Kirsten Pipe Company
1936 in Seattle vom Luftfahrtprofessor Frederick K. Kirsten gegründete amerikanische Marke, bekannt für ihre zerlegbaren Pfeifen mit Aluminiumkorpus und Ventil.
Etiketler:
pipo markası, abd, metal pipo, fabrika piposu
Güncelleme Tarihi:
26. Juli 2026
Kirsten Pipe Company ist ein 1936 in der Stadt Seattle in den Vereinigten Staaten gegründeter Hersteller, bekannt für seine Pfeifen mit Aluminiumkorpus. Die von ihr hergestellte Pfeife weicht vom klassischen einteiligen Briar-Modell ab: Sie ist eine zerlegbare Konstruktion, bestehend aus einem metallenen Kühlkorpus, einem separaten, auf diesen Korpus geschraubten Kopf und einem Ablassventil am Ende des Korpus. Die Marke besteht in der Stadt ihrer Gründung und in der Hand der Gründerfamilie fort.
Vom Windkanal zur Pfeife
Frederick Kurt Kirsten (1885-1952) wurde in Deutschland geboren, wanderte 1902 in die USA aus, schloss 1909 sein Studium an der University of Washington ab und arbeitete an derselben Einrichtung als Professor für Luftfahrttechnik. Die Errichtung des Windkanals der Universität, der bis heute seinen Namen trägt, schlug er Ende der 1930er Jahre vor; seine Arbeiten zum zykloidalen Propeller sind unter dem Namen Kirsten-Boeing-Propeller bekannt.
Auch die Pfeife ist ein Produkt derselben ingenieurhaften Gewohnheit. Als sein Arzt ihm riet, das Rauchen aufzugeben, entschied sich Kirsten, statt aufzuhören, ein Gerät zu entwerfen: Er arbeitete an einer Konstruktion, die die beim Rauchen entstehende Feuchtigkeit den Teer unterwegs zurückhalten lassen sollte. Die 1936 gefundene Lösung mündete sowohl in eine Patentanmeldung als auch in das nach ihm benannte Unternehmen.
Der Aufbau der Pfeife
Im Zentrum der Konstruktion steht ein Aluminiumkorpus, dessen Außenfläche mit Kühlrippen versehen ist. Der Kopf wird von unten mit einer Schraube auf diesen Korpus gesetzt; bei manchen Exemplaren tritt zwischen beide noch ein Ring. Mundstück und Ventil werden am hinteren Ende des Korpus angebracht. So lässt sich die Pfeife ohne Werkzeug in fünf Teile zerlegen. Während der Rauch aus dem Kopf austritt und den Metallkorpus entlangzieht, verliert er an Temperatur; die kondensierende Feuchtigkeit und der Teer sammeln sich im Inneren des Korpus, ohne das Mundstück zu erreichen.
Aufgabe des Ventils ist es, diese Ansammlung sowohl vom Kopf zu isolieren als auch den Korpus zu entleeren. Der überlieferten Beschreibung zufolge öffnet sich der innere Durchgang, wenn die flache Seite am äußeren Rand des Ventils zum Kopf hin gedreht wird, und die Pfeife ist rauchbereit; in einer anderen Stellung schließt sich der Durchgang, und die im Korpus gesammelte Flüssigkeit kann nicht zum Kopf zurückfließen. Ist der Genuss beendet, wird das Ventil herausgenommen und der Korpus gereinigt. Damit gilt die Marke als eines der langlebigsten Beispiele metallischer Kühl- und Filterlösungen (Pfeifenfilter und -systeme) des zwanzigsten Jahrhunderts; verwandte Bestrebungen lassen sich auch unter dem Stichwort ungewöhnliche Pfeifen verfolgen.
Prägungen und Modelle
Da es Berichten zufolge keine ausführlichen Firmenaufzeichnungen zu Herstellungsjahr und Modellübersicht gibt, stützt sich die Datierung größtenteils auf die Prägungen. Die frühesten Pfeifen tragen die Aufschrift "PAT APPLIED FOR", die folgenden "PATS & PATS PENDING", die spätere Phase hingegen "MADE IN U.S.A.". Die Modelle der ersten Jahre wurden mit Buchstaben unterschieden: Companion, S (Standard), M (Medium), L (Large) und die große Ausführung A (Aristocrat).
Familienangehörigen zufolge fand die größte Veränderung bei Modellen und Methoden um das Jahr 1958 statt, als das Unternehmen zur juristischen Person wurde. In Sammlerkreisen werden die Pfeifen anhand dieses Einschnitts in Generationen eingeteilt; das deutlichste Unterscheidungsmerkmal ist, ob am Ventil und am Mundstück ein Dichtungsring (O-Ring) verwendet wird oder nicht. Bei frühen Pfeifen gibt es keinen Dichtungsring, die Abdichtung wird durch die Präzision der Bearbeitung erreicht. In späteren Phasen wurden Namen wie Gem, Sportsman, Mariner, Lancer, Aladdin, Vagabond, Tyrolean, Westerner, Beau Geste und Firesider verwendet. Ein an den Buchstabencode angehängtes X zeigt einen Messington, B hingegen eine schwarze Oberfläche an. Von den Oberflächenbezeichnungen steht Heritage für eine raue Beschichtung, Traditional für die Eternalum-Beschichtung, die den Messington gealtert wirken lässt.
Köpfe
Sammlerbeobachtungen zufolge wurde ein Teil der Köpfe in den frühen Jahren von Kaywoodie gefertigt; diese Köpfe tragen keine Prägung. Die von Kirsten selbst hergestellten Köpfe hingegen sind an der Unterseite geprägt. Neben klassisch gewordenen Kopfbezeichnungen wie Columbus, Dynasty und Mandarin wurden auch glatte, sandgestrahlte, geschnitzte und rustikale Oberflächen angeboten. Neben Bruyèreholz (Briar) wurden auch Köpfe aus Meerschaum hergestellt. Da die Köpfe trotz unterschiedlicher Maße auf denselben Korpus passen, ist die Verwendung mehrerer Köpfe mit einem einzigen Korpus ein typisches Merkmal der Marke. Das Unternehmen fertigte in den 1950er und 1960er Jahren zudem Zigarettenspitzen in drei unterschiedlichen Größen.
Künye
İmza Ürünleri/yenilikleri:
Kanatlı alüminyum gövde, tahliye valfi, sökülüp değiştirilebilen hazne
Kuruluş:
1936
Bugünkü Durumu:
Üretimde; kurucunun ailesi tarafından işletiliyor
Ülke:
ABD (Seattle, Washington)
Kurucu:
Prof. Frederick K. Kirsten (1885-1952)
Model Adlandırması:
Harf kodu ve model adı (S, M, L, A gibi harfler)
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Kirsten Pipe Company
Offizielle Website der Kirsten Pipe Company (kirstenpipe.com) — Vorstellungsseite 'Since 1936'
Wikipedia — Artikel Frederick Kirsten
University of Washington Aeronautical Laboratory (UWAL) — Laborgeschichte
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