top of page
Pipo (1920 x 1080 piksel) (1536 x 634 piksel)VHMVM.png

Kulpinski (Ryszard Kulpiński)

Die Werkstatt des polnischen Meisters Ryszard Kulpiński in Przemyśl, sein Weg von der Lehre bei Walat zur eigenen Signatur und seine handgefertigten Autograf-Pfeifen.

Etiketler:

polonya, artisan, freehand, pipo ustası

Güncelleme Tarihi:

27. Juli 2026

Kulpinski ist der Name, den der polnische Pfeifenmeister Ryszard Kulpiński für die von ihm in der Stadt Przemyśl hergestellten Pfeifen verwendet. Diese kleine Stadt im Südosten des Landes gilt seit dem letzten Viertel des neunzehnten Jahrhunderts als Zentrum der polnischen Pfeifenherstellung; Kulpiński gehört zu den Meistern, die dieser Tradition in der Nachkriegsgeneration verbunden sind.

Die Przemyśl-Tradition und die Lehrzeit

Der Beginn der Pfeifenherstellung in der Stadt reicht in die 1870er Jahre zurück. Der tschechischstämmige Handwerker Wincenty Swoboda begann 1889 in einem Kellergeschoss mit dem Schnitzen von Pfeifen und gründete 1908 seine eigene Werkstatt. Die Produktion, die mit Swobodas Tod 1941 zum Erliegen kam, wurde 1945 durch die von den Brüdern Walat eröffnete Werkstatt wiederbelebt. Ryszard Kulpiński trat 1956 in diese Werkstatt ein und erlernte dort das Handwerk.

Diese am Werktisch verbrachten Jahre waren zugleich eine Schule im Umgang mit Materialmangel. Da die Einfuhr von Bruyèreholz (briar) in der sozialistischen Zeit unregelmäßig war, wurden polnische Pfeifen lange aus einheimischen Hölzern wie Birnbaum und Walnuss geschnitzt. Laut Pfeifenliteratur lockerten sich die Bedingungen nach 1970 etwas; in der Zeit von 1971 bis 1981, als sich der Name „Walatówka" für die Produkte der Walat-Werkstatt verbreitete, wird auch Kulpiński ein Anteil an diesem Erfolg zugeschrieben.

Selbstständigkeit und eigene Signatur

Denselben Quellen zufolge wurde der Tod von Ludwik Walat für diejenigen, die in der Werkstatt ausgebildet worden waren, zu einem Scheideweg. Kulpiński arbeitete eine Zeit lang zusammen mit Ryszard Filar, der aus derselben Schule stammte; die Partnerschaft der beiden Meister löste sich 1983 auf, und Kulpiński produzierte danach allein. Es wird angegeben, dass seine eigene Werkstatt in den ersten Monaten des Jahres 1984 die Arbeit aufnahm. Auch die Angabe, dass ihm 1985 vom damaligen Ministerium für Kultur und Kunst ein Titel verliehen wurde, der sich sinngemäß mit „Meister der Kunsthandwerke" übersetzen lässt, stützt sich auf dieselben Quellen; der offizielle polnische Name des Titels konnte nicht verifiziert werden. Eine solche Auszeichnung bedeutete im damaligen Polen, dass die Pfeifenherstellung in der staatlichen Klassifizierung nicht mehr als gewöhnliches Handwerk, sondern als Kunsthandwerk galt.

Der eigentliche Bruch erfolgte nach 1989. Mit dem Zerfall des Ostblocks entfiel die Briar-Knappheit, und in Polen hergestellte Pfeifen konnten erstmals nach denselben Maßstäben wie westeuropäische Arbeiten beurteilt werden. Kulpiński nutzte diese Öffnung auf Messen; er stellte im In- und Ausland aus und gilt als einer der ersten polnischen Meister, deren Name in Pfeifenkreisen außerhalb Osteuropas bekannt wurde. Auch die Beschaffung von Rohblöcken habe sich in dieser Zeit gefestigt; berichtet wird, dass nach 1997 überwiegend Material aus Portugal, Spanien und Albanien bezogen wurde.

Autograf-Pfeifen

Die Werkstatt arbeitete von Anfang an in zwei unterschiedlichen Tempi. Klassische Formen wurden mit maschineller Unterstützung vervielfältigt; daneben entstanden einzeln von Hand fertiggestellte Stücke. Diese doppelte Ordnung ist ein Beispiel dafür, dass sich die Unterscheidung zwischen Artisan-Pfeife und Fabrikpfeife innerhalb einer einzigen Werkstatt verfolgen lässt. Die handgefertigten Pfeifen werden mit dem Namen Autograf und vierstelligen Nummern gekennzeichnet; manche sind figürliche, skulpturale Schnitzereien, andere freie Formen im Sinne des Freehand, die sich nach der Maserung des Blocks richten.

Auf der Autograf-Liste finden sich auch Neuinterpretationen historischer Stücke. Erzählt wird, dass die Pfeife Nr. 0099 nach den Maßen einer im Museum von Przemyśl aufbewahrten Meerschaumpfeife angefertigt wurde, die um 1800 für einen polnischen Adligen geschnitzt worden sein soll — nach Meerschaum. Die Pfeifensammlung der Stadt wird heute im Glocken- und Pfeifenmuseum, das dem Nationalmuseum von Przemyśl angegliedert ist, im Gebäude des Uhrturms ausgestellt. Ein aktueller Bericht über den heutigen Stand des Meisters und der Werkstatt konnte nicht ermittelt werden.

Künye

İmza Ürünleri:

Elde işlenen Autograf pipoları

Kuruluş:

1984 (kendi atölyesi)

Bugünkü Durumu:

Kayıtlarda 2000'li yılların ortasından sonrası için bilgi yok

Ülke:

Polonya

Kurucu:

Ryszard Kulpiński

Şehir:

Przemyśl

İlgili Maddeler

Add a Title

Add a Title

Oku

Add a Title

Add a Title

Add a Title

Add a Title

Bu Markaya Ait Karışımları Listele

Damga ve İşaretler

Add a Title

Add a Title

İncele

Add a Title

Add a Title

Add a Title

Add a Title

Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Kulpinski

  2. Polnische Wikipedia — Artikel „Przemysł fajczarski w Przemyślu"

  3. Polnische Wikipedia — Artikel „Fajka", Abschnitt Polen

bottom of page