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Block Pipes: eine kurzlebige amerikanische Werkstatt ohne Drehbank

Eine kleine, von Jonathan Block Anfang der 2000er-Jahre in seiner eigenen Garage in den USA betriebene Pfeifenwerkstatt, die ohne Drehbank arbeitete, mit Handschleifpapier formte und im Sommer 2003 endete.

Etiketler:

amerikan pipoları, el yapımı, rustikasyon, derecelendirme

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Block Pipes ist der Name der kleinen Pfeifenwerkstatt, die der Amerikaner Jonathan Block Anfang der 2000er-Jahre in seiner eigenen Garage betrieb. Die Marke geht weder auf eine Fabrik noch auf eine institutionelle Werkstatt zurück; sie bestand als Bezeichnung einer Einmannarbeit einige Jahre lang und endete im Sommer 2003 still. Laut Aufzeichnungen lag die Jahresproduktion bei etwa fünfzig Stück, ein Umfang, der es erlaubte, jeden Arbeitsschritt aus derselben Hand hervorgehen zu lassen.

Die Methode der Werkstatt

Die grundlegende Entscheidung, die die Werkstatt von vergleichbaren unterschied, war, dass die Drehbank überhaupt nicht zum Einsatz kam. Da sowohl Kopf als auch Mundstück von Hand geformt wurden, entfernten sich selbst billardähnliche klassische Formen vom Maschinenmaß, und die Linien gewannen ein freieres Erscheinungsbild. Die Mundstücke wurden aus Cumberland- und Ebonitstäben geschnitten; unter den Mundstückmaterialien sind diese beiden die übliche Wahl von Einmannwerkstätten. Der Verzicht auf Kittmasse bei Bruyère-Köpfen war ein festes Prinzip: Ein Block mit Fehler wurde entweder mit einer rustikalen Oberfläche oder mit dunkler Beize verwertet. Der Großteil der Arbeitszeit entfiel auf das Handschleifen; die Oberflächen wurden bis in sehr feine Abstufungen bearbeitet. Größenmäßig gilt der Großteil der Pfeifen als mittelgroß.

Oberflächen

Neben dem glatten (smooth) Finish gab es drei eigene Texturen. Die leichteste war „Hammered“, eine an gehämmertes Metall erinnernde Oberfläche. „Coral“ bezeichnete das tiefere und unregelmäßigere Ergebnis derselben Technik, „Asteroid“ eine durch Handaushöhlung erzielte, kräftige Rustikation. Dieses Trio kann als die auf eine einzige Werkstatt zugeschnittene Anwendung der allgemeinen Unterscheidung unter dem Titel Oberflächenbehandlungen gelten.

Stempel und Qualitätsstufen

Laut Aufzeichnungen trug jede Pfeife drei Angaben zugleich: die Qualitätsstufenzahl, ein in einen rautenförmigen Rahmen gefasstes „B“ und eine Katalognummer. Die ersten beiden Ziffern der Katalognummer gaben das Herstellungsjahr an, die folgenden Ziffern die laufende Nummer innerhalb dieses Jahres; der Stempel diente damit allein bereits als Datierungshinweis.

Die Einführung des handgeschnittenen Mundstücks und des siebenstufigen Qualitätssystems wird auf den 1. Januar 2003 datiert. Die beiden untersten Stufen waren rustikalen Pfeifen vorbehalten, die verbleibenden fünf den glatten. Ausschlaggebend für die Einstufung waren die Qualität des Holzes und der Maserung; auch die Verarbeitung von Design und Zugsystem floss in die Bewertung ein. Das Kriterium für die höchste Stufe blieb nach eigener Aussage des Machers weitgehend subjektiv, und eine Pfeife dieser Stufe galt als Ausnahme.

Ende

Die letzte bekannte Ankündigung der Werkstatt datiert auf Mai 2003 und meldet die Teilnahme an der New Yorker Pfeifenmesse in Newark. Im selben Sommer gab Block die Pfeifenherstellung auf; der Grund ist nicht überliefert. Der Name ist heute weniger in der Pfeifenszene als in der Elektronikmusikszene bekannt: Blocks unter dem Namen „Synthetic Block“ veröffentlichtes erstes Album erschien 1998, spätere Aufnahmen erschienen bei unabhängigen Labels. Das Ende der Werkstatt veranschaulicht, wie häufig in der amerikanischen handwerklichen Pfeifenszene, die kurze Lebensdauer von Einmannunternehmen ohne institutionelle Fortführung.

Künye

İmza Özellikleri:

Tornasız biçimlendirme, elde kesilmiş ağızlık, yedi kademeli derece sistemi

Kuruluş:

2000'lerin başı (tarih kesin değil)

Bugünkü Durumu:

2003 yazında üretim durdu

Ülke:

ABD

Kurucu:

Jonathan Block

Üretim Ölçeği:

Yılda yaklaşık 50 pipo

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Block Pipes

  2. AllMusic — Künstlerangaben Synthetic Block

  3. Discogs — Synthetic Block, Eintrag erstes Album

  4. Hypnos Recordings — Künstlerseite

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