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Fat Bastard Pipes

Einzelwerkstatt des in Dänemark tätigen Alex Goojvin; bekannt für großvolumige Freehand-Pfeifen, die ohne Drehbank, allein mit der Formscheibe hergestellt werden.

Etiketler:

freehand, el yapımı, briyar, atölye

Güncelleme Tarihi:

30. Juli 2026

Fat Bastard Pipes ist eine kleine Pfeifenwerkstatt, die von einem Meister namens Alex Goojvin allein in Dänemark betrieben wird. Die Produkte der Werkstatt sind großvolumige Freehand-Pfeifen, die an keine Schablone oder Modellnummer gebunden sind. Auch der ungewöhnliche Markenname verweist auf dieses Maß; er ist ein Spitzname aus den Jugendjahren des Meisters.

Gründung der Werkstatt

Den Aufzeichnungen zufolge begann Goojvin 2009-2010 mit dem Pfeifenbau; seine ersten Stücke fertigte er ohne Verkaufsabsicht für den eigenen Gebrauch. Dass das Vorhaben eine kommerzielle Ausrichtung erhielt, geschah erst in den folgenden Jahren, und auch heute ist die Werkstatt kein Vollzeitbetrieb.

Nach eigenen Angaben des Meisters wurde er in Kalifornien geboren; seit Langem lebt er mit seiner Familie in Dänemark und führt dort seine Produktion. Diese doppelte Herkunft erschwert es, die Marke einer einzigen nationalen Schule zuzuordnen. Dennoch zeigt die schablonenlose Arbeitsweise, bei der die Proportionen Stück für Stück festgelegt werden, eine Verwandtschaft mit den Werkstattgewohnheiten der Generation nach der dänischen Schule.

Herstellungsphilosophie

Die grundlegende Besonderheit der Werkstatt ist der Verzicht auf eine Holzdrehbank. Sowohl der Kopf als auch das Mundstück werden auf der Formscheibe und mit Schleifpapier von Hand bearbeitet; automatische Maschinen werden so weit wie möglich außer Betrieb gehalten. Die praktische Folge davon ist, dass zwei Stücke sich nie exakt gleichen: Auch bei Sonderanfertigungen wird eine ähnliche Form angestrebt, keine identische Kopie.

Der Verzicht auf die Drehbank bestimmt auch das Arbeitstempo der Werkstatt. Ein symmetrischer Kopf oder ein sauber konisches Mundstück lassen sich an der Drehbank in Minuten erreichen; dieselbe Arbeit an der Formscheibe zu leisten, verlangt ständiges Nachmessen und wiederholtes Drehen und Betrachten. Diese Methode macht kleine Asymmetrien bei einzelnen Stücken unvermeidlich, und diese gelten nicht als Mangel, sondern als Zeichen der Handarbeit.

Nach Angaben des Meisters dauert die Fertigstellung einer einzelnen Pfeife fünf bis acht Stunden; in einem produktiven Monat können rund zwanzig Stücke entstehen. Da die Produktion in Teilzeit erfolgt, schwankt diese Zahl von Monat zu Monat deutlich.

Material

Das Hauptmaterial sind Blöcke aus italienischem Briar. Bei großvolumigen Köpfen kommt hingegen Schwarzkirschholz zum Einsatz; die Begründung lautet, dass große Briar-Blöcke sowohl teuer als auch schwer zu beschaffen sind. Ein Grund, weshalb sich unter den Nicht-Briar-Hölzern die Kirsche durchsetzt, ist auch ihre geringe Dichte: Bei einer großen Pfeife verringert der Gewichtsunterschied unmittelbar die Belastung für die Zähne. Diese Angabe beruht auf der eigenen Darstellung des Meisters; sie wurde nicht mit einer unabhängigen technischen Untersuchung abgeglichen.

Einordnung

Fat Bastard Pipes ist weniger ein Hersteller mit Katalog und Modellreihen als vielmehr die Summe einzeln von einer Hand gefertigter Stücke. Das bleibende Merkmal der Marke ist eine Werkstatthaltung, die Standardisierung bewusst ablehnt.

Künye

İmza Özellikleri:

Tornasız, çark üzerinde biçimlendirme; iri gövdeli serbest biçimler

Kuruluş:

2009-2010 dolayları

Bugünkü Durumu:

Yarı zamanlı, küçük ölçekli üretim

Ülke:

Danimarka (usta Kaliforniya doğumlu)

Kurucu:

Alex Goojvin

Malzeme:

İtalyan briyarı, büyük gövdelerde kara kiraz ağacı

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Fat Bastard Pipes

  2. Offizielle Website von FatBastard Pipes — Vorstellungsseite „Me“ (Angaben des Meisters)

  3. Silodrome — Vorstellungsartikel Fat Bastard Pipes

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