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Carlson (Bengt Carlson)

Die Ein-Mann-Werkstatt des Schweden Bengt Carlson; er fertigt nur wenige Dutzend Pfeifen pro Jahr und signiert seine Arbeiten ausschließlich mit dem Stempel "BC Sweden", ohne jede weitere Kennzeichnung.

Etiketler:

pipo ustası, artisan, isveç, blowfish

Güncelleme Tarihi:

27. Juli 2026

Carlson ist der Name, unter dem die Pfeifen des Schweden Bengt Carlson (geb. 1938) signiert sind. Carlson kam erst im mittleren Lebensalter zum Handwerk, indem er vorhandene Pfeifen reparierte und umformte; nach seiner Pensionierung wurde er in einer Ein-Mann-Werkstatt zu einem Hersteller, der jährlich nur wenige Dutzend Pfeifen fertigt. Seine Arbeiten sind vor allem im Ausland bekannt, besonders unter Sammlern in den Vereinigten Staaten.

Stempel und Produktionsumfang

Auf Carlsons Pfeifen findet sich nur ein einziger Stempel: "BC Sweden". Wünsche — überwiegend von amerikanischen Käufern — nach zusätzlichen Kennzeichnungen wie Baujahr, Qualitätsstufe oder Formnummer sind dokumentiert, doch der Hersteller ist ihnen nicht nachgekommen. Die Produktion ist von Anfang an klein geblieben; Quellen geben die Jahreszahl mit zwölf bis fünfundzwanzig Stück an. Die Nachfrage lag lange über dieser Zahl, dennoch arbeitete Carlson stets in seinem eigenen Tempo statt nach Bestellliste. Dass er sich eher als Hobbyisten denn als Berufsmacher betrachtet, hängt mit dieser Haltung zusammen.

Einstieg ins Handwerk

Die Gewohnheit, fabrikgefertigte Pfeifen umzuarbeiten, diente Carlson gewissermaßen als Lehrzeit: In auf 1993 datierten Aufzeichnungen heißt es, er habe den Kopf einer alten Stanwell-Pfeife achtflächig gearbeitet und Schaft samt Mundstück verschlankt. In derselben Zeit begann er, in der Werkstatt von Bo Nordh ein und aus zu gehen. Nordh sortierte die von ihm bezogenen Bruyèreholz (briar)-Blöcke höchster Qualität für seine eigenen Arbeiten aus und gab die aussortierten Stücke an interessierte Liebhaber in seinem Umfeld weiter; auch Carlsons erste Blöcke stammten von dort. Als sich zeigte, dass die Handwerkzeuge aus dem Haushalt nicht ausreichten, wurde zunächst eine Drehbank angeschafft, die Werkstatt wurde über die Jahre Schritt für Schritt vervollständigt. Dass er 1998 mit sechzig Jahren in Rente gehen konnte, vergrößerte die Zeit, die er der Arbeit widmen konnte, deutlich.

Oberflächenbehandlung und Formen

Als Oberflächenbehandlung kommen nur glatt (smooth) und rustikal zum Einsatz; einem Bericht von 2002 zufolge hatte er bis zu diesem Zeitpunkt Sandstrahlen nicht ausprobiert. Die rustikale Struktur wird mit dem Zahnarztbohrer geöffnet und erinnert an eine Maserung mit ringförmigen Adern. Glatte Pfeifen werden entweder nur geölt und in ihrer natürlichen Farbe belassen oder mittelbraun gebeizt; in beiden Fällen wird zuvor eine schwarze Grundierung aufgetragen und abgeschliffen, um die Maserung hervorzuheben. Die Form, die er am häufigsten dreht, ist die nach seiner eigenen Bezeichnung "Bun" genannte, mit rundem, dickwandigem Kopf und leichter Bauweise. Als zweite wird die Blowfish genannt, eine von Lars Ivarsson, dem Sohn von Sixten Ivarsson, entwickelte anspruchsvolle Form: Da auf den geraden Flächen eine waagrechte Maserung und an den Seiten Vogelaugen verlangt werden, ist geeignetes Holz selten, und um die Maserung nicht zu stören, wird der Korpus asymmetrisch belassen. Um 2002 probierte er erstmals Bambus und Horn aus; bei Bambus ist Material schwer zu finden, da eng stehende Jahresringe gesucht werden.

Stellung im schwedischen Herstellerkreis

Carlsons Name ist in Schweden nicht nur mit seinen eigenen Arbeiten verbunden, sondern auch mit der Unterstützung, die er seinem Umfeld gibt. Er wirkte an der Herausgabe von Rökringar, der Zeitschrift des Schwedischen Pfeifenclubs, mit; Love Geiger half er beim Aufbau der Werkstatt, vor allem bei der Beschaffung der Drehbank. Nachdem er die ersten Arbeiten des 2005 begonnenen Ronny Thunér gesehen hatte, übernahm er auf eigenen Vorschlag Lehrtätigkeit und Designberatung für ihn; auch neue Hersteller wie Jonas Rosengren soll er in seiner Werkstatt empfangen haben. Nach dem Tod von Bo Nordh soll er eine ihm zur Reparatur überlassene Nordh-Pfeife in wenigen Exemplaren nachgebaut haben. Die zugänglichen Aufzeichnungen konzentrieren sich auf die 2000er Jahre; in welchem Tempo die Werkstatt heute arbeitet, lässt sich mit unabhängigen Quellen nicht bestätigen.

Künye

Başlangıç:

1990'ların başı; 1998'den sonra düzenli üretim

Bugünkü Durumu:

Güncel üretim durumu doğrulanamıyor

Ülke:

İsveç

Damga:

"BC Sweden" (tek damga)

Yıllık Üretim:

Kaynaklara göre 12-25 pipo

Yapımcı:

Bengt Carlson (d. 1938)

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Carlson

  2. Pipedia — Artikel Geiger Pipes, Thunér Pipes und Rosengren

  3. Svenska Pipklubben (Schwedischer Pfeifenclub) — Interview mit Bengt Carlson, Mai 2008

  4. Svenska Pipklubben — Herstellerseiten Ronny Thunér und Jonas Rosengren

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