Design Berlin (db)
Aus der 1948 von Hubert Hartmann in Berlin gegründeten Werkstatt hervorgegangenes db - Design Berlin, das vom billigen Shag-Pfeifensortiment zu dänisch beeinflussten Entwürfen wechselte und Deutschlands zweitgrößter Pfeifenhersteller wurde.
Etiketler:
pipo markası, almanya, berlin, filtre
Güncelleme Tarihi:
26. Juli 2026
Design Berlin, gebräuchlich abgekürzt db, ist eine der wenigen deutschen Serienpfeifenmarken. Auch wenn der Name auf Berlin verweist, liegt die heutige Werkstatt in Schweina in Thüringen; gemessen am Produktionsvolumen gilt die Marke im Land als zweitgrößte hinter Vauen. Bekannt ist die Marke dafür, dass sie ihre anfängliche Linie billiger Alltagspfeifen aufgab und zu einer auf Form und Verarbeitung ausgerichteten Identität wechselte.
Gründung im Nachkriegsberlin
Der Kern der Marke ist der kleine Betrieb, den Hubert Hartmann, der nach den Kriegsjahren von Pfeifenreparaturen lebte, Anfang 1948 gründete. Als Hartmann eine Produktionslizenz beantragte, gehörte er zu den ersten deutschen Pfeifenwerkstätten, denen die alliierte Verwaltung eine Genehmigung erteilte. Seine Facharbeiter holte er überwiegend aus der Region Ruhla und Schweina, also aus dem alten Zentrum des deutschen Pfeifenhandwerks; da dieses Gebiet in der sowjetischen Besatzungszone lag, brachten die zugezogenen Handwerker ein ganzes handwerkliches Erbe mit.
Das Sortiment der ersten zwanzig Jahre war nicht anspruchsvoll. Den Großteil der Produktion machten die im Deutschen als „Mutzenpfeifen" bezeichneten kleinen, billigen Pfeifen mit Nylonmundstück aus; sie waren überwiegend Alltagswerkzeuge zum Rauchen von Feinschnitt (Shag).
Dänischer Einfluss und die Signatur db
Die Person, die die Richtung änderte, war der 1954 zur Werkstatt gestoßene Meister und Designer Lothar Schirwitz. Schirwitz, der Ende der sechziger Jahre die Verantwortung für die Produktion übernahm, hob sowohl die Verarbeitungsstandards an als auch näherte er die Formen der dänischen Schule an. Entsprechend den Gewohnheiten des deutschen Rauchers wurden die Köpfe mit 9-mm-Bohrungen versehen, und die Marke hält an dieser Präferenz für Filtersysteme bis heute fest. Um die veränderte Identität zu benennen, wurde um 1975 die Signatur „db - Design Berlin" eingeführt.
Das technische Markenzeichen der Firma ist der doppelte Kanal, der zur Kühlung des Rauchs im Mundstück angebracht ist. Die einzigen von Schirwitz gefertigten Freehand-Pfeifen tragen dagegen seinen eigenen Stempel und bilden eine eigene Gruppe innerhalb der db-Produktion. Die Spuren dieser technischen Signatur finden sich auch bei anderen Marken: Den Aufzeichnungen zufolge lagen die deutschen Rechte am Namen „Karl Erik" nach 2000 eine Zeit lang bei Design Berlin, und die Pfeifen von Karl Erik aus jener Zeit erschienen mit dem doppelkanaligen Mundstück von db.
Eigentümerkette
Anfang der achtziger Jahre ging die Marke an die Berliner Firma Dr. Manfred Obermann über; anschließend übernahm Planta Tabak-Manufaktur die Leitung, und der Name nahm die Form „Pfeifenstudio db - Design Berlin" an. Dank der Auslandsverbindungen von Planta erweiterte sich die Präsenz auf Auslandsmärkten, allen voran in Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Plantas Tabakproduktion in Berlin endete im Sommer 2019, und das Markenportfolio ging noch im selben Jahr an das dänische Unternehmen Mac Baren über.
Produktion in Schweina
1993 ist das Jahr, das die Produktionsgeografie der Marke veränderte: Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wurde der 1990 geschlossene VEB Pfeifen und Holzerzeugnisse Bad Liebenstein (kurz Howal) übernommen. Der Ursprung dieses Betriebs reicht bis zu der 1887 von Carl Sebastian Reich in Schweina gegründeten Fabrik zurück; zu ihrem fünfzigjährigen Jubiläum 1937 galt sie als die größte Pfeifenfabrik Deutschlands. So verlagerte sich die Serienproduktion nach Schweina. Design und Einzelstücke wurden noch eine Weile in der alten Werkstatt in Berlin-Kreuzberg gefertigt, bevor auch sie an denselben Standort verlegt wurden; Schirwitz' Platz füllte zunächst Rudolf Apelt, dann Martin Schmalz aus.
Den Aufzeichnungen zufolge arbeiten in der Werkstatt in Schweina etwa zwölf Personen, und es werden jährlich rund 30.000 Pfeifen produziert. Zu den zahlreichen Serienlinien kommen regelmäßig Sondermodelle hinzu; der jüngste Trend der Marke geht dahin, neue und freiere Formen zu erproben, die bei jüngeren Rauchern Anklang finden.
Künye
Kuruluş:
1948, Berlin (db adı 1975'ten)
Bugünkü Durumu:
Üretimde; seri pipolar Schweina'da yapılıyor
Ülke:
Almanya
Kurucu:
Hubert Hartmann
Üretim Yeri:
Schweina, Thüringen
Ayırt Edici Özelliği:
Çift kanallı ağızlık, 9 mm filtre yuvası
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Design Berlin
Pfeife-Tabak-Zigarre — Markenvorstellung Design Berlin
museum-digital — Eintrag VEB Pfeifen und Holzerzeugnisse Bad Liebenstein
Mac Baren Tobacco Company — Ankündigung der Übernahme von Planta Tabak-Manufaktur (2019)
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