Dunhill Large Billiard Variations (Varianten LB und 835)
Die im Laufe der Jahre bei Dunhills beiden großen Billiard-Formen LB und ODA 835 aufgetretenen dünnschaftigen Varianten sowie Sammlerbeobachtungen zu den Markenzeichen dieser Varianten.
Etiketler:
dunhill, billiard, şekil numarası, damga
Güncelleme Tarihi:
2. August 2026
Dunhill Large Billiard Variations ist ein Sammlerbegriff, der sich um zwei große Billiard-Formen im Dunhill-Katalog rankt, LB und ODA 835. Gegenstand des Begriffs sind weniger die beiden Formen selbst als vielmehr einzelne Exemplare, die trotz gleichem Markenzeichen in Größe und Proportionen vom Gewohnten abweichen. Die Marke ordnete ihre Formnummern 1975 neu und führte ein dreistelliges System ein; das vorangegangene halbe Jahrhundert umfasst den Großteil dieser Abweichungen.
Die Unterscheidung zwischen dickem Schaft und Bleistiftschaft
LB kam nach dem Ersten Weltkrieg in den Katalog und wurde zum bekanntesten großen Billiard der Marke. Die Grundform blieb dabei durchweg gleich: ein dicker Schaft und ein an einen Apfel erinnernder, voller Kopf. Dagegen zeigt sich in den 1920er-Jahren, überwiegend bei der sandgestrahlten Shell-Oberfläche, unter demselben Markenzeichen eine völlig andere Linie. Bei diesen Exemplaren ist der Schaft deutlich verjüngt, mitunter bis zu dem Maß, das man „Bleistiftschaft" nennen würde; der Kopf ist an den Seiten abgeflacht und in der Höhe gestreckt.
Sammlerberichten zufolge unterscheiden sich diese beiden Linien auch im Markenzeichen: Bei dünnschaftigen Shell-Exemplaren soll neben LB die Zahl 7, bei den Bruyere-LB-Exemplaren derselben Jahre die Zahl 8 eingeschlagen sein; die Zahl bezeichnet dabei nicht die Form, sondern den Code des inneren Bohrkanals (inner tube). Es sei betont, dass diese Unterscheidung durch keine unabhängige Quelle bestätigt wird und sich allein auf Sammleruntersuchungen stützt. Denselben Aufzeichnungen zufolge endet die dünnschaftige Linie um 1930, und die Shell-LB kehren zu den Standardproportionen zurück.
Als Grund für diese Freiheit wird ein technischer Unterschied zwischen den Oberflächen genannt. In den Anfangsjahren der Shell-Oberfläche erfolgte das Sandstrahlen entlang der Maserung, wodurch sich die ursprüngliche Rohform während der Bearbeitung grundlegend verändern konnte. Auch das Material war unterschiedlich: Bei Shell kam weiches algerisches Briarholz zum Einsatz, bei Bruyere hartes kalabrisches Briarholz. Bei den vor dem Krieg für die Londoner Läden gefertigten Shell-Pfeifen trägt ein Großteil überhaupt kein Formzeichen, sondern nur den Code des inneren Bohrkanals; bei Pfeifen für den Export hingegen wurde zur Erleichterung der Bestellung früh mit der Kennzeichnung begonnen. Auch die in den 1930er-Jahren kurzzeitig gefertigte Form 482, die in den Firmenunterlagen als „sehr große LB" bezeichnet worden sein soll, wird überliefert — allerdings handelt es sich hierbei um eine Angabe aus zweiter Hand.
Die wiederkehrende Abweichung in der ODA-Zeit
Als nach dem Zweiten Weltkrieg die ODA-/800er-Serie eingeführt wurde, übernahm die 835 den Platz des großen Billiards. Als erster Billiard der Serie gilt die 832; sie zeichnet sich durch einen recht dicken Kopf, einen Schaft von Canadian-Länge und ein kurzes Sattelmundstück aus. Bekannt ist, dass die Nummerierung in der Serie erst 1950 eingeführt wurde und die wenigen davor entstandenen Exemplare lediglich das Zeichen „ODA" tragen. Die wenige Jahre später vorgestellte 841 ist eine Interpretation mit höherem Kopf, längerem und dünnerem Schaft.
Bei den frühen 835ern zeigt sich, dass sie sich nicht auf eine einzige Schablone festlegen ließen. Auf 1952 datierte Exemplare sind überdurchschnittlich groß, ein auf 1953 datiertes Stück dagegen so dünn, dass es an die Bleistiftschaft-LBs der 1920er-Jahre erinnert. Zwischen 1961 und 1962 wurden zudem wenige dünnschaftige 835er dokumentiert; teils sollen diese durch das Kürzen fehlerhafter 841-Schäfte entstanden sein, teils durch bewusste Bearbeitung — eine Erklärung, die auch in ihrer Quelle als Vermutung dargestellt wird. Der Einfluss der Oberfläche auf die Größe ist zudem bekannt: Bei gleicher Formnummer wird die Pfeife von Tanshell über Bruyere hinweg zunehmend größer. Dass der Bleistiftschaft-Billiard in großer Ausführung nie in den Katalog aufgenommen wurde, wird mit der beim Herstellen und Gebrauch erhöhten Bruchanfälligkeit des dünnen Schafts erklärt. Die Liste der Formnummern führt diese Varianten nicht unter einer eigenen Nummer.
Künye
Çeşitlemenin Özelliği:
İnce, kalem sap ve düz yanlı kâse
Bugünkü Durumu:
Yalnızca koleksiyon konusu
Konu:
LB ve ODA 835 büyük billiard şekilleri
İlgili Şekiller:
482, ODA 832, ODA 835, ODA 841
Dönem:
Birinci Dünya Savaşı sonrasından 1975'e
Ayırt Edici Damga:
LB yanındaki tek haneli iç boru kodu
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Eintrag „Dunhill Large Billiard Variations“ (Untersuchung von John C. Loring)
Pipedia — Einträge „Pipedia Dunhill Dating Guide“ und „A Dunhill Pipe Dating Guide“
Pipedia — Eintrag „The History of Dunhill's Shell“
Pipephil — Informationsnotiz zur Dunhill-ODA-800-Serie
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