Celius
Die dänische Pfeifenwerkstatt, die Svend Axel Celius 1963 auf der Insel Bogø gründete. Bekannt für die Chess-Serie, deren Stufen nach Schachfiguren benannt sind; die Geschichte der Marke erstreckt sich über mehrere unterbrochene Perioden.
Etiketler:
danimarka okulu, freehand, seri üretim, pipo markası
Güncelleme Tarihi:
26. Juli 2026
Celius ist die Pfeifenwerkstatt, die Svend Axel Celius 1963 auf der kleinen dänischen Insel Bogø gründete. Die Marke entstand in den Jahren, in denen die dänische Nachkriegspfeife auf dem amerikanischen Markt einen Aufschwung erlebte, und gehörte zu den ersten, die von diesem Aufschwung profitierten. Der Name des Meisters wird heute vor allem mit der nach Schachfiguren gestuften Chess-Serie in Verbindung gebracht.
Von Suhr's Werkstatt zur eigenen Fertigung
Celius begann Aufzeichnungen zufolge um 1959–60 seine Laufbahn bei Suhr's Pibemageri in Kopenhagen. Diese Werkstatt war eines der frühen Zentren der als dänische Schule bekannten handgeformten Bauweise. Seine Ausbildung erhielt er bei Poul Rasmussen und dem Werkstattleiter Sven Knudsen. Einige Jahre später verließ er die Werkstatt, um sich selbständig zu machen, und verlegte seine Produktion in eine ehemalige Molkerei in Bogø By.
Die Jahre der Gründung der Werkstatt fallen mit jener Zeit zusammen, in der das Interesse an dänischen Freihand-Pfeifen in den Vereinigten Staaten rasch wuchs. Celius gehörte zu den ersten Dänen, die solche Pfeifen in nennenswerten Mengen über den Atlantik verschicken konnten. Kleinere Mengen gingen auch nach Deutschland; doch die eigentliche Bekanntheit der Marke entstand auf dem amerikanischen Markt. In ihren produktivsten Jahren beschäftigte die Werkstatt fast zwanzig Mitarbeiter. In derselben Zeit soll auch eine Auftragsproduktion für das Kopenhagener Haus W. Ø. Larsen gelaufen sein.
Serien und Stempel
Die Produktion von Celius gliedert sich in drei Hauptlinien:
Chess: Die wichtigste Gruppe der Marke. Die Stufen sind nach Schachfiguren benannt; die unterste, Pawn, ist für Stücke mit sandgestrahlter Oberfläche reserviert, gefolgt von Rook, Knight, Bishop, Queen und King. Wurde am Kopfrand die natürliche Rinde des Briars belassen, erhielt die Pfeife zusätzlich den Stempel „Root“. Auf dem Stempel stehen außerdem Zahlen; bislang dokumentiert sind Nummern zwischen 1 und 31. Diese Zahlen verweisen zwar auf eine bestimmte Form, sind aber, anders als die Formnummern anderer Hersteller, nicht verbindlich: Der festgehaltene Ausgangspunkt ist eine Grundform, die in der Werkstatt häufig variiert wurde.
Fantasy / Fancy: Wagemutigere Interpretationen der Freihandform. Ein Teil der Pfeifen dieser Auffassung trägt den Stempel „Fantasy“, ein anderer „Fancy“. Anhand der erhaltenen Beispiele lässt sich nicht rekonstruieren, in welcher Reihenfolge oder in welchen Jahren die beiden Stempel verwendet wurden. Bei beiden Stempeln erfolgt die Stufung durch Zahlen.
Zenia: Nach der Tochter des Meisters benannte Serie aus klassischen Formen, die nur für begrenzte Zeit hergestellt wurde.
Eigentümerwechsel und Folgezeit
Celius verließ Bogø um etwa 1970; er übergab seine Werkstatt und den Markennamen an einen Unternehmer namens Jens Peter Ransborg. Ransborg führte das Geschäft bis 1975–76 weiter, und manche in diesen Jahren entstandenen Pfeifen tragen den Stempel „Ransborg“. Nach Schließung des Geschäfts kehrte Svend Axel Celius für kurze Zeit ins Geschäft zurück. In dieser zweiten Periode arbeitete Henning Andersen aus seinem ursprünglichen Team halbtags an seiner Seite; berichtet wird, dass in denselben Jahren auch eine kleine handwerkliche Produktion für Stanwell lief. Der erneute Versuch war nicht von Dauer. Der Meister zog Ende der 1980er Jahre nach Fyn und starb Aufzeichnungen zufolge um 1999–2000.
Über die Gründe für den Niedergang der Marke herrscht keine Einigkeit. Das Vorhandensein von Werkstätten wie Preben Holm und Karl Erik, die in denselben Jahren halbfreihändige Pfeifen mit Maschinenunterstützung in weit größerem Umfang produzierten, schuf für eine kleine Insel-Werkstatt ein hartes Wettbewerbsumfeld.
Auch heute wird das Niveau der Verarbeitung diskutiert: Als eine Werkstatt, die nahe an Serienfertigung arbeitete, weist ihre Qualität von Stück zu Stück deutliche Unterschiede auf und bleibt anerkanntermaßen hinter den höchsten Maßstäben dänischer Handarbeit zurück. Dennoch finden sich in den Stufen Knight und darüber der Chess-Serie Beispiele mit gutem Holz; dass Celius Linien früh erprobte, die später auch in anderen Werkstätten auftauchen sollten, verleiht der Marke ein zeitgeschichtliches Gewicht.
Künye
Kuruluş:
1963
Bugünkü Durumu:
Üretim yok; 1975-76'da kapandı, sonrasında kısa bir yeniden deneme yaşandı
Sahiplik Değişimi:
Yaklaşık 1970'te Jens Peter Ransborg'a devredildi
Ülke:
Danimarka (Bogø adası)
Kurucu:
Svend Axel Celius
İmza Serileri:
Chess, Fantasy/Fancy, Zenia
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Celius
estatebriarpipes.dk — Markenseite Svend Axel Celius (SAC)
rebornpipes.com — Restaurierungsbericht Celius Root Denmark Bishop 13 (2023)
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