Jopp (Uwe Jopp)
Der im sächsischen Dorf Dorfhain tätige deutsche Pfeifenmacher Uwe Jopp hat sein aus dem Bauingenieurwesen stammendes Wissen in die Pfeifenherstellung übertragen; bekannt ist er für die Technik der gebogenen Rauchbohrung (Bogenbohrung).
Etiketler:
alman pipoları, el yapımı pipo, freehand, saksonya
Güncelleme Tarihi:
26. Juli 2026
Jopp ist der Name der von dem deutschen Pfeifenmacher Uwe Jopp allein geführten Werkstatt. Jopp, der zwischen Dresden und Freiberg im Dorf Dorfhain arbeitet, begann die Pfeifenherstellung in der Mitte seiner beruflichen Laufbahn; er brachte seine aus dem Bauingenieurwesen mitgebrachte Rechengewohnheit ein, indem er sich auf die Frage konzentrierte, wie die Rauchbohrung angelegt werden sollte, und entwickelte so eine eigene, unverwechselbare Handschrift.
Vom Ingenieurwesen zur Werkstatt
Jopp wurde in Sachsen geboren und verbrachte die ersten Jahre seiner Laufbahn als Bauingenieur mit Gebäudeplanung und Baustellenarbeit. Da die Quellen zum Geburtsjahr unterschiedliche Angaben machen, wird es hier nicht genannt. Das Holzdrehen, dem er in seiner Freizeit nachging, brachte ihn der Pfeife näher; laut Aufzeichnungen fertigte er seine ersten Pfeifen 2003. In dieser frühen Zeit erarbeitete er sich Formen, Rauchverhalten und Bohrgeometrie im Alleingang und experimentierte im Sinne des Freehand-Verständnisses mit freien Kopfformen.
Die gebogene Bohrung: Bogenbohrung
Im klassischen Verfahren wird der Rauchkanal als gerade Linie gebohrt; das führt bei stark gebogenen (bent) Köpfen entweder zu einer Verkürzung des Kanals oder zu einer Verzerrung des Winkels. Jopp versuchte bereits in seinen ersten Jahren mit biegsamen Bohrspitzen, den Kanal der Krümmung des Schafts folgen zu lassen, und machte dieses Verfahren mit der Zeit zum Markenzeichen seiner Werkstatt. Die im Deutschen als Bogenbohrung bezeichnete Technik sorgt dafür, dass der Rauch einen längeren Weg im Holz zurücklegt; nach Aussage des Meisters trägt dies dazu bei, dass der Rauch kühler am Mund ankommt. Die Details der Ausführung behält er für sich.
Diese Technik hat ihm auch bei der Kopfgestaltung freie Hand gelassen: Da der Kanal der Krümmung folgen kann, lassen sich Schaft und Kopf ohne die Einschränkungen formen, die eine gerade Bohrung erzwingt. Laut Pipedia beruhen auch die vom Meister so genannten eigenen Formen Flowfish und Saxonian Cobra auf dieser Freiheit; diese Namen sind durch unabhängige Quellen nicht bestätigt.
Material, Stempel und Umfang
Alle Jopp-Pfeifen entstehen aus handverlesenen Bruyère-Knollen und werden vollständig von Hand des Meisters gefertigt; einen an eine Maschine übergebenen Serienfertigungsschritt gibt es nicht. Mundstücke werden meist von Hand aus Ebonit- oder Cumberland-Stab gearbeitet. Da es sich um eine Einmannwerkstatt handelt, bleibt die Jahresproduktion begrenzt.
Die Pfeifen werden nach Qualität eingestuft. Die von Pipedia überlieferte Reihenfolge verläuft von unten nach oben: Stempel „Hand Made“, gefolgt von zwei, drei, vier und fünf Diamanten, ganz oben schließlich der bekrönte Fünf-Diamant. Diese Stempel werden sowohl nach der Maserung des Bruyère als auch nach der Makellosigkeit der Verarbeitung vergeben.
Die Arbeitsweise der Werkstatt wird in derselben Linie gesehen wie das in Deutschland nach Rainer Barbi fortgeführte Verständnis der gehobenen Pfeifenklasse: wenige Pfeifen im Jahr, aus einer Hand gefertigt, mit einem Ansatz, der vor der Form die innere Mechanik bedenkt.
Künye
Üretim:
Tek kişilik atölye, sınırlı sayıda el yapımı pipo
İmza Yeniliği:
Kavisli duman kanalı (Bogenbohrung)
Kuruluş:
2003 (ilk pipolar)
Bugünkü Durumu:
Faal
Ülke:
Almanya (Dorfhain, Saksonya)
Kurucu:
Uwe Jopp
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Jopp
Cigarworld-Blog — Artikel Uwe Jopp: Handgefertigte Pfeifen und Bogenbohrung
Scandinavian Pipes — Meisterprofil Uwe Jopp
Meisterstrasse — Eintrag Jopp Pipes, Dorfhain
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