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Enricoro (Enrico Marola)

Italienische Pfeifenwerkstatt des in Vercelli lebenden Uhrmachers Enrico Marola, der klassische Formen mit Handwerkzeugen bearbeitet.

Etiketler:

italyan pipoları, artisan, briyar, el yapımı

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Enricoro ist die Pfeifenmarke des in der Stadt Vercelli in der norditalienischen Region Piemont tätigen Enrico Marola. Der Name entstand aus der Verbindung des Vornamens des Meisters mit dem italienischen Wort „orologiaio“, das Uhrmacher bedeutet: Marolas eigentlicher Beruf ist der des Uhrmachers, und die Pfeifenherstellung ist über die Jahre eine neben diesem Beruf betriebene zweite Tätigkeit geblieben. Auch das Markenzeichen spiegelt diese doppelte Identität wider; als Logo dient eine Uhrwerkbuchse aus Messing.

Die Gründung der Werkstatt

Marolas erste Berührung mit Bruyère geht Aufzeichnungen zufolge auf das Jahr 1998 zurück, nach seiner Begegnung mit Bruto Sordini, dem Gründer der Werkstatt Don Carlos. In den ersten Jahren blieb die Produktion vollständig auf Hobbyniveau; auch Sordinis Anleitung beschränkte sich weitgehend auf telefonisch vermittelte Rezepte. Derselben Darstellung zufolge stellte Marola 2007 seine Grundausstattung fertig und widmete sich der Arbeit regelmäßiger, 2010 meldete er seine Tätigkeit dann offiziell an.

Im selben Gespräch werden mehrere Meister genannt: Bei der Formgebung mit der Schleifscheibe habe Vilma Armellini von der Werkstatt Armellini geholfen, bei Werkbankarbeiten der erfahrene Meister Luigi Crugnola. Auch eine 2010 mit dem schwedischen Meister Ronny Thunér verbrachte Woche soll zu den Wendepunkten gehört haben, in denen er seine Technik gefestigt hat.

Die Werkstattordnung

Die Ausstattung der Enricoro-Werkbank gilt als schlicht: eine Ständerbohrmaschine, verschiedene Bohrer, eine Scheibenschleifmaschine und ein Feilensatz. Da Marola weder Drehbank noch Kopierfräse verwendet, variieren die Maße von Stück zu Stück; die grobe Form wird an der Scheibe abgenommen, Proportion und Linie werden mit der Feile sowie mit aufeinanderfolgenden Stufen von Bimsstein und Schleifleinen ausgearbeitet. Da diese Methode langsam arbeitet, bleibt die Jahresproduktion gering.

Das verwendete Bruyère stammt aus vom Meister selbst ausgewählten Holzwerkstätten. Es gibt keine vorgezeichnete Formenliste; die Entscheidung wird anhand der Maserung des Klotzes und seines Zustands am jeweiligen Tag getroffen. Das Repertoire besteht größtenteils aus klassischen Formen, und Marola sagt, er wähle diese Modelle wegen ihrer funktionalen Schlichtheit, lasse dabei aber in jedes Stück einen kleinen persönlichen Akzent einfließen.

Auch die Oberflächenbehandlung folgt derselben Zurückhaltung. Die Färbung wird so leicht gehalten, dass die Maserung nicht verdeckt wird, und beim Polieren werden statt schwerer synthetischer Beschichtungen natürliche Mittel verwendet. Nach eigener Aussage des Meisters ist das Ziel nicht ein Ausstellungsstück, sondern eine trocken und problemlos rauchende, für den täglichen Gebrauch gedachte Pfeife.

Stellung

Enricoro steht eher in der Tradition der einzelkämpferischen Artisan-Werkbänke als in der der großen italienischen Werkstätten. Die Pfeifen haben neben Italien auch Sammlerkreise im Ausland erreicht; in den Quellen genannte Länder sind unter anderem die Vereinigten Staaten, Schweden, Dänemark, die Schweiz, Frankreich und Indien.

Künye

İmza Özellikleri:

Klasik biçimler, el aletleriyle işleme, pirinç saat burcu logosu

Kuruluş:

1998 (hobi), 2010 (tescilli faaliyet)

Bugünkü Durumu:

Marola'nın tek başına sürdürdüğü tezgâh

Ülke:

İtalya

Kurucu:

Enrico Marola

Merkez:

Vercelli, Piemonte

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Enricoro

  2. Gusto Tabacco — Enricoro-Gespräch 'Pipes by Soul'

  3. Pipephil — Pipe logos & markings, Verzeichnis Buchstabe E

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