Goussard Pipes (Charl Goussard)
Südafrikanische Werkstatt von Charl Goussard in Kapstadt; verbindet die geschwungenen Linien der dänischen Schule mit Briar und einheimischen Hölzern.
Etiketler:
güney afrika, artisan pipo, briyar, danimarka etkisi
Güncelleme Tarihi:
30. Juli 2026
Goussard Pipes ist die zeitgenössische Signatur, die der südafrikanische Pfeifenmacher Charl Goussard allein an seiner Werkbank in Kapstadt führt. Die Pfeifenherstellung ist in Südafrika kein so fest etabliertes Handwerk wie in Europa oder Nordamerika; deshalb gilt Goussard in der internationalen Sammlerszene als einer der wenigen Namen, die das Land vertreten.
Gründung der Werkbank
Goussards Interesse an der Pfeife begann in seinen Studienjahren; nach der ersten selbst gefertigten Pfeife wurde die Beschäftigung dauerhaft. Die Gründung der Werkbank wird den Aufzeichnungen zufolge auf 2007 datiert. Derselben Überlieferung zufolge war es zu Beginn teuer, Briar-Blöcke zu beschaffen, weshalb der Handwerker mit den vor Ort verfügbaren Arten arbeitete; er probierte Hölzer wie wilden Olivenbaum, Guave und afrikanisches Ebenholz (African blackwood) aus. Diese frühe Phase legt zugleich den Grund für die spätere Vielfalt der Materialien, die zum Markenzeichen der Werkstatt wurde.
Die Pfeifenherstellung war für Goussard nicht die einzige Einkommensquelle. Berichten zufolge übt er neben der Werkbank eine reguläre Tätigkeit aus; die Produktion bleibt entsprechend auf eine begrenzte Zahl beschränkt. Das heutige Arbeitstempo der Werkstatt ist aus unabhängigen Quellen nicht bestätigt.
Formverständnis und Materialien
Goussards Arbeiten stehen mit ihren maßvollen Volumen und durchgehend fließenden Linien der dänischen Schule nahe. Als Inspirationsquellen nennt der Handwerker nach eigenen Worten unter anderem Tom Eltang und Poul Rasmussen. Diese Nähe zeigt sich am deutlichsten in seinen Freehand-Interpretationen, die sich nicht an eine Schablone, sondern an die Maserung des Holzes halten, sowie in weichgezeichneten Varianten klassischer Formen.
Der Großteil der Köpfe besteht aus Briar. Für Mundstück und Verzierung kommen Bernstein, Acryl und Horn zum Einsatz; auch Bambusschaft findet sich in seiner Arbeit. Als regionale Besonderheit wurde der im Afrikaans „waboom“ genannte Protea nitida verarbeitet. Diese Holzart gilt als eines der Details, die die Werkstatt an ihre Geografie binden.
Einschätzung
Der Handwerker gibt an, seine Priorität liege bei der nicht sichtbaren Seite der Pfeife, also der Präzision von Luftkanal, Kesselboden und Mundstückbohrung. Die allgemeine Einschätzung in der Szene lautet ebenfalls, dass Goussards Stärke nicht in aufwendiger Verzierung liegt, sondern in maßvoller Form und sauberer Innenverarbeitung. Da ein Teil seiner Arbeiten über Händler außerhalb Südafrikas in den Handel gelangt, ist die Signatur auch im Ausland bekannt geworden.
Künye
İmza Özellikleri:
Danimarka okuluna yakın akıcı biçimler, briyar yanında yerel ağaçlar
Kuruluş:
Kayıtlara göre 2007
Bugünkü Durumu:
Tek kişilik atölye
Ülke:
Güney Afrika
Kurucu:
Charl Goussard
Merkez:
Cape Town
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Goussard Pipes
Blue Room Briars — Goussard Pipes Sammlungsseite und Handwerkervorstellung
Smokingpipes — Biografie des Handwerkers Charl Goussard
Pipes Magazine Radio Show — Interview mit Charl Goussard (Folge 113)
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