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Kemperling

1834 in Wien gegründete, ab 1944 in Mattsee fortgeführte österreichische Pfeifenfabrik; bekannt für Briarpfeifen sowie für Tirolerpfeifen und geschnitzte Holzfiguren.

Etiketler:

avusturya, fabrika piposu, tirol piposu, ahşap oyma

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Kemperling gehört zu Österreichs langlebigsten Pfeifenherstellern. Der Ursprung des Unternehmens geht auf die 1834 in Wien vom Drechsler Anton Kemperling gegründete Werkstatt zurück; die Fertigung wurde nach 1944 in die Salzburger Nachbargemeinde Mattsee verlegt, und die Marke behauptete sich als letzte größere österreichische Pfeifenfabrik bis ins 21. Jahrhundert. Das in Handelsregistern unter dem Namen „Kemperling & Sohn Salzburger Pfeifenfabrik" geführte Unternehmen wurde vier Generationen lang innerhalb der Familie weitergegeben.

Von Wien nach Mattsee

Das Wien des neunzehnten Jahrhunderts war sowohl für die Drechslerei als auch für den Pfeifenhandel eines der bedeutenden Zentren Mitteleuropas; Kemperling entstand als Drechslerbetrieb in diesem Umfeld. Die Verlagerung der Fertigung während des Zweiten Weltkriegs in die Salzburger Seenregion verwandelte das Unternehmen von einer städtischen Handwerkswerkstatt in eine kleine, ländlich verwurzelte Fabrik. Der dauerhafte Betrieb in der Gemeinde wurde 1972 am Seeufer errichtet. Berichten zufolge starb der Betriebsinhaber der vierten Generation, Dieter Kemperling, 2021, und die Fertigung wurde danach eingestellt; auch das Erlöschen der Firma in den Handelsregistern fällt in diesen Zeitraum.

Fertigung und Produkte

Kemperlings wichtigster Rohstoff war das aus dem Mittelmeerraum bezogene Briarholz; die Blöcke wurden aus Italien, Spanien und Griechenland bezogen. Neben klassischen Formen war die für die Region typische Tirolerpfeife das Unterscheidungsmerkmal des Unternehmens. Ein Teil dieser Pfeifen war aus Holz, ein anderer Teil mit handbemaltem Porzellankopf gefertigt; handbemaltes Porzellan lässt sich als ein später alpiner Zweig der mitteleuropäischen Porzellanpfeifentradition begreifen, zu der auch Beispiele wie Meissener Porzellan gezählt werden. Berichten zufolge lag die Jahresproduktion bei rund zehntausend Stück, und die Erzeugnisse gingen nach Deutschland, Italien, in die Schweiz, nach Kanada und in die Vereinigten Staaten.

Die Werkstatt fertigte nicht nur Pfeifen. Aus leicht zu bearbeitendem Lindenholz und Zirbenholz geschnitzte Menschen- und Tierfiguren, Kreuze, Krippensets und kleine Ställe waren ebenfalls fester Bestandteil des Fertigungsprogramms. Im Bereich der Schnitzerei kamen ab 1995 große Kopierfräsmaschinen zum Einsatz; die grobe Form wurde maschinell herausgearbeitet, Schnitzen und Bemalen von Hand vollendet. Die mehr als fünfhundert Maschinenmodelle umfassende Formensammlung des Unternehmens war Teil dieser Fertigungsordnung. In dieser Hinsicht ist Kemperling ein gutes Beispiel für Unternehmen, die im Übergangsbereich zwischen Artisan-Pfeife und Fabrikpfeife stehen: eine Struktur, die mit Maschinenunterstützung in Serie fertigt, die letzten Arbeitsschritte aber von Hand ausführt.

Sammlerhinweis

In Schachteln mit dem Namen Kemperling sollen auch Meerschaumpfeifen vorgekommen sein; da diese Exemplare meist nur die Schachtel markiert tragen, bleibt unklar, ob die Pfeife eine Eigenfertigung der Fabrik ist oder eine Ware, deren Verkauf sie lediglich vermittelte. Auf dem Fabrikgelände befand sich zudem ein kleines Pfeifenmuseum, in dem handbemalte Porzellanpfeifen ausgestellt waren und das auf Anfrage besichtigt werden konnte.

Künye

İmza Ürünleri:

Funda kökü pipolar, Tirol piposu, ahşap oyma figürler

Kuruluş:

1834, Viyana

Bugünkü Durumu:

Üretim sona erdi

Ülke:

Avusturya

Kurucu:

Anton Kemperling

Merkez:

Mattsee (1944'ten itibaren)

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Kemperling

  2. SalzburgerLand Magazin — Vorstellung der Pfeifenfabrik und Holzschnitzerei in Mattsee

  3. meinbezirk.at (Flachgau) — Bericht zum 180. Jubiläum des Pfeifenmachers aus Mattsee

  4. José Manuel Lopes — Pipes, Artisans and Trademarks

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