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Denny Souers: Amerikanische Freehands mit DCS-Stempel

Der amerikanische Meister Denny Souers ist für seine von der dänischen Schule beeinflussten Freehand-Pfeifen bekannt, die er aus griechischem Bruyère schnitzt; sein Zeichen ist der Schriftzug DCS, der nicht in den Schaft gestempelt, sondern eingeschnitzt wird.

Etiketler:

amerikan pipoları, freehand, el yapımı, briyar

Güncelleme Tarihi:

30. Juli 2026

Denny Souers ist ein Name aus der Generation der in den Vereinigten Staaten allein arbeitenden Pfeifenmeister. In der Szene ist er für die dreibuchstabige DCS-Signatur bekannt, die auf seinen Pfeifen nicht unter dem Schaft aufgestempelt, sondern eingeschnitzt wird. Seine Werkstatt soll im Bundesstaat Ohio liegen; Berichten zufolge befindet sie sich in der Landeshauptstadt Columbus, doch dieser Standort ist durch keine unabhängige Aufzeichnung bestätigt.

Stil und Material

Souers' Arbeiten gehören überwiegend der Freehand-Familie an: Die Linie von Kopf und Schaft wird nicht durch eine fertige Form vorgegeben, sondern durch die eigene Struktur des Klotzes bestimmt. Hinter dieser Haltung steht die dänische Schule, die nach dem Krieg die freie Form verbreitete. Der Meister ist dabei nicht ausschließlich bei der freien Form geblieben, sondern hat auch klassische Formen an seiner Werkbank erprobt.

Als Material bevorzugt er Plateau-Bruyère-Blöcke griechischer Herkunft. Der Plateau-Block ist eine Schnittform, bei der die obere Fläche der Wurzel mit ihrer Rinde belassen wird; das erlaubt es, bei freihändig geformten Pfeifen die natürliche Struktur des oberen Bereichs zu erhalten. Nach eigener Darstellung des Meisters ist die Maserrichtung das entscheidende Auswahlkriterium für den Klotz, und die endgültige Form ergibt sich in dem Maß, in dem es die Maserung zulässt. In seinen eigenen Werbetexten gibt er an, seit rund vierzig Jahren Pfeifen zu schnitzen.

Herstellungsvorlieben

Einige vom Meister selbst genannte technische Details fassen das Besondere seiner Arbeiten zusammen. Dass er die Öffnung des Rauchkanals am Kopfboden tropfenförmig schneidet, soll den Luftzug erleichtern. Dass er die Kopfwand dicker als eine Vierteldicke belässt, soll dem Rauch mehr Kühlung geben. Zugleich achtet er darauf, die Pfeife nicht zu schwer werden zu lassen; das angestrebte Fertiggewicht liegt bei rund zwei Unzen, also einem Gleichgewicht, das in Hand und Zahn nicht ermüdend wirkt.

Bei der Oberflächenbehandlung verwendet er Carnaubawachs. Dass er das Innere des Kopfes nicht vorab karbonisiert, ist eine bewusste Entscheidung: Der Käufer soll die eigene Struktur des Holzes unmittelbar sehen können. Bei den Mundstücken ist die Formenvielfalt groß, das Material aber überwiegend Acryl.

Bekanntheit

Souers' Arbeiten waren eine Zeit lang über einen Kanal namens Lion Crest im Umlauf; nach dessen Schließung sind seine Pfeifen im Wesentlichen im Gebrauchtmarkt sichtbar geworden. Der Meister nahm außerdem zusammen mit seiner Frau über Jahre regelmäßig an der Kunstmesse mit Jury in Louisville, Kentucky, teil und stellte seine Arbeiten direkt bei solchen Veranstaltungen vor. In den folgenden Jahren soll er einen wesentlichen Teil seiner Zeit in Florida verbracht haben.

Der Großteil der Angaben zu Souers stützt sich auf Archive von Diskussionsgruppen und die eigenen Werbetexte des Meisters. Angaben wie Geburtsdatum, Gründungsjahr der Werkstatt und Gesamtproduktion lassen sich daher durch unabhängige Quellen nicht bestätigen.

Künye

İmza:

Sapın altına oyulmuş DCS

Ülke:

ABD

Merkez:

Ohio (kayıtlara göre Columbus)

Malzeme:

Plato (plateaux) Yunan briyarı, çoğunlukla akrilik ağızlık

Usta:

Denny Souers

Üslup:

Danimarka etkili freehand ve klasik biçimler

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Souers, Denny

  2. Eigene Werbetexte des Meisters (Archivbestände)

  3. Archive der Diskussionsgruppe alt.smokers.pipes

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