Hackert
Die Werkstatt für handgefertigte Pfeifen von Jake Hackert in der Stadt Lancaster, Pennsylvania; bekannt neben Bruyèreholz auch für Korpusse aus Hirschgeweih und Maiskolben.
Etiketler:
el yapımı pipo, abd, atölye, boynuz
Güncelleme Tarihi:
26. Juli 2026
Hackert ist eine von Jake Hackert allein betriebene Pfeifenwerkstatt in der Stadt Lancaster im US-Bundesstaat Pennsylvania. Es handelt sich nicht um eine Serienfertigung in einer Fabrik, sondern um eine Handwerkswerkstatt, in der jedes Stück von Hand geformt wird. Hackerts Name wird sowohl mit freihändig geformten Pfeifen aus Bruyèreholz als auch mit seiner Gewohnheit verbunden, für Nordamerika typische Materialien zu Pfeifen zu verarbeiten.
Werkstatt und Umfeld
Auch wenn das Gründungsjahr der Werkstatt nicht dokumentiert ist, wird ihr Name seit Jahrzehnten mit der Pfeifenszene von Lancaster in Verbindung gebracht. Im Zentrum dieser Szene stand lange der Tabakladen Demuth: 1770 gegründet, gilt er als der älteste Tabakladen des Landes; er blieb an seiner ursprünglichen Adresse mitten in der Stadt, gab in späteren Jahren jedoch den Einzelhandel auf und wurde Teil des Demuth-Museums. Dass Hackert-Pfeifen in alten Aufzeichnungen mit diesem Laden in Verbindung gebracht werden, sollte heute als historisches Detail gelesen werden. Neben der Pfeifenherstellung übernimmt die Werkstatt auch Reparaturarbeiten; bekannt ist auch, dass auf Wunsch Korpusse aus anderen Holzarten als Bruyère geformt werden.
Materialwahl
Nach Angaben der Werkstatt wird das verwendete Bruyèreholz von Erzeugern aus dem Mittelmeerraum bezogen. Eine ebenfalls auf dieser Angabe beruhende Unterscheidung trennt die aus dem Inneren des Wurzelstocks geschnittenen geraden Blöcke (Ebauchon) von den nahe der Rinde entnommenen Plateaustücken; freihändig geformte Modelle werden demnach aus Plateauholz gefertigt. In der Pfeifenwelt gilt diese Einteilung nicht als Qualitätsmaßstab, sondern als Lagebeschreibung: In der äußeren Zone des Wurzelstocks ist die Maserung dichter gewebt und verleiht der Oberfläche von selbst eine Textur. In Bezug auf die Formsprache folgen Hackerts Arbeiten mit ihren voluminösen Köpfen und markanten Linien eher einem eigenen Stil als den klassischen englischen Maßen.
Neben Bruyèreholz treten zwei weitere Materialien hervor. Das erste ist Hirschgeweih: Die Werkstatt verarbeitet Korpusse aus dem Geweih von Wapiti, Maultierhirsch und Weißwedelhirsch. Das zweite sind Korpusse aus Maiskolben; bei diesen Modellen wird der Kolben als Kopf mit einem Sattel aus Weißwedelhirschgeweih und einem Mundstück verbunden. Dass die verwendeten Kolben von Missouri Meerschaum, dem Hauptproduzenten dieser Tradition, stammen, ist dokumentiert. Dass bei den Mundstücken Ebonit oder Acryl verwendet wird, beruht auf Angaben der Werkstatt selbst; eine unabhängige Bestätigung dafür gibt es nicht.
Einordnung
Hackert ist ein typisches Beispiel der Generation amerikanischer Einzelwerkstätten: Es entsteht eine begrenzte Zahl von Stücken, von denen sich die meisten nicht wiederholen, und die Signatur begegnet einem auch bei Pfeifen, die unter Sammlern den Besitzer wechseln. Für Hersteller dieser Größenordnung gilt der Ansatz der freihändigen Form als naheliegende Wahl, weil er erlaubt, sich an der Maserung des Wurzelstocks zu orientieren.
Künye
Üretim Türü:
Tek kişilik el yapımı atölye
İmza Ürünleri:
Plato funda kökü freehand'ler, boynuz ve koçan pipolar
Bugünkü Durumu:
Faal atölye
Ülke:
ABD
Kurucu:
Jake Hackert
Merkez:
Lancaster, Pennsylvania
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Hackert
Smokingpipes — Vorstellungsnotizen zu Jake Hackerts Nachlasspfeifen
Demuth Museum of Art — Geschichte des Demuth Tobacco Shop
LancasterOnline — Bericht zur Schließung von Demuth's Tobacco
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