GBD-Serienamen und Qualitätsstufen
Wie die auf den Schaft der GBD-Pfeifen geprägten Serien- (Line-) Namen zu lesen sind, die Unterscheidung zwischen erster und zweiter Qualität, die aus Katalogen abgeleitete Rangfolge der Stufen sowie Hinweise zur Datierung.
Etiketler:
pipo markası, tarihlendirme, briyar, cadogan
Güncelleme Tarihi:
26. Juli 2026
GBD-Serienamen sind die auf den Schaft der Pfeifen der Marke geprägten Liniennamen. Wer eine GBD einordnen will, sieht als Sammler zuerst auf diesen Namen, dann auf die Formnummer. Die aus der Partnerschaft von Ganneval, Bondier und Donninger hervorgegangene Marke verwendete im Laufe ihres Bestehens über hundert Serienamen; für die meisten davon ist weder eine vollständige Produktionsaufzeichnung noch eine zuverlässige Zeittafel erhalten geblieben.
Die Grundlage der Liste
Die umfassendste Aufstellung zu diesem Thema ist die von Jerry Hanna für Perardua.net erstellte und von Pipedia mit Genehmigung erneut veröffentlichte Serienliste. Hannas Material besteht aus drei Quellen: Korrespondenz, die in den 1990er Jahren in der Newsgroup alt.smokers.pipes kursierte, das 1997 erschienene Nachschlagewerk Who Made That Pipe? von Herb Wilczak und Tom Colwell sowie später erworbene GBD-Kataloge von Oppenheimer aus den 1970er und frühen 1980er Jahren. Der Zusammensteller schreibt ausdrücklich, dass die Aufstellung unvollständig bleibt; von vielen Linien ist heute nur der Name bekannt, nicht die Oberflächenbeschreibung.
Erste Qualität, zweite Qualität und Sonderstempel
Die Linien lassen sich grob in drei Gruppen einteilen. Solche mit GBD-Stempel gelten als erste Qualität, solche, die nur unter dem Serienamen verkauft wurden und kein Markenlogo tragen, als zweite Qualität. Die dritte Gruppe sind Pfeifen, die in den Katalogen unter der Rubrik „private brand“ zusammengefasst werden: Der Kopf stammt aus der GBD-Werkstatt, der Stempel jedoch trägt den Namen des auftraggebenden Tabakhändlers oder der Handelskette. Diese Einteilung ist weniger fest, als sie erscheint. Dieselbe Linie wird in den Katalogen unterschiedlicher Jahre bald mit Logo, bald ohne Logo aufgeführt; der Serienname allein ist daher kein sicherer Hinweis auf die Qualitätsstufe, ohne Kenntnis des Produktionsjahres lässt sich die Stufe nicht eindeutig bestimmen.
Stufen und anerkannte Linien
Eine offizielle GBD-Qualitätstabelle ist nicht bekannt. Die vorliegende Rangfolge stammt von einem Sammler, der die Kataloge von 1976 bis 1980 verglichen hat; ganz oben stehen dabei Pedigree, Straight Grain, Prodigy und Bronze Velvet, direkt darunter Virgin, Varichrome, Prestige, Jubilee und New Era. Virgin gilt seit vielen Jahren als die einzige GBD-Qualität, die aus ungebeiztem Bruyère gefertigt wird. Bei den tief sandgestrahlten Linien Prestige und Prehistoric wurde ein Perspex-Mundstück bevorzugt; bei ersterer in Schwarz, bei letzterer in einer glasähnlich transparenten Ausführung. In den Markenunterlagen bezeichnet das Wort Perspex das Acryl-Mundstückmaterial. Das Erscheinungsdatum von Century ist in den Quellen widersprüchlich: eine Aufzeichnung nennt 1950, eine andere die 1960er oder 1970er Jahre. Von Xtra heißt es, es sei nach den 1930er Jahren nicht mehr hergestellt worden, während Seventy-Six 1976 zum zweihundertsten Jahrestag der Vereinigten Staaten herausgebracht worden sei.
Oberflächenbezeichnungen, Größencodes und Datierung
Im Katalogjargon steht „take off“ für eine zweifarbige Beizmethode: Die Farbe vertieft die weiche Struktur der Maserung, während die harte Maserung hell bleibt, wodurch der Kontrast zwischen beiden hervortritt. Granitan bezeichnet eine Oberfläche, die nach dem Sandstrahlen teilweise geschliffen wird und dadurch kiesartig rau wirkt; Tapestry und Fantasy hingegen benennen geometrische Flächen, die vor dem Sandstrahlen maskiert und dadurch glatt belassen werden. Der allgemeine Rahmen dieser Techniken wird im Eintrag Oberflächenbehandlungen behandelt. Die Linien Iringa, Jenga, Kibo und Nusi wurden nicht aus Bruyère, sondern aus afrikanischem Meerschaum gefertigt; der Katalog von 1976 gibt an, dass diese in Tanganjika bearbeitet wurden. Die Sepiolith-Vorkommen der Region, insbesondere das Amboseli-Becken, sind in bergbaulichen Aufzeichnungen belegt; ein Teil der Namen stammt zudem aus der Geographie dieser Gegend: Iringa ist eine Stadt im Süden Tansanias, Kibo der höchste Kegel des Kilimandscharo. Übergroße Sondermaße wurden, von klein nach groß, mit den Codes Conquest, Collector und Colossus unterschieden. Auch die Rosette am Mundstück gibt einen Hinweis zur Datierung: Dass die aus Metall eingelegte Rosette durch einen gemalten Stempel ersetzt wurde, weist auf die Produktion nach dem Zusammenschluss mit Comoy's of London hin.
Künye
Belge Tabanı:
1976-1981 Oppenheimer GBD katalogları
Derleyen:
Jerry Hanna
Konu:
GBD seri adları ve kalite kademeleri
Üretim Yerleri:
Fransa ve İngiltere fabrikaları
Marka:
GBD (Ganneval, Bondier & Donninger)
Ayırt Edici Damga:
Ağızlığa kakılan metal GBD rozeti
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Eintrag GBD Model Information
Jerry Hanna — GBD-Serienliste auf Perardua.net (Grundlage der Pipedia-Zusammenstellung)
Rebornpipes — Artikel zu GBD-Serien und Qualitätsstufen
Herb Wilczak und Tom Colwell — Who Made That Pipe? (1997); Angaben durch Open-Library-Eintrag bestätigt
Korrespondenz in der Newsgroup alt.smokers.pipes (1996-1998)
Wikipedia — Eintrag Sepiolith (Bestätigung der Meerschaum-Vorkommen in Tanganjika)
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