Kurusu (Reiichi "Ray" Kurusu)
Der aus Osaka stammende Pfeifenmacher Reiichi Kurusu setzte sich 2011 nach der Begegnung mit Hiroyuki Tokutomi an die Werkbank und wurde für Pfeifen bekannt, die japanische Handwerkskunst mit dänischer Formsprache verbinden.
Etiketler:
japonya, el yapımı pipo, usta çırak, briyar
Güncelleme Tarihi:
30. Juli 2026
Kurusu ist die Marke der handgefertigten Pfeifen, die der japanische Pfeifenmacher Reiichi Kurusu unter seinem eigenen Namen herstellt. Der im Westen als "Ray" bekannte Meister wurde 1977 in Osaka geboren und begann sein Handwerk erst mit dreißig Jahren an einer kleinen Werkbank in seiner Heimatstadt. Die Marke ist keine Werkstatt, sondern eine Ein-Mann-Produktion: Die jährliche Stückzahl ist begrenzt, und sowohl Kopf als auch Mundstück jedes Stücks entstehen aus derselben Hand.
Material und Methode
Das für die Köpfe verwendete Bruyère stammt ausschließlich von Wurzelstöcken des italienischen Lieferanten Mimmo Romeo; der Meister betrachtet die Bindung an eine einzige Quelle als den Weg, das Verhalten des Holzes wirklich kennenzulernen. Es werden keine vorgefertigten Mundstückformen verwendet, jedes Mundstück wird aus Stangenmaterial geschnitten und von Hand geformt. Überlieferungen zufolge wird der Rauchkanal für einen angenehmen Zug bewusst weit gehalten; die Angabe, dass dieses Maß 4 Millimeter beträgt, stützt sich auf eine einzelne Händlerquelle. Zweitmaterialien wie Buchsbaum und Bambus finden sich häufig an Schaftringen und Zierelementen.
Der Weg zur Werkbank
Kurusus erste gut dreißig Jahre hatten nichts mit Pfeifen zu tun; überliefert ist, dass er nach einer Zeit voller Auslandsreisen, Musik und Arbeit in einem Tattoo-Studio erst spät ins Handwerk fand. Der Wendepunkt war 2011 die Begegnung mit Hiroyuki Tokutomi auf einem Pfeifentreffen in Tokio. Kurz darauf bewarb er sich um eine Lehre bei dem Meister und suchte in den folgenden Jahren regelmäßig Tokutomis Werkstatt auf.
Nach eigener Darstellung des Meisters dauerte diese Lehrzeit etwa zweieinhalb Jahre, wobei der eigentliche Fortschritt in den letzten Monaten kam; diese Einschätzung ist durch unabhängige Quellen nicht bestätigt. Sicher ist, dass seine Arbeiten um 2014 herum das Interesse von Händlern außerhalb Japans weckten und seine Pfeifen ab da regelmäßig nach Europa und Nordamerika gelangten. Kurusu wird seither zur neuen Generation der japanischen Werkstatttradition jenseits von Tsuge gezählt.
Formsprache
Kurusus Arbeiten stehen an der Schnittstelle japanischer Handwerksdisziplin und skandinavischer Freihand-Auffassung. Zu den vom Meister genannten Vorbildern zählen neben Tokutomi auch Kei'ichi Gotoh, Bo Nordh, Jess Chonowitsch und die Familie Ivarsson. Dieses doppelte Erbe zeigt sich im Katalog deutlich: Auf der einen Seite stehen Köpfe, die klassischen Maßen treu bleiben, auf der anderen Freihandformen, die der Maserung folgen. Rundliche Formen wie Blowfish und Acorn gehören zu den von ihm häufig aufgegriffenen Formen. Auch bei der Oberflächenbearbeitung dominiert Zurückhaltung: Polierte glatte Flächen werden dort, wo sich die Maserung deutlich zeigt, ohne zusätzliche Verzierung belassen.
Künye
İmza Özellikleri:
Mimmo briyarı, tek tek işlenmiş ağızlıklar, şimşir ve bambu süslemeler
Kuruluş:
2011 (öğrenciliğin başlangıcı)
Bugünkü Durumu:
Küçük sayıda üretim
Ülke:
Japonya
Kurucu:
Reiichi "Ray" Kurusu (d. 1977, Osaka)
Atölye:
Osaka
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Kurusu
Smokingpipes.com — Meisterseite Ray Kurusu
Scandinavian Pipes — Vorstellung des Meisters Ray Kurusu
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