezialisierte Händler auch außerhalb Italiens vertrieben.

Material und Verarbeitung

Für die Köpfe wird toskanischer Briar erster Qualität verwendet. Diese Wahl entspricht der allgemeinen Tendenz der italienischen Werkstatttradition: Da der Briar im eigenen Land beschafft werden kann, sind italienische Meister in der Blockauswahl früh am Zug. Die Mundstücke werden nicht aus einer vorgefertigten Form, sondern aus deutschem Ebonitstab herausgearbeitet; diese Methode gilt als eine der arbeitsintensivsten unter den Mundstückmaterialien.

Eine oft erwähnte technische Eigenheit Bacigalupis betrifft die Position des Rauchkanals. Der Kanal wird so nah wie möglich am Boden der Kammer angesetzt; so nähert sich die Öffnung der Bohrung derselben Ebene wie der Kammerboden, was das vollständige Abbrennen des Tabaks erleichtert. Das Formrepertoire ist nicht auf das klassische Repertoire beschränkt; auch Exemplare in der Anordnung des umgekehrten Calabash (eine an Briar angepasste Umsetzung des Calabash-Pfeifen-Prinzips) sind entstanden. In manchen Werbetexten wird auf eine Verwandtschaft seines Stils mit dem der ebenfalls italienischen Werkstatt Radice hingewiesen; dieser Vergleich sollte eher als vereinzelte Einschätzung denn als weit verbreitete Auffassung gelten. Neben Briar sind auch einzelne, mit anderen Holzstrukturen wie Akazienmaser gefertigte Stücke dokumentiert.

Stempelung und Linien

Die Produktion wird unter zwei Bezeichnungen eingeteilt: Ancore ("Anker") und Vele ("Segel"). Dass die Namen aus der Seefahrt gewählt wurden, ist eine Anspielung auf die Jugend des Meisters in Genua. Auf den Stempeln kann das Anker- oder Segelsymbol mehrfach wiederholt sein; in Produktaufzeichnungen finden sich Exemplare mit einem, zwei oder drei Symbolen. Dass die Anzahl der Symbole eine Bewertung bedeutet, wird zwar häufig geäußert, doch gibt es dafür keine offizielle Bestätigung durch den Hersteller. Auf dem Stempel findet sich zudem eine Nummer, die das Herstellungsjahr angibt; auf dem Gebrauchtmarkt erfolgt die Datierung eines Stücks meist über diese Nummer.

Bacigalupi zählt zu den im Artikel Kurze Geschichte der italienischen handgefertigten Pfeife beschriebenen Werkstattmachern der späten Generation: kein Fortführer eines alteingesessenen Familienbetriebs, sondern ein im reifen Alter professionalisierter, unabhängiger Meister. Dass die Produktion in begrenzter Zahl gehalten wird und der Vertrieb über ein enges Händlernetz erfolgt, macht die Bekanntheit der Marke in Sammlerkreisen unabhängig von ihrem Produktionsvolumen.

Künye

İmza Özellikleri:

Ancore ve Vele adlı iki hat; yıl bilgisi taşıyan numaralama

Kuruluş:

Tam zamanlı üretim 2012'den itibaren

Bugünkü Durumu:

Tek kişilik atölye olarak üretimini sürdürüyor

Ülke:

İtalya (Gavi, Piemonte)

Kurucu:

Marco Bacigalupi (d. 1952, Cenova)

Malzeme:

Toskana briyarı; Alman ebonit çubuktan elde işlenmiş ağızlık

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Bacigalupi (herangezogene Quelle)

  2. Pipa Club Italia — Vorstellung des Pfeifenmachers Bacigalupi

  3. LePipe.it — Biografieseite Bacigalupi

  4. Produktaufzeichnungen von Händlern — Listen mit den Linienbezeichnungen Ancore und Vele

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