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Former

Spitzname und Marke von Hans Jonny Nielsen. Nach seiner Zeit als Werkstattleiter bei W. Ø. Larsen ging er 1972 zur Produktion unter eigenem Namen über, entwickelte in der Schweiz die Bentley-Serie und kehrte anschließend nach Dänemark zurück.

Etiketler:

pipo ustası, danimarka okulu, artisan pipo, freehand

Güncelleme Tarihi:

27. Juli 2026

Former ist sowohl Spitzname als auch Marke des dänischen Pfeifenmeisters Hans Jonny Nielsen. Der Name entstand in seiner Kindheit, als ihn Gleichaltrige mit dem englischen Komiker George Formby jener Zeit verglichen; aus dem wiederholt gerufenen „Formby" wurde schließlich „Former". Dass das dänische Wort „former" „formt" bedeutet, wurde erst später als hübscher Zufall bemerkt. Der 1941 geborene Meister trat mit fünfzehn Jahren an die Werkbank; mit einer über sechzig Jahre währenden Schaffenszeit gilt er als eines der noch aktiven Glieder der dänischen Schule.

Von der Reparaturwerkbank zum Werkstattleiter

Sein Einstieg in den Beruf erfolgte Mitte der 1950er Jahre in Kopenhagen, in der Reparaturwerkstatt von Poul Rasmussen; manche Quellen nennen diese Werkstatt Suhrs Pibereparation. In den zwei Jahren dort gingen ihm Pfeifen jeder Marke und in jedem Zustand durch die Hände. Zerlegte und wieder zusammengesetzte Exemplare traten an die Stelle einer Schule, die ihm die inneren Maße, die Bohrungsausrichtung und die typischen Schwachstellen verschiedener Hersteller näherbrachte.

Nachdem er Rasmussen verlassen hatte, verdiente er seinen Lebensunterhalt in einer Maschinenwerkstatt; in seiner Freizeit half er zudem Sven Knudsen, der W. Ø. Larsen verlassen hatte, um eine eigene Produktion aufzubauen, in Teilzeit. Nach sechzehn Monaten Wehrdienst lernte er über Rasmussens Vermittlung Larsens Werkstattleiter Svend Bang kennen und wurde 1962, im Alter von einundzwanzig Jahren, in dessen Team aufgenommen. Bang war die Person, die sechs Jahre später die nach ihm benannte Werkstatt S. Bang gründen sollte.

Die bei Larsen verbrachten zehn Jahre wurden zur entscheidenden Phase seiner Laufbahn. Die im Katalog geführten Formen ohne Maßabweichung von Hand zu fertigen, lernte er, indem er dem Weg folgte, den ihm Knudsen wies, der die Larsen-Modelle auswendig kannte. Mit der Zeit stieg er zum Werkstattleiter auf; Qualitätskontrolle, Ausbildung neuer Schnitzer und Einstufung der Pfeifen fielen in seinen Verantwortungsbereich. Unter demselben Dach arbeiteten Poul Ilsted, Teddy Knudsen, Tonni Nielsen und Jess Chonowitsch; die Zahl der Schnitzer wird in den Quellen mit siebzehn bis neunzehn angegeben.

Produktion unter eigenem Namen

Schon in seinen Larsen-Jahren hatte er sich zu Hause eine kleine Werkbank eingerichtet und außerhalb der Arbeitszeit begonnen, eigene Formen zu erproben. Diese Werkbank erhielt ihre eigentliche Bestimmung durch einen unerwarteten Auftrag: Als Emil Chonowitsch und sein Sohn Jess eine Nachfrage aus Japan nicht bedienen konnten, übertrugen sie ihm einen Teil davon, monatlich fünfzehn Pfeifen. Da die gelieferte Arbeit Anklang fand, wuchs die Zahl der Aufträge, und 1972 verließ er Larsen, um fortan ausschließlich unter eigenem Stempel zu produzieren. Als auch deutsche Tabakhändler einstiegen, war seine Kapazität innerhalb von drei Jahren ausgelastet.

Die Schweizer Jahre und Bentley

1986 erhielt er das Angebot, die alte Bru-Bu-Fabrik im Schweizer Dorf Kleinlützel zu erneuern und dort eine höherwertige Serie zu entwickeln. Der daraus entstandenen Serie gab man einen englischen Namen, Bentley; die Pfeifen wurden mit dem Vermerk „Bentley Former's Design" gekennzeichnet. Die Schweizer Zeit dauerte etwa zehn Jahre; auch seine Frau Daniela lernte er in dieser Fabrik kennen. Anschließend wurden die Maschinen der Fabrik aufgekauft und nach Lauenburg an der Elbe in Deutschland verlagert, wo die Bentley-Produktion eine Zeit lang im Rahmen von Dan Pipe fortgeführt wurde. Der Zeitpunkt des Umzugs wird in den Quellen zwischen 1993 und 1997 angegeben. Der Meister kehrte nach dieser Phase zusammen mit den Maschinen nach Dänemark zurück; den Aufzeichnungen zufolge führte er neben seinen handgefertigten Pfeifen noch eine Weile auch diese maschinell gefertigte Serie fort.

Stempel und Stil

Alle Pfeifen tragen den Stempel „FORMER" und „MADE IN DENMARK". Hinzu kommt der Vermerk „HANDMADE" oder „FREEHAND", die die beiden Zweige der Produktion unterscheiden; Letzterer bezeichnet die Freihand-Arbeiten, bei denen der Meister sich nach der Maserung des Blocks richtet. Es heißt, dass frühe Stempel in handschriftlichen Buchstaben ausgeführt wurden und man Mitte der 1980er Jahre zu Blockbuchstaben überging.

Beim Mundstück (Stem) kommen je nach Stück Acryl oder deutscher Vulkanit zum Einsatz; bei Ring und Verzierung werden Silber, Holz und Horn bevorzugt. Dass das gealterte Bruyère-Holz als Block von Hand ausgewählt wird und der Sorgfalt bei den Bohrungsmaßen große Bedeutung beigemessen wird, gilt als das unterscheidende Merkmal der mit Former signierten Pfeifen.

Künye

Çalıştığı Atölyeler:

Poul Rasmussen'in onarım dükkânı, W. Ø. Larsen, Bru-Bu / Bentley, kendi atölyesi

Bugünkü Durumu:

2020'lerdeki kaynaklara göre Danimarka'daki kendi atölyesinde üretim sürüyor

Ülke:

Danimarka

Damga:

"FORMER" ve "MADE IN DENMARK"; ayrıca "HANDMADE" veya "FREEHAND"

Kurucu:

Hans Jonny Nielsen ("Former"), 1941 doğumlu

Kendi Markasıyla Üretim:

1972'den itibaren

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Former

  2. Pipedia — Artikel Bentley

  3. Smokingpipes.com-Blog — Legendary: Hans Former Nielsen

  4. Al Pascià — Vorstellungsartikel Hans Nielsen „Former"

  5. Svenska Pipklubben — Interview mit Hans Former Nielsen (November 2008)

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