Jima
Die in den 1960er Jahren in Frankreich entworfene Jima zählt mit ihrem Kunststoffkörper, ihrem Metallskelett, ihrer abnehmbaren Tonkammer und ihrem spiralförmigen Drahtfilter zu den ungewöhnlichsten Systempfeifen ihrer Zeit.
Etiketler:
fransa, sistem piposu, filtre, kil
Güncelleme Tarihi:
26. Juli 2026
Jima ist eine im Frankreich der 1960er Jahre entstandene Systempfeife. Anstelle des massiven Holzkörpers, an den man bei einer Pfeife üblicherweise denkt, treten hier drei getrennte Materialien: eine äußere Hülle aus hartem Kunststoff, das silber- oder goldbeschichtete Stahlskelett, das diese Hülle mit dem Mundstück verbindet, und eine im Inneren der Hülle verborgene, eigenständige Kammer. Bei den Exportexemplaren ändert sich der Markenname zu Garland; Quellen zufolge findet sich dieser Name auch bei einer begrenzten Zahl niederländischer Exemplare.
Kammer und Körper
Die eigentliche Kammer, in der der Tabak verbrennt, ist ein in die von außen sichtbare Kunststoffhülle eingesetztes, gepresstes Teil aus weißem Ton. Wegen der weißen Farbe und der porösen Struktur wurden diese Kammern gelegentlich für Meerschaum oder Sepiolith gehalten; tatsächlich ist das Material mit der Masse traditioneller Tonpfeifen verwandt. Die Verbindung erfolgt über ein Gewinde: Sie wird mit einem Inbusschlüssel festgezogen und kann mit demselben Schlüssel gelöst werden, um die Kammer herauszunehmen. Sowohl an den Stellen, an denen die Kammer sitzt, als auch dort, wo die feuchtigkeitssammelnde Spitze (Stinger) sitzt, wurden Kunststoffdichtungen angebracht. Die Dichtungen haben zwei Aufgaben — Teer und Feuchtigkeit im Inneren zu halten und beim Zug das Eindringen von Falschluft zu verhindern.
Der Körper wurde in mehreren Farben hergestellt. Berichten zufolge standen Schwarz und Elfenbein im Vordergrund, während später versuchte, buntere Pastelltöne nicht das erwartete Interesse fanden. Das Mundstück ist je nach Serie mal aus Kunststoff, mal aus Metall; auf der Unterseite liest man meist die Aufschrift „Breveté France & Etranger" oder „Modèle Deposé Made in France". Diese Entscheidungen heben Jima auch bei den Mundstückmaterialien von den Bruyère-Pfeifen der Zeit ab.
Der spiralförmige Drahtfilter
Das Bauteil, auf dem die Marke aufbaut, befindet sich im Mundstück. Der Hersteller bewarb diese bei manchen Exemplaren doppelt gewickelte Metalldrahtvorrichtung unter dem Namen „filtres serpentins hélicoïdaux" und behauptete, der Draht ziehe dank seiner elektrostatischen Eigenschaft Teer und Ablagerungen an sich. Dieser Behauptung begegnet man heute mit Vorbehalt; man geht eher davon aus, dass die Ablagerung eine überwiegend mechanische Ursache hat, nämlich die starke Verwirbelung durch die Spirale und die plötzliche Abkühlung des Rauchs. Unabhängig von der Ursache ist die im Schaft gesammelte Menge an Teer und Feuchtigkeit deutlich sichtbar. Um an den Filter zu gelangen, muss das Mundstück abgenommen werden; je nach Modell geschieht dies durch Drehen des Mundstücks, Lösen einer federbelasteten Sperre oder durch Zurückschieben und Herunterneigen. Jima zählt damit zu den späten und kühnen Gliedern der Pfeifenfilter- und Systemsuche, die sich seit den 1880er Jahren mit der Verbreitung feuchter Aromatabake beschleunigte.
Der Verlauf der Marke
Den Aufzeichnungen zufolge wurde die Marke in den 1960er Jahren von einem Hersteller namens Mayeux gegründet; derselbe Name findet sich in den Quellen auch in der Schreibweise Mahieux. In der Werbung wurde die Modernität des Designs offen zum Marketingmittel gemacht, und die Pfeife wurde mit dem Slogan „la pipe de l'an 2000" — die Pfeife des Jahres zweitausend — beworben.
Die Fabrik ging später an das in Saint-Claude ansässige Unternehmen Chapel Frères & Cie über, das seinerseits in den zu den großen Gruppen der Saint-Claude-Industrie zählenden Konzern Berrod-Regad einging; für das Jahr des Beitritts nennen die Quellen sowohl 1987 als auch 1988. Die Produktion der Jima-Pfeife endete nach diesen Eigentümerwechseln; die Marke ist heute nur noch Gegenstand des Sammlerinteresses.
Künye
İmza Özellikleri:
Plastik gövde, gümüş veya altın kaplama metal iskelet, vidalı kil kâse, sarmal tel filtre
Kuruluş:
1960'lar
Bugünkü Durumu:
Üretim sona erdi; fabrika Chapel Frères, ardından Berrod-Regad bünyesine geçti
Ülke:
Fransa
Kurucu:
Kayıtlara göre Mayeux (Mahieux yazımıyla da geçer)
İhracat Adı:
Garland
İlgili Maddeler
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Damga ve İşaretler
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Kaynaklar
Pipedia — Artikel Jima
rebornpipes — Restaurierungsbeiträge zu Jima-Pfeifen
pipephil.eu — Fabriknotizen zu Chapel Frères & Cie und Berrod Regad
Patrimoine Bourgogne-Franche-Comté — Inventareintrag der Pfeifenfabrik Berrod-Regad
%20(1536%20x%20634%20piksel)VHMVM.png)