Holbek
Die Pfeifen des dänischen Meisters Gert Holbek, die seinen eigenen Namen tragen; repräsentieren einen Signaturstil, der sich völlig von jeglichem Schmuck freigehalten hat und für seine schlanken, hohen Köpfe bekannt ist.
Etiketler:
danimarka, el yapımı pipo, briyar, tasarım
Güncelleme Tarihi:
30. Juli 2026
Holbek ist der Name für die Pfeifenproduktion, die der dänische Meister Gert Holbek (1928-2022) fast fünfzig Jahre lang allein betrieb. Innerhalb der sich rund um Kopenhagen formierenden Generation der dänischen Schule gilt Holbek als eine der Personen, die am längsten an der Werkbank blieben. Da seine Jahresproduktion jedoch nie über den Werkstattmaßstab hinausging, ist sein Name unter dänischen Pfeifenrauchern weniger bekannt als unter Sammlern im Ausland.
Werkstattjahre und die Verbindung zu Pibe-Dan
Sein Einstieg ins Handwerk erfolgte 1953 in der Werkstatt von Poul Rasmussen. Das dort verbrachte Jahr verging überwiegend am Reparaturtisch, und seiner eigenen Darstellung nach gingen über zehntausend Pfeifen durch seine Hände. 1954 gründete er seine eigene Werkbank und signierte fortan alle seine Arbeiten mit seinem eigenen Namen. Das einzige sichtbare Überbleibsel aus den Rasmussen-Jahren ist, dass die Köpfe schmaler und höher gehalten werden als üblich.
Lange Zeit stellte er jährlich rund zweihundert Pfeifen her; fast alle davon wurden über Pibe-Dan in Kopenhagen vertrieben. Die in den 1960er Jahren auf Englisch veröffentlichten Kataloge des Geschäfts sorgten dafür, dass der Name Holbek auch außerhalb Europas, in Japan und den USA, bekannt wurde; bis zur Schließung 1991 fand ein Teil der vom Meister entworfenen Formen einen festen Platz im Sortiment des Geschäfts. Den Aufzeichnungen zufolge ist auch der als „Chimney" bezeichnete, ungewöhnlich hohe Kopftyp das Ergebnis einer gemeinsamen Suche mit dem Ladeninhaber. Ebenfalls den Aufzeichnungen zufolge wurden sämtliche während seiner Laufbahn hergestellten Pfeifen einzeln dokumentiert und blieben insgesamt bei gut sechstausendsechshundert Stück.
Formverständnis
Der schnellste Weg, Holbek-Arbeiten zu erkennen, ist das Fehlen jeglichen zusätzlichen Elements: Am Schaft werden weder Zwinge noch Ring noch Metallfassung verwendet, die Form wird ganz der Oberfläche des Bruyères selbst überlassen. Der Übergang vom Kopf zum Schaft ist weich gehalten, die Linien sind straff, aber nicht hart; die Kopföffnung endet meist mit einer leicht konkaven Rundung. Das Adjektiv, das der Meister für diese Haltung verwendete, ist „asketisch".
Bei Exemplaren mit glatter Oberfläche zeigt sich unter einer ins Rötliche gehenden, dunklen Walnusstönung eine gerade Maserung; die Maserrichtung wird meist so gewählt, dass sie die Höhe des Kopfes betont. Auch der schräg geschliffene Bisswinkel des Mundstücks gilt selbst bei Stücken ohne lesbaren Stempel als Gewohnheit, die auf die Werkstatt verweist.
Gestaltungsarbeiten außerhalb der Pfeife
Holbeks Schaffen beschränkte sich nicht auf die Pfeife; über lange Zeiträume arbeitete er im Bereich Industriedesign und technische Entwicklung und erhielt mehrere Patente. Seine bekannteste Arbeit auf diesem Gebiet ist das 1960 gemeinsam mit dem Silberschmied Jørgen Dahlerup entworfene Besteck Prism (Prisme); das Design, das in den Katalog des dänischen Herstellers Stelton aufgenommen wurde, wird trotz der seither vergangenen Jahrzehnte bis heute produziert. Auch das der Pfeife zugewandte Produkt derselben technischen Neugier ist die unter dem Namen 2211 bekannte Reinigungsflüssigkeit, die er für die Pflege des Rauchkanals in Schaft und Mundstück entwickelte.
In der letzten Zeit wurde die Produktion immer spärlicher, und die wenigen entstandenen Pfeifen gelangten überwiegend zu Sammlern in Japan. Gert Holbek starb am 7. Mai 2022. Mit Holbek signierte Exemplare begegnen uns heute nicht so häufig wie die Arbeiten von Zeitgenossen wie S. Bang oder Former; diese Seltenheit ist die unmittelbare Folge davon, dass die Produktion von Anfang an klein blieb.
Künye
İmza Ürünleri:
Süslemesiz, uzun kâseli pipolar; 'chimney' adlı yüksek biçimler
Ayırt Edici Özellik:
Bilezik ve metal geçme kullanılmayan, düz damarlı gövdeler
Kuruluş:
1954 (kendi atölyesi)
Bugünkü Durumu:
Üretim sona erdi; pipolar koleksiyon piyasasında
Ülke:
Danimarka
Kurucu:
Gert Holbek (1928-2022)
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Holbek
Pipedia — Artikel Pibe-Dan
Smokingpipes — Geschichte des dänischen Pfeifendesigns
Copenhagen Silver — Bestandsaufnahme des Bestecks Prisme (Dahlerup/Holbek, 1960)
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