Franz Pipes (Roberto Franzini)
Die Marke der Pfeifen, die der italienische Hersteller Roberto Franzini seit 2012 in seiner Garagenwerkstatt in Saronno fertigt. Bekannt für die Arbeiten eines in Italien ausgebildeten Meisters, die der dänischen Formsprache nahestehen.
Etiketler:
pipo markası, italya, artisan, el yapımı
Güncelleme Tarihi:
27. Juli 2026
Franz Pipes ist eine kleine Marke, die der italienische Hersteller Roberto Franzini allein betreibt. Franzini fertigt seine Pfeifen in Saronno, nordwestlich von Mailand, in einer Werkstatt, die er sich in der Garage seines Hauses eingerichtet hat; die Arbeit ist Teilzeit, und den Aufzeichnungen zufolge liegt die Jahresproduktion bei etwa fünfzig Stück. Der Markenname stammt nicht vom Nachnamen des Herstellers, sondern den Aufzeichnungen zufolge vom Spitznamen "Franz", den auch sein Vater und sein Großvater trugen. Quellen zufolge wurde er 1982 geboren und kam in Domodossola am Alpenfuß des Piemont zur Welt.
Der Weg zur Werkbank
Franzini erlernte das Handwerk nicht bei einem Meister, sondern durch eigene Versuche; das Anfangsjahr ist 2012. Erste Kenntnisse sammelte er aus Videos im Internet und schriftlichen Quellen, dann beschaffte er sich einige Bruyère-Blöcke und grundlegende Handwerkzeuge und machte sich an die Arbeit. Er beschreibt seine Anfangszeit als einen Lernprozess, bei dem er jeden Schritt durch Fehler austestete. Das Leben in Norditalien, einer Region mit tief verwurzelter Pfeifentradition, beschleunigte diesen Prozess: Er konnte umliegende Werkstätten besuchen und technische Fragen stellen, an Veranstaltungen von Savinelli und Brebbia teilnehmen und die Bruyère-Verarbeitung aus der Nähe kennenlernen.
Am Anfang seines Weges steht eine Verbindung zu einem weiteren italienischen Hersteller, dessen eigentlicher Beruf Zahnarzt ist: Angelo Fassi. Der Überlieferung nach begann Franzini nachzuforschen, nachdem ein Arbeitskollege erwähnt hatte, dass ein bekannter Zahnarzt Pfeifen mache, und erfuhr erst später, dass es sich um Fassi handelte; nach Fassis Darstellung wiederum war Franzini einer seiner ehemaligen Patienten und kam direkt auf dessen Anregung hin zur Werkbank. Die Quellen sind sich einig, dass die beiden Hersteller in den folgenden Jahren Freunde wurden und den Austausch durch gegenseitige Besuche fortsetzten.
Formsprache
Obwohl er sein Handwerk vollständig im italienischen Umfeld erlernte, stehen die meisten Franz-Pfeifen dem Formverständnis der dänischen Schule nahe. Franzini vermeidet es, seine eigene Arbeit dieser Tradition zuzurechnen; als Inspirationsquellen werden dennoch Lars Ivarsson, Hans "Former" Nielsen, Jess Chonowitsch, Tom Eltang und der japanische Hersteller Kazuhiro Fukuda genannt.
Die beiden wiederkehrenden Modelle der Marke werden als "dänisches Billiard" und "dänisches Ei" bezeichnet: Beim ersten verbindet sich ein an das Lovat erinnernder, länglicher Schaft mit einem breiten, runden Kopf, der sich einer Brandy- oder Pot-Kammer annähert; beim zweiten verläuft die Linie, die den ovalen Kopf mit dem Schaft verbindet, durchgehend geschwungen. Auch Katalogformen wie Dublin, Brandy, Bulldog und Rhodesian werden gefertigt, jedoch nicht identisch wiederholt. Franzini erstellt zunächst eine Skizze auf Papier, überträgt die Maße auf den Block und geht von einer klassischen Form aus, die er beim Bearbeiten überschreitet. Eine leichte Vorwärtsneigung des Kopfes, maßvolle Rundungen und stellenweise bewusst belassene Asymmetrie sind häufig anzutreffende Details.
Material und Verarbeitung
Die Bruyère wird aus Italien bezogen; die für die Mundstücke verwendeten Ebonit-Stäbe sollen aus Deutschland kommen. Franzini besteht, anders als das in italienischen Werkstätten verbreitete Acryl, auf Ebonit und begründet dies damit, dass dieses Material für die Zähne angenehmer sei (Mundstückmaterialien). Bei der Farbe hält er sich zurückhaltend: meist reines Schwarz, gelegentlich Cumberland. Bei Ringen und Bändern setzt er auf Hartholz und Horn; auf Bambus verzichtet er, da dieser nicht zum Gesamtbild der Marke passe.
Der Großteil der Pfeifen hat glatte Oberflächen, und am Kopf wird eine dichte, regelmäßige Flammen- oder gerade Maserung angestrebt; sandgestrahlte Stücke bleiben eine Minderheit. Bei der Färbung stehen helle, naturnahe Töne im Vordergrund. Angegeben wird, dass die Kammern ohne Filterbohrung gebohrt werden.
Künye
İmza Özellikleri:
Danimarka etkili ölçülü gövdeler, düz yüzey ve sıkı damar, sade siyah ağızlık
Kuruluş:
2012, Saronno (Varese)
Bugünkü Durumu:
Üretim sürüyor; yarı zamanlı, yılda elli dolayında pipo
Ülke:
İtalya
Kurucu:
Roberto Franzini (d. 1982)
Malzeme:
İtalyan briyarı; ebonit ve cumberland ağızlık
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Franz Pipes
LePipe.it — Herstellerbiografie Franz (Werkstatt, Materialbezug, Jahresproduktion)
Cigarworld Blog — Vorstellungstext Roberto Franzini (Geburtsjahr und -ort, Einflüsse, Mundstück- und Bohrpräferenzen)
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