Bari
Dänische Pfeifenmarke, gegründet von Viggo Nielsen in Kolding, die maschinelle Vorarbeit mit handwerklicher Fertigstellung verbindet.
Etiketler:
danimarka, seri üretim, pipo markası
Güncelleme Tarihi:
26. Juli 2026
Bari ist eine von Viggo Nielsen in der dänischen Stadt Kolding gegründete Pfeifenmarke, die über vierzig Jahre lang eine mittelgroße Serienproduktion betrieb. Die Marke steht irgendwo zwischen den großen Fabriken des Landes und den Einmannwerkbänken: Sie verfolgte eine Produktionslinie, die die Geschwindigkeit der Maschine mit handwerklicher Fertigstellung verband und eher auf Beständigkeit als auf Auffälligkeit setzte. Über das Gründungsjahr sind sich die Quellen uneinig; dänische Aufzeichnungen nennen 1948, Pipedia hingegen den Winter 1950/51.
Die Jahre in Kolding
Kolding, wo Bari gegründet wurde, war im Nachkriegsdänemark eine der Städte, in denen sich das Pfeifengeschäft konzentrierte; zusammen mit Namen wie Kriswill sollen dort über hundert Menschen von diesem Handwerk gelebt haben. Auch Viggo Nielsens beide Söhne, Kai Nielsen und Jørgen Nielsen, traten schon als Kinder in die Werkstatt ein und arbeiteten dort bis 1975. Nachdem die Brüder in jenem Jahr ausgeschieden waren, begannen sie zusammen mit ihrem Vater in Faaborg auf der Insel Fünen eigene Pfeifen herzustellen; diese Pfeifen sind in Dänemark unter dem Namen Faaborg bekannt.
In Bezug auf die Produktionsphilosophie gilt Bari als eine der Marken, die sich früh der modernen dänischen Designsprache anpassten, die sich im Umfeld von Stanwell herausbildete. Dass die Marke freiläufige Linien innerhalb der Grenzen der Formfertigung neu interpretierte, hält sie – wenn auch am Rande – in der Diskussion um die Dänische Schule.
Eigentümerwechsel
Das Unternehmen wurde 1978 an die in Hamburg ansässige Joh. Wilh. von Eicken GmbH verkauft; berichtet wird, dass zu jener Zeit dreiunddreißig Personen beschäftigt waren. Da diese Zahl nur in auf Pipedia zurückgehenden Quellen auftaucht, sollte sie nicht als gesichert gelten. Die deutsche Eigentümerschaft verlagerte die Produktion nicht nach Deutschland; die Werkbänke blieben in Dänemark. In den folgenden fünfzehn Jahren lag die Leitung der Produktion in den Händen von Åge Bøgelund und Helmer Thomsen. Thomsen übernahm das Unternehmen 1993, änderte den Namen in Bari Piber Helmer Thomsen und verlegte die Werkstatt in ein geeigneteres Gebäude in Vejen. Wann Bari schließlich vollständig schloss, geht aus keiner der vorliegenden Quellen eindeutig hervor.
Produktion und Serien
Die Grundmethode der Marke blieb über Jahrzehnte gleich: Der Bruyère-Block wurde maschinell grob vorgeformt, der Rest von Hand fertiggestellt. Eine solche Ordnung eignet sich nicht für einzeln signierte Spitzenstücke, sondern für wiederholbare und langlebige Modelle. Bari wird deshalb im Sammlerwesen nicht unter den teuren Signaturen, sondern unter den soliden Serienherstellern geführt.
Die bekanntesten Serien sind die glattflächige Classic Diamond sowie die gestrahlte Wiking; daneben wurden zahlreiche weitere, nach Ausführung und Form benannte Serien verwendet. Die Stempel „Excellent“ und „DON“ sollen Zweitqualitätslinien von Bari gewesen sein, doch selbst diese Angabe wird mit Vorbehalt weitergegeben – so wird erwähnt, „Excellent“ könnte auch die Nebenmarke eines anderen Herstellers gewesen sein. Solche allein auf dem Stempel beruhenden Zuordnungen sind nicht als gesichert zu betrachten.
Künye
Sahiplik:
1978'de Joh. Wilh. von Eicken, 1993'te Helmer Thomsen
İmza Ürünleri:
Classic Diamond (düz) ve Wiking (kumlanmış) serileri
Kuruluş:
1940'ların sonu – 1950'lerin başı (kaynaklar çelişir)
Bugünkü Durumu:
Üretim sona erdi
Ülke:
Danimarka (Kolding, sonra Vejen)
Kurucu:
Viggo Nielsen
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Bari
The Danish Pipe Shop — Artikel "Undervurderede pibemagere, Del 1"
Piberyger.dk — Verzeichnis dänischer Pfeifenmarken
Kornett.dk — Seite Bari
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