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Bennwik (Andreas Bennwik)

Die in Stockholm ansässige, von Illustrator Andreas Bennwik als Autodidakt aufgebaute schwedische Ein-Mann-Werkstatt, bekannt für klassisch proportionierte, wenig verzierte Briarpfeifen.

Etiketler:

artisan, isveç, el yapımı pipo

Güncelleme Tarihi:

27. Juli 2026

Bennwik ist die Ein-Mann-Pfeifenwerkstatt, die der Schwede Andreas Bennwik unter seinem eigenen Namen betreibt. Der 1979 geborene Bennwik ist von Beruf eigentlich Illustrator; laut Vorstellung auf seiner eigenen Website zeichnet er seit 2001 in Stockholm für Werbeagenturen, Buch- und Musikverlage, Spielefirmen und Zeitschriften. Sein Interesse an Pfeifen erwachte Mitte der 2000er Jahre, die Werkstattarbeit formte sich gegen Ende des Jahrzehnts als autodidaktisch erlernte Beschäftigung heraus.

Charakter der Pfeifen

Die aus der Werkstatt hervorgehenden Stücke bewegen sich zwischen klein und mittelgroß; großvolumige Köpfe fallen aus dieser Produktion heraus. Die Köpfe sind aus Briar, die Mundstücke aus Ebonit. Zu Verzierungszwecken hinzugefügtes Material findet sich fast nie; Zusätze wie ein Bambu-Zwischenstück oder ein Hornring kommen nur in den seltenen Fällen vor, in denen die Form es verlangt.

Das Formenrepertoire hält sich nahe an klassischen Vorbildern. Bennwiks Linie gilt als eine Interpretation, die ein maßvolles Gleichgewicht zwischen englischen Proportionen und zeitgenössischem dänischem Verständnis herstellt. In frühen Arbeiten überwiegt die glatte (smooth) Oberfläche; einige wenige rustikale Stücke wurden gefertigt, Sandstrahlung (Sandblast) wurde in jenen Jahren dagegen nie erprobt. Die Palette der Oberflächenbehandlungen hat sich offenbar später erweitert: In Händlerkatalogen finden sich auch sandgestrahlte Köpfe, doch eine diesen Übergang datierende Herstelleraussage konnte nicht gefunden werden.

Der Weg zur Werkstatt

Bennwik begann nicht mit der Pfeifenherstellung, sondern mit der Pfeifenreparatur. Dass er gebrauchte, in großer Zahl auf einer Auktion erworbene Pfeifen instand setzte, verschaffte ihm die erste Werkstattpraxis. Es folgten Versuche mit vorgebohrten Briar-Blöcken. Als er sich bei der Formwahl und der Beurteilung der Maserung mehr Freiheit wünschte, wechselte er zu ungebohrten Blöcken; da er noch keine eigene Drehbank besaß, bezog er die Verbindungsstücke (Tenon) in dieser Zeit aus fertigen Delrin-Teilen.

Die Drehbank hielt erst Einzug in die Werkstatt, nachdem er andere Pfeifenmacher kennengelernt hatte. Bei einer Reise 2012 in den Süden Schwedens besuchte er die Werkstatt von Geiger Pipes und erhielt von Sara und Love Geiger methodische Hinweise; auf derselben Reise traf er auch kurz Tom Eltang. Seine eigene Drehbank erwarb er unmittelbar nach dieser Rückkehr. Die Verbindung zu Eltang blieb bestehen: Bennwik verbrachte in dessen Kopenhagener Werkstatt zwei jeweils viertägige Arbeitsphasen und lernte dort die Grundlagen der Herstellung. In Händlerprofilen wird zudem erwähnt, dass er von den Hinweisen von Bengt Carlson und Jonas Rosengren profitierte und sein Formverständnis von Bo Nordhs Arbeiten geprägt sei; da diese Angaben auf ein und dieselbe Quellengruppe zurückgehen, bedürfen sie einer unabhängigen Bestätigung.

Bekanntheit und heutiger Stand

Die Produktion erreichte nie ein großes Volumen; dennoch fanden die Stücke über die schwedischen Grenzen hinaus auch in Sammlerkreisen in Dänemark und den Vereinigten Staaten Anerkennung. Denselben Händlerprofilen zufolge wurde die Pfeifenherstellung 2012 vom Freizeithobby 2015 zur Vollzeitbeschäftigung; dieser Übergang lässt sich nicht durch eine Primärquelle belegen. Aufzeichnungen von 2023 zufolge fertigt Bennwik inzwischen nur noch sehr wenige Pfeifen und kann neue Anfragen und Wünsche nicht mehr bedienen. Da keine neuere, diesen Stand aktualisierende Erklärung vorliegt, wird die Marke heute durch eine begrenzte Anzahl in einer kurzen Zeitspanne gefertigter Stücke repräsentiert.

Künye

İmza Özellikleri:

Küçük-orta boy, klasik biçimli, çoğunlukla düz yüzeyli pipolar

Kuruluş:

2010'ların başı (kayıtlara göre 2012)

Bugünkü Durumu:

Kayıtlara göre üretim büyük ölçüde durmuş

Ülke:

İsveç (Stockholm)

Kurucu:

Andreas Bennwik (d. 1979)

Başlıca Malzemeler:

Briyar ve ebonit; seyrek olarak bambu ve boynuz

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Bennwik

  2. Svenska Pipklubben — Vorstellungsartikel von Jan Andersson zu Andreas Bennwik (2014)

  3. Scandinavian Pipes — Herstellerseite Andreas Bennwik

  4. Smokingpipes.com — Markenseite Andreas Bennwik

  5. andreasbennwik.se — die eigene Illustrations-Website des Herstellers

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