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Kaywoodie

Amerikanische Pfeifenmarke, deren Wurzeln bis zur 1851 in New York gegründeten Firma Kaufmann Bros. & Bondy zurückreichen; bekannt für das verschraubbare Drinkless-Mundstück und das Kleeblatt-Symbol.

Etiketler:

pipo markası, abd, briyar, fabrika piposu

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Kaywoodie ist eine amerikanische Pfeifenmarke, deren Wurzeln bis zur 1851 in New York gegründeten Firma Kaufmann Bros. & Bondy (KB&B) zurückreichen. Bekannt ist sie für das in das Mundstück eingelegte Kleeblatt-Symbol und die verschraubbare Drinkless-Konstruktion; Mitte des 20. Jahrhunderts galt sie als eine der bekanntesten amerikanischen Fabrikpfeifen. Der Markenname wurde mit der Zeit auch zum Namen des herstellenden Unternehmens.

Ein Name aus der Bowery

Die in Deutschland geborenen Brüder Kaufmann eröffneten 1851 im New Yorker Stadtteil Bowery ein kleines Pfeifengeschäft; die Produktion wurde in den ersten Jahren von Hand im Hinterzimmer des Ladens betrieben. Die Firma wurde mit der Zeit unter dem Namen Kaufmann Bros. & Bondy geführt, kurz KB&B genannt. Gegen Ende des Jahrhunderts war das Unternehmen so weit gewachsen, dass es Vertretungen in St. Louis, Chicago, Atlanta und San Francisco eröffnete. Den Aufzeichnungen zufolge wurden das eingelegte Kleeblatt und die darin platzierten Buchstaben KB&B 1881 als Marke eingetragen.

Der Name Kaywoodie erschien erstmals im Februar 1919 als Name einer der Produktlinien von KB&B. Es wird berichtet, dass sich der Name aus dem Anfangsbuchstaben K von Kaufmann und dem englischen Wort "wood" zusammensetzt, wobei mit dem Holz das Wurzelholz (Briar) gemeint ist. Bis Mitte der 1920er Jahre hatte sich der Name auf eine breite Serie ausgeweitet und wurde in den folgenden Jahren zur Identität des Unternehmens. Die wachsende Nachfrage verlagerte auch die Produktion: Die Werkstatt zog zunächst nach Union City, New Jersey, und 1935 innerhalb desselben Bundesstaates nach West New York.

Das Drinkless-Mundstück

Bei frühen Kaywoodie-Pfeifen wurde im Inneren des Mundstücks ein herausnehmbares Aluminiumrohr eingesetzt. Nach einer dreijährigen Entwicklungsarbeit trat 1931 an die Stelle dieser Lösung eine Schraubverbindung: Sattel und Mundstück werden über ein Gewindestück verbunden, wobei das Metallteil an der Spitze die kondensierende Feuchtigkeit auffangen und den Rauch trockener zum Mund bringen sollte. Ein 1930 in Kanada auf den Namen des KB&B-Managers Rudolph Hirsch eingetragenes Mundstückpatent fällt ebenfalls in diese Entwicklungszeit. Die Werbung schrieb der Konstruktion eindrucksvolle Temperaturangaben zu; diese Zahlen beruhten nicht auf Messungen, sondern waren die Werbesprache jener Zeit.

Ab Mitte der 1930er Jahre wurden alle Kaywoodie-Pfeifen mit der verschraubbaren Drinkless-Verbindung ausgeliefert, und die Konstruktion galt als Markenzeichen; sie wurde zu einem der bekanntesten Beispiele der in die Pfeife eingebauten Kondensations- und Filtersysteme. Allerdings wurde die Konstruktion nicht in jeder Linie eingesetzt: Die zwischen 1950 und 1955 kurzzeitig angebotenen Export-Pfeifen hatten gerade Mundstücke, und die im September 1997 vorgestellte Gold Series erschien mit geraden Mundstücken ohne metallenen Kondensator. Yello-Bole, 1932 gegründet, um minderwertiges, bei Kaywoodie nicht verwendetes Briarholz zu verwerten, wurde als preisgünstige Nebenlinie des Unternehmens geführt.

Eigentümerwechsel

Im März 1955 kaufte S. M. Frank & Co. die Kaywoodie Company, KB&B sowie die verbundenen Unternehmen; die Marke wurde von da an unter diesem Dach geführt. Der Unternehmensgeschichte zufolge war das 1938 in London eröffnete Kaywoodie-Büro gemeinsames Eigentum mit Comoy's of London; die Kaywoodie-Marke in England ging Anfang der 1970er Jahre vollständig an Comoy's über, und die in London gefertigten Kaywoodie-Pfeifen wurden über diesen Zweig fortgeführt. Derselben Geschichte zufolge wechselte die Produktion mehrfach zwischen Anlagen in und um New York; die Herstellung von Briar-Pfeifen wurde zeitweise nach Florida verlegt.

Die Leitung des Unternehmens blieb über lange Jahre in den Händen der Familie Feuerbach. Im Mai 2024 ging Kaywoodie von Bill Feuerbach an Nathan B. Davis über, der zuvor die Marke Greywoodie führte; damit verließ die Marke die Familie. Die Produktion läuft weiter im Bundesstaat New York; als Sitz des Unternehmens wird in der neuen Ära Cobleskill genannt.

Kaywoodie gilt als eine der langlebigsten Vertreterinnen des klassischen amerikanischen Fabrikpfeifen-Verständnisses. Zur Einteilung der Stempelformen und Modellnummern nach Zeiträumen siehe den Artikel Kaywoodie-Sammlerleitfaden.

Künye

İmza Ürünleri/yenilikleri:

Vidalı Drinkless ağızlık (1931); kakma yonca yaprağı; Yello-Bole yan hattı

Sahiplik:

1955-2024 S. M. Frank & Co.; 2024'ten beri Nathan B. Davis

Kuruluş:

1851 (KB&B); Kaywoodie adı Şubat 1919

Bugünkü Durumu:

Üretimde (New York eyaleti)

Ülke:

ABD

Kurucu:

Kaufmann kardeşler (New York, Bowery)

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Kaywoodie (Unternehmensgeschichte von S. M. Frank & Co.)

  2. Offizielle Kaywoodie-Website — The Kaywoodie Story (Benchmade Tradition)

  3. The Mountain Eagle — Cobleskill's Davis Keeps Pipe Tradition Alive

  4. Google Patents — CA 306101A, Rudolph Hirsch, Antiverschmutzungsteil für Pfeifenmundstück, 25. November 1930

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