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Georg Jensen

Ein dänischer Pfeifenhersteller, 1954 in Kopenhagen gegründet und rund ein halbes Jahrhundert lang als Familienbetrieb geführt. 2001 geschlossen.

Etiketler:

pipo markası, danimarka, fabrika piposu

Güncelleme Tarihi:

2. August 2026

Georg Jensen ist der dänische Pfeifenbetrieb, den Per Georg Jensen und seine Frau 1954 in Kopenhagen gründeten. Er ist ein vom gleichnamigen berühmten dänischen Silberhaus getrenntes Unternehmen; die Namensähnlichkeit rührt von einer im Land sehr verbreiteten Vor- und Nachnamenkombination her. Die Marke wuchs in den Jahren, als die dänische Schule aufstieg, und richtete ein System ein, das zwischen Serienfertigung und handgeformten oberen Stufen wechselte.

Siebenundvierzig Jahre als Familienbetrieb

Das Unternehmen blieb von der Gründung bis zur Schließung in der Hand derselben Familie. Ab den 1980er Jahren übernahmen Lis, die Tochter des Gründers, und Per Georg Jensen, der Sohn, der denselben Namen wie sein Vater trug, die Leitung. Der Produktionsumfang lag Aufzeichnungen zufolge bei rund zweitausend Pfeifen pro Jahr; diese Zahl positioniert die Marke als mittelgroßen Hersteller, der sich von den damaligen großen dänischen Fabriken unterschied. Die Werkstatt führte sowohl an der Werkbank vervielfältigte Katalogmodelle als auch einzeln fertiggestellte hochwertige Stücke unter einem Dach fort.

Serien und Stempel

Das Unternehmen arbeitete mit einer abgestuften Serienordnung nach der Logik der Fabrikpfeife. Von der unteren zur oberen Stufe finden sich die Namen Danish Sand; Achat und Amber; Red Flame und Red Skin; Sunrise, Orange Ekstra und Starline; Contrast, Bicolour und Harmon; ganz oben Excellent und Masterpiece. Bei den Serienpfeifen wurde meist Acryl verwendet, bei den oberen Serien Ebonit oder Vulkanit als Mundstück.

Auch die Stempelung folgt dieser Abstufung. Der gängige Kopfstempel besteht aus Modellname, Modellnummer und dem Vermerk „Made in Denmark“; auf dem Mundstück findet sich eine rote GJ-Markierung. Eine Stufe höher erscheint neben der Modellnummer der Name „Georg Jensen“ in kursiver oder verzierter Schrift. Von Hand fertiggestellte Sonderserien werden durch den Stempel „Handmade in Denmark“ und eine weiße GJ-Markierung ausgezeichnet. Ganz oben stehen einzeln geformte Freehand-Exemplare; hier findet sich neben dem Stempel „Straight Grain“ eine Zahl zwischen eins und dreizehn, die die Maserqualität bewertet. Dreizehn gilt Aufzeichnungen zufolge als höchste Stufe, und Exemplare mit diesem Stempel sind äußerst selten.

Schließung und danach

Die Werkstatt kämpfte in den 1980er und 1990er Jahren mit rückläufigen Verkaufszahlen; im selben Zeitraum erlebten viele kleine und mittelgroße dänische Fabriken einen ähnlichen Rückgang. Das Unternehmen stellte die Produktion 2001 ein. Im selben Jahr wechselte Per Georg Jensen zum Tabakhaus Mac Baren, wo er in der Tabakmischung und im Marketing zu arbeiten begann und über viele Jahre zu den bekannten Gesichtern des Unternehmens gehörte. Für eine Fortführung des Markennamens durch einen anderen Hersteller nach der Schließung gibt es keine verlässlichen Belege.

Heute sind Georg-Jensen-Pfeifen nur noch im Gebrauchtmarkt zu finden. Die Marke gilt zusammen mit Zeitgenossen wie W. Ø. Larsen als einer der Hersteller der zweiten Reihe der Kopenhagener Nachkriegspfeifenherstellung. Dass Serienbezeichnungen und Stempelformen abgestuft sind, erleichtert es, rückblickend zu bestimmen, welcher Qualitätsstufe ein Exemplar zuzuordnen ist.

Künye

İmza Ürünleri:

Kademeli kalite serileri, elde biçimlenmiş özel seriler ve freehand'ler

Kuruluş:

1954, Kopenhag

Bugünkü Durumu:

Üretim 2001'de sona erdi; pipolar ikinci el piyasasında dolaşıyor

Ülke:

Danimarka

Kurucu:

Per Georg Jensen ve eşi

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel „Georg Jensen“

  2. Pipes Magazine Radio Show — Gastauftritt von Per Georg Jensen (17. März 2015)

  3. Rebornpipes — Untersuchungen zu Stempeln und Modellen von Georg Jensen

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