top of page
Pipo (1920 x 1080 piksel) (1536 x 634 piksel)VHMVM.png

Jørn Micke

Kurzporträt des dänischen Meisters Jørn Micke (1937-2005), der sein Medizinstudium abbrach, sich auf der Insel Bornholm niederließ und nur etwa zwanzig Pfeifen im Jahr herstellte.

Etiketler:

danimarka, el yapımı pipo, pipo ustası, bornholm

Güncelleme Tarihi:

30. Juli 2026

Jørn Micke (1937-2005) gehört zur zweiten Generation der dänischen Pfeifenherstellung und ist ein Meister, dessen Name zwar weithin bekannt ist, der jedoch nur sehr wenige Pfeifen hinterlassen hat. Den Großteil seines Lebens verbrachte er auf der dänischen Ostseeinsel Bornholm, wo er sich neben der Pfeifenherstellung auch der Malerei und der Bildhauerei widmete.

Von der Medizin zur Werkstatt

Mickes ursprüngliche Berufswahl war die Medizin; in seiner Jugend studierte er in Kopenhagen Medizin. Berichten zufolge begann diese Ausrichtung nach einer Bornholm-Reise 1958 zu bröckeln und wandelte sich, als er im folgenden Jahr ein zweites Mal auf die Insel reiste, zu einer endgültigen Entscheidung. Seit seiner Kindheit hatte er gemalt; seine früh begonnene Pfeifenraucher-Gewohnheit brachte ihn dazu, für den eigenen Gebrauch einige Pfeifen zu schnitzen.

Was diese amateurhafte Beschäftigung zum Beruf werden ließ, war die durch eine gemeinsame Angelleidenschaft entstandene Freundschaft mit Sixten Ivarsson. Nachdem Micke etwa ein Jahr lang als Lehrling in Ivarssons Werkstatt gearbeitet hatte, ließ er sich 1963 dauerhaft auf Bornholm nieder und gründete seine eigene Werkstatt. Der Plan, Medizin zu studieren, kam danach nicht mehr auf; seinen Lebensunterhalt verdiente er fortan durch eine Dreiheit aus Malerei, Bildhauerei und Pfeifenherstellung.

Stil und Produktion

Mickes Name wird stets zusammen mit der Generation genannt, die sich in den 1960er Jahren um Sixten Ivarsson in Dänemark versammelte — mit Lars Ivarsson, Jess Chonowitsch und Bo Nordh. Das stärkste Glied dieser Verbindung war Lars Ivarsson; berichtet wird, dass die Nähe der beiden Meister bis zu Mickes Tod anhielt. Dennoch hielt das Leben auf der Insel Micke außerhalb des alltäglichen Austauschs der dänischen Pfeifenszene: Die meisten dänischen Hersteller kannten ihn nicht persönlich.

Die Produktion der Werkstatt war äußerst gering; Berichten zufolge lag sie insgesamt bei etwa zwanzig Pfeifen pro Jahr. Der Großteil dieser Pfeifen ging direkt an Käufer, ein bedeutender Teil davon nach Japan. Mickes Formverständnis gilt als eine schwer zu beschreibende, aber beim Anblick sofort erkennbare Linie, die die Maserung und das Gleichgewicht der Masse des Briar in den Vordergrund stellt. Berichten zufolge zierte Ende der 1960er Jahre eine Micke-Pfeife das Titelbild eines bekannten, in Chicago ansässigen Tabakhändlerkatalogs. Auch wird erwähnt, dass der Meister Porzellanpfeifen-Entwürfe für Royal Copenhagen anfertigte.

Stempel

Mickes Pfeifen wurden in der Regel mit dem Namen „Micke“, dem Herstellungsjahr und einer Nummer gestempelt. Bei den nach eigenem Maßstab des Meisters gelungensten Exemplaren wurde zudem eine Zebrafigur verwendet; dieses Zeichen gilt als Hinweis auf die interne Abstufung der Werkstatt. In den Stempeln kann als Länderangabe auch der Vermerk „Denmark“ erscheinen.

Jørn Micke verstarb 2005. Die Zahl der hinterlassenen Pfeifen ist im Vergleich zur Produktion seiner Zeitgenossen innerhalb der dänischen Schule sehr gering; seine Exemplare sind daher heute nur selten auf dem Gebrauchtmarkt zu finden.

Künye

İmza Özellikleri:

Çok düşük üretim, özgün biçim arayışı, "Micke" damgası ve yapım yılı

Kuruluş:

1963 (Bornholm atölyesi)

Bugünkü Durumu:

Usta 2005'te vefat etti; üretim yok

Ülke:

Danimarka

Kurucu:

Jørn Micke (1937-2005)

İlgili Maddeler

Add a Title

Add a Title

Oku

Add a Title

Add a Title

Add a Title

Add a Title

Bu Markaya Ait Karışımları Listele

Damga ve İşaretler

Add a Title

Add a Title

İncele

Add a Title

Add a Title

Add a Title

Add a Title

Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Jørn Micke

  2. Scandinavian Pipes (scandpipes.com) — Seite Jørn Micke

  3. Todd M. Johnson Pipes — Vorstellungsseite Jørn Micke

  4. Jan Andersson, Scandinavian Pipemakers (von Pipedia als Quelle zitiert)

bottom of page