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Harkam Pfeifen (Karl Harkam)

Von Karl Harkam 2005 gegründete Einmannwerkstatt in Wundschuh in der österreichischen Steiermark; bekannt für ihre handgeformten Freehand-Pfeifen, deren Jahresproduktion bei rund fünfundzwanzig Stück liegt.

Etiketler:

avusturya, freehand, atölye pipoları, briyar

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Harkam Pfeifen ist eine von einer einzigen Person geführte Pfeifenwerkstatt im südösterreichischen Bundesland Steiermark, in der Ortschaft Wundschuh unmittelbar südlich von Graz. Die Werkstatt wird allein von Karl Harkam geführt, geboren 1958. Harkam kam spät und auf einem indirekten Weg zur Pfeifenmacherei; neben seiner eigentlichen Tätigkeit begann er 2005, seine ersten Pfeifen zu schnitzen. In den folgenden Jahren hielt er seine Produktion bewusst klein und fertigte nicht mehr als fünfundzwanzig Pfeifen im Jahr, wurde aber dennoch auch unter Sammlern außerhalb Europas bekannt.

Der Weg des Meisters

Harkam hat keine Lehrzeit in der Pfeifenmacherei durchlaufen; er zählt zu den Autodidakten. Aufzeichnungen zufolge verbrachte er sein Berufsleben in kaufmännischen Bürotätigkeiten und absolvierte zudem eine Kochausbildung. Die Werkstatt war deshalb von Anfang an als Nebentätigkeit angelegt, ein Ziel der Serienfertigung stand nie zur Debatte. Harkam gibt an, einen Teil seines Wissens seinem Briar-Lieferanten zu verdanken; nach seinen Angaben bezieht er die Blöcke aus Italien, von Mimmo Romeo, dem Gründer der Werkstatt Romeo Pipe. Diese Verbindung hat die Arbeit eines österreichischen Amateurs von Beginn an der Briar-Tradition Kalabriens angenähert.

Arbeitsweise

In der Werkstatt werden weder Kopiermaschine noch Schablone verwendet. Da jeder Kopf einzeln mit Schleifscheibe, grober Raspel und feinen Feilen geformt wird, gleicht kein Stück dem anderen; alle entstehenden Pfeifen gelten als Freehand. Als Material dient Bruyèreholz aus dem Mittelmeerraum, also Briarblöcke. Nach der Färbung wird die Oberfläche mit Carnaubawachs poliert. Harkam erklärt, dass er sich weigere, kleine Flecken in nicht makellosen Blöcken mit Kittmasse zu kaschieren, und das Holz so belasse, wie es ist.

Auch die Mundstücke werden von Hand gefertigt; bevorzugt werden gehärteter Kautschuk (Ebonit) oder dessen geädertes Pendant, Cumberland. Wo eine Verzierung nötig ist, kommen exotische Hölzer, Horn und Knochen zum Einsatz. Einem regionalen Pressebericht zufolge erfordert eine einzelne Pfeife, die Herstellung des Mundstücks eingerechnet, im Durchschnitt sechzehn Arbeitsstunden. Fertige Pfeifen tragen handgeschlagene Stempel, die den Markennamen und die österreichische Herkunft angeben.

Bekanntheit

Die stark begrenzte Produktion hat Harkam nicht zu einer breit bekannten Marke gemacht, sondern zu einem Namen, der unter Sammlern von Hand zu Hand weitergegeben wird. Seine Arbeiten haben neben Europa auch Käufer in Japan und China erreicht, während seine Bekanntheit in Amerika größtenteils der über die Jahre besuchten Chicago-Pfeifenmesse zu verdanken ist. Für Werkstätten dieser Größenordnung gelten Messen als der wichtigste Treffpunkt, der den Platz eines etablierten Vertriebsnetzes einnimmt.

Künye

İmza Ürünleri:

Elde biçimlenmiş freehand pipolar; egzotik ağaç, boynuz ve kemik süslemeler

Kuruluş:

2005

Bugünkü Durumu:

Firma kaydına göre tek kişilik atölye olarak sürüyor

Ülke:

Avusturya (Wundschuh, Steiermark)

Kurucu:

Karl Harkam (d. 1958)

Üretim Ölçeği:

Ustanın 2008'deki beyanına göre yılda 20-25 pipo

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Eintrag Harkam Pfeifen

  2. ORF Steiermark — Bericht 'Der Pfeifenschnitzer von Wundschuh'

  3. WKO Firmen A-Z — Eintrag Karl Harkam, 8142 Wundschuh

  4. Iwan Ries & Co. — Herstellervorstellung Karl Harkam

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