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Bru-Bu

Schweizer Pfeifenfabrik, hervorgegangen aus der 1878 von Josef Brunner in Kleinlützel gegründeten Werkstatt, die durch die Partnerschaft von 1932 den Namen Bru-Bu erhielt und für ihre BBK-Prägung bekannt ist.

Etiketler:

pipo markası, isviçre, kleinlützel, bbk

Güncelleme Tarihi:

27. Juli 2026

Bru-Bu ist der Handelsname, den die im schweizerischen Kanton Solothurn im Dorf Kleinlützel gegründete Pfeifenfabrik nach 1932 trug. Wegen der BBK-Prägung, die sie auf ihre Pfeifen schlug, wird sie in Sammlerkreisen meist mit diesen drei Buchstaben bezeichnet.

Kleinlützel: Die Pfeifenindustrie eines kleinen Dorfes

Kleinlützel, ein nahe der französischen Grenze gelegenes Bergdorf mit wenigen hundert Haushalten, entwickelte sich am Ende des 19. Jahrhunderts zum Schwerpunkt der Schweizer Pfeifenproduktion. Dies verdankt es zwei Familienunternehmen: der 1878 von der Familie Brunner gegründeten Werkstatt und der 1892 von Moritz Tschan gegründeten zweiten Fabrik. Dass sich zwei Betriebe im selben Tal konzentrierten, brachte dem Dorf die Bezeichnung "das Saint-Claude der Schweiz" ein. Die Anlage Tschan ist heute als Pfeifen- und Stockfabrikmuseum zu besichtigen, in dem die Maschinen betriebsbereit gehalten werden; vom Betrieb Brunner sind hingegen nur noch der Markenname und die Prägung geblieben.

Die Werkstatt Josef Brunners

Am Ursprung von Bru-Bu steht Josef Brunner, Sohn einer Bauernfamilie. 1871 bei einem Pfeifendreher im Elsass in die Lehre gegeben, trat Brunner nach Abschluss seiner Ausbildung, der damaligen Sitte entsprechend, seine Wanderjahre an; diese Reise führte ihn in das damals als Weltzentrum der Herstellung von Pfeifen aus Bruyèreholz (Briar) geltende Städtchen Saint-Claude. Dort erlernte er die Pfeifenherstellung im industriellen Maßstab.

Nach seiner Rückkehr ins Dorf im Jahr 1878 richtete Brunner im Haus seines Vaters eine Drehbank ein und begann mit seinen beiden jüngeren Brüdern auf eigene Rechnung zu arbeiten; die ersten Erzeugnisse wurden von Hand auf den Märkten der umliegenden Ortschaften verkauft. Dass die Produktion über den Werkstattmaßstab hinauswuchs, ist einer Mühle zu verdanken, die die Familie 1893 durch Erbschaft erhielt: Als die Drehbänke in das Nebengebäude der Mühle verlegt wurden, ließen sie sich mit Wasserkraft antreiben. Berichten zufolge folgten darauf innerhalb von zehn Jahren ein eigenes Fabrikgebäude und eine Gehstockabteilung, die auf derselben Holzverarbeitung wie die Pfeifenherstellung beruhte. Es wird überliefert, dass die Pfeifen aus Kleinlützel von verschiedenen Ausstellungen preisgekrönt zurückkehrten, wobei 1914 auf der Schweizerischen Landesausstellung in Bern eine Goldmedaille gewonnen worden sei; dieser Preis ist bis heute nur aus Sekundärquellen belegt.

Krise, Partnerschaft und neuer Name

Um die Jahrhundertwende lief das Geschäft so gut, dass im Dorf keine Arbeitskräfte mehr zu finden waren; um das Problem zu lösen, wurde in Laufen eine Zweigstelle eröffnet, die jedoch nicht von Dauer war. Der eigentliche Bruch kam in der Wirtschaftskrise der 1920er und frühen 1930er Jahre. Der Umstand, dass die ebenfalls von der Krise betroffenen großen französischen Fabriken aus Saint-Claude den Schweizer Markt mit billigen Pfeifen überschwemmten, erzeugte einen Druck, dem der einheimische Hersteller nicht standhalten konnte. 1931 wurden von der 180 Personen zählenden Belegschaft rund 150 entlassen; das verbleibende kleine Team hielt die Arbeit in der Werkstatt von Kleinlützel dank des billigen Stroms aufrecht.

Der Schritt, der den Betrieb rettete, kam 1932. Die Familie Buhofer, die ihr Vermögen in den Vereinigten Staaten gemacht hatte und nur unter ihrem Nachnamen bekannt war, trat als Partner ein, und das Unternehmen erhielt den Namen Brunner-Buhofer-Kompagnie; dieser lange Name wurde bald zu Bru-Bu verkürzt. Mit der Partnerschaft erweiterte sich auch das Programm. Neben der Pfeife gewannen Arbeiten, die auf Holzschnitzerei beruhten — Familienwappen, Tischbretter und mit jedem Jahr wachsende touristische Geschenkartikel — an Gewicht. Die Pfeife verschwand zu keinem Zeitpunkt aus dem Programm, doch die Produktion entfernte sich von den traditionellen Schweizer Formen und näherte sich den in Europa verbreiteten Standardmodellen.

Schließung und das zweite Leben der Werkstatt

Bru-Bu stellte seine Tätigkeit gegen Ende der 1970er Jahre ein; ein Zweig der Familie Brunner blieb im Holzhandel tätig. Die leer stehende Werkstatt produzierte 1986 erneut Pfeifen: Auf Initiative des pensionierten Tabakindustriemanagers Horst Wiethüchter begann dort der dänische Meister Former, die Produktion der Nobelmarke Bentley zu leiten. Diese Phase dauerte etwa zehn Jahre, danach verlagerte sich die Produktion nach Dänemark.

Künye

İmza Ürünleri:

Geleneksel İsviçre pipoları, ahşap hediyelik eşya ve baston üretimi

Kuruluş:

1878, Kleinlützel (Solothurn kantonu)

Bugünkü Durumu:

Üretimi yok; işletme 1970'lerin sonuna doğru kapandı

Ülke:

İsviçre

Kurucu:

Josef Brunner

Marka Adı:

1932'den itibaren Brunner-Buhofer-Kompagnie, kısaca Bru-Bu; damgada BBK

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Bru-Bu

  2. Museum Pfeifen- und Stockfabrik Kleinlützel — Museumstexte (Schwarzbubenland, MySwitzerland, Guidle)

  3. Rallis Blog — Sammlung zur Kleinlützler Pfeifenindustrie unter dem Titel 'St. Claude – London – Kleinlützel'

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