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Hasso Baudis

Ein deutscher Meister, der zwischen 1977 und 1983 nur fünf Jahre lang in Norddeutschland Pfeifen fertigte, in dieser kurzen Zeit für seine kreativen Formen bekannt wurde und die Szene ebenso plötzlich verließ.

Etiketler:

almanya, el yapımı pipo, usta, koleksiyon

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Hasso Baudis ist ein deutscher Meister, der in Norddeutschland Ende der 1970er-Jahre bekannt wurde und die hauptberufliche Pfeifenherstellung nur etwa fünf Jahre lang ausübte, bevor er das Handwerk vollständig aufgab. Trotz der Kürze seiner Laufbahn wird sein Name in Darstellungen der damals in Westdeutschland heranwachsenden jungen Meistergeneration bis heute genannt.

Das kurze Leben der Werkstatt

Als anerkannt gilt, dass die Produktion 1977 begann, als Baudis noch Student war. Berichten zufolge wurden seine Pfeifen erstmals in einem Hamburger Tabakwarengeschäft verkauft; diese Angabe stützt sich ausschließlich auf Überlieferungen innerhalb der Pfeifenszene selbst. Mit wachsender Bekanntheit soll sich zudem eine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Tuxedo ergeben haben, das den Deutschlandvertrieb von Marken wie Dunhill und Stanwell übernahm; diese Kooperation sowie ein 1981 in einer deutschen Pfeifenzeitschrift erschienener Vorstellungsartikel lassen sich in unabhängigen Quellen nicht bestätigen.

Die Werkstatt schloss 1983. Baudis übergab seine Werkbank in Oldenburg an Robert Mewis, einen Architekten und Designer, der das Pfeifenmachen von ihm gelernt hatte, und kehrte selbst zu seinem eigentlichen Beruf, der Architektur, zurück. Mewis führte die Produktion bis Ende der 1980er-Jahre fort und traf dann dieselbe Entscheidung, indem auch er in die Architektur wechselte. Warum sich Baudis so früh zurückzog, wurde nie erklärt.

Formen und Verarbeitung

Baudis gilt als ein Meister, der bei jedem Stück einen eigenen Formversuch unternahm, statt eingeführte Formen zu wiederholen. Die von ihm verwendeten Bruyère-Klötze wurden nach hoher Maserqualität ausgewählt, die Oberfläche in Rottönen zwischen hell und dunkel fertiggestellt. Auch die Mundstück-Verarbeitung galt nach den Maßstäben der Zeit als gut. Dass er zusammen mit zeitgleich tätigen deutschen Meistern wie Rainer Barbi genannt wird, hat zur Festigung dieses Qualitätsrufs beigetragen.

Es sind auch Versuche bekannt, die klassische Pfeifenlinie zu verlassen: Exemplare aus Acrylröhren und großen Metallteilen, die sich der Objektgestaltung annähern. Das meistdiskutierte dieser Experimente wird als schwanenförmige Pfeife beschrieben, deren Flügel aus Weißgold gearbeitet gewesen sein sollen; die einzige Schilderung dieses Stücks findet sich in Pfeifenenzyklopädien, ein unabhängiger Beleg fehlt.

Stempel

Die Gesamtproduktionsmenge ist unbekannt; in der Szene wird eine Zahl zwischen tausend und zwölfhundert vermutet, doch diese Angabe ist nicht belegt. Frühe Stücke tragen den Stempel "Hasso Baudis". Vor einem Zeitpunkt vor 1981 wurde der Stempel verkürzt und nahm nur noch die Form "Hasso" an; bei den sorgfältigsten Exemplaren wurde anstelle des Buchstabens "o" in diesem Wort ein kleiner Diamant eingesetzt. Diese Änderung der Stempelform dient bis heute als grober Anhaltspunkt für die Datierung im Umlauf befindlicher Pfeifen.

Wegen der Kürze der Produktionszeit und der geringen Stückzahl sind mit "Hasso Baudis" signierte Pfeifen im Gebrauchtmarkt selten anzutreffen.

Künye

İmza Özellikleri:

Yaratıcı serbest biçimler, koyu kırmızı tonlu cilalar, akrilik ve metal denemeleri

Kuruluş:

1977

Bugünkü Durumu:

1983'te üretim durdu; atölye Robert Mewis'e geçti

Ülke:

Almanya (Oldenburg)

Damga:

Önce "Hasso Baudis", 1981 öncesinde "Hasso"

Kurucu:

Hasso Baudis

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  1. Pipedia — Artikel Hasso Baudis

  2. Pipedia — Artikel Robert Mewis

  3. Smokingpipes — Estate-Datensätze zu Hasso Baudis

  4. Gerd Jansens Pfeifendepot — Estate-Archiv Hasso Baudis

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