Larrysson Pipes (Paul Hubartt)
Marke der handgefertigten Briarpfeifen des in Island geborenen, in Indiana aufgewachsenen und in den Südwesten Englands gezogenen Paul Hubartt, hergestellt in seiner Ein-Mann-Werkstatt in Cornwall.
Etiketler:
büyük britanya, artisan pipo, briyar, damga
Güncelleme Tarihi:
27. Juli 2026
Larrysson Pipes ist die Marke der Werkstatt, die Paul Larrysson Hubartt allein im südwestlichen Zipfel Englands, in Cornwall, betreibt. Diese kleine, von einem in Island geborenen und in Indiana aufgewachsenen Meister nach seiner Übersiedlung nach Großbritannien gegründete Werkstatt zählt zu den Beispielen der Fertigung im Artisan-Maßstab: Alle Arbeitsschritte laufen über eine einzige Hand, und im Sortiment gibt es keine Qualitätsstufen.
Name und Einstieg ins Handwerk
Der Markenname stammt vom zweiten Vornamen des Meisters; er entspricht der skandinavischen Tradition der Vatersnamen, bedeutet also „Sohn des Larry“. Hubartt heiratete im Sommer 2002 und ließ sich in Cornwall nieder. Sein Bezug zur Pfeife begann jedoch schon zwei Jahre zuvor, im Jahr 2000, mit seinem Beitritt zum Tri State Pipe and Tobacco Club (TSPTC) in Indiana und der regelmäßigen Teilnahme des Klubumfelds an der Chicagoer Pfeifenmesse.
Nach dem Umzug nach Großbritannien erzählt er, sein grundlegendes Handwerkswissen von Marco Janzen erhalten zu haben, der in Hamburg Pfeifenreparaturen ausführte: In dieser Zeit lernte er, an einer Drehbank der Marke Myford Briar zu bohren, Mundstücke zu drehen und die Werkzeugordnung einer Werkstatt aufzubauen. Nach den ersten zehn verkauften Pfeifen kam 2004 der Auftrag für die Klubpfeife des TSPTC; Aufzeichnungen zufolge stammten auch die Klubpfeifen 2005, 2006, 2007 und 2008 aus seiner Hand.
Die Werkstatt in Pensilva
Im Februar 2006 zog die Familie nach Pensilva im Bodmin Moor, dem höchstgelegenen Dorf Cornwalls. Am Ende des Gartens stand ein im selben Jahr wie das Haus — 1820 — errichteter, lange nicht mehr genutzter Schweinestall; der Umbau und die Erweiterung zur Pfeifenwerkstatt dauerten etwa achtzehn Monate. Von dort stammt die Marke seither. Da die Produktion mit langen Unterbrechungen verläuft, lässt sich über die heutige Aktivität des Meisters kein klarer Nachweis finden.
Stempel, Klassifizierung und Datierung
Bei Larrysson-Pfeifen gibt es keine Qualitätsstufen; nach Angaben des Meisters wurde auf eine Klassifizierung verzichtet, weil jedes Stück mit derselben Sorgfalt gefertigt wird. Die einzige Ausnahme davon ist das Kronensymbol, das er auf besonders geschätzte Pfeifen prägt. Je nach Korpusform sollen zwei unterschiedliche Stempelsätze verwendet werden. Die Datierung folgt einer einfachen Logik: Auf die Pfeifennummer folgen die letzten beiden Ziffern des Herstellungsjahres, das heißt, eine im Jahr 2008 gefertigte Pfeife Nummer 100 trägt den Stempel „100-08“.
Briar und Fertigung
Das Holz der Werkstatt stammt aus der Werkstatt Romeo Briar in der italienischen Ortschaft Taggia; der Meister gibt an, die Extra-Qualitäts-Plateau- und Querschnittblöcke aus Briar selbst vor Ort auszuwählen. Da kein Füllkitt verwendet wird, bestimmt das Holz selbst über die Oberflächenentscheidung: Weist der Block nur wenige stecknadelkopfgroße Sandflecken auf und ist die Maserung ansprechend, wird das Stück glatt fertiggestellt; sind die Flecken zahlreicher oder die Maserung unauffällig, kommt Sandstrahlung oder Rustizierung zum Einsatz. Der allgemeine Rahmen dieser Unterscheidung wird im Artikel Oberflächenbehandlungen beschrieben.
Kopf, Mortise (die Aufnahme für das Mundstück) und Luftkanal werden auf der Drehbank gebohrt. Nach Angaben des Herstellers endet der vier Millimeter starke Kanal ganz am Boden und in der Mitte des Kopfes; zwischen der Spitze des Tenons (dem in den Schaft eingesetzten Ende des Mundstücks) und dem Boden der Mortise bleibt ein kleiner Zwischenraum, der dem Holz Platz zur Ausdehnung lässt, und diese Kante wird angefast, um den Luftstrom nicht zu stören. Der Kopfinnenraum wird nicht gefärbt, sondern nur leicht von Hand angeschliffen, damit sich die beim Rauchen entstehende Kohleschicht (der Belag) festsetzen kann. Die grobe Form wird mit der Scheibenschleifmaschine, die feinen Details mit Feile und Raspel gegeben.
Beim Finish kommen alkohol- oder wasserbasierte Beizen sowie Karnaubawachs zum Einsatz. Bei den Mundstücken hat Acryl Vorrang; in den Markenbeschreibungen ist auch von Stücken mit Ebonit (Vulkanit) und Cumberland-Mundstücken die Rede. Die Tenons bestehen aus Delrin. Zwischenringe von Silber bis Buchsbaum, an Baumrinde erinnernde Rustizierung und sandgestrahlte Oberflächen sind häufig genannte Merkmale der Marke; als Logo wird ein kupferner Punkt in das Mundstück eingelassen.
Künye
İmza Özellikleri:
Ağızlıkta bakır nokta; özel parçalarda kral tacı damgası
Kuruluş:
2000'lerin başı; ilk pipolar 2004 kulüp siparişinden önce (kaynaklar 2004'ü de verir)
Bugünkü Durumu:
Tek ustalı atölye; üretim uzun aralarla sürmüş, güncel durumu belirsiz
Ülke:
Büyük Britanya (Cornwall)
Kurucu:
Paul Larrysson Hubartt
Malzeme:
Taggia'dan alınan ekstra kalite plato ve çapraz kesim briyar
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Larrysson Pipes
Larrysson Pipes — offizielle Website der Marke
Smokingpipes — Markenvorstellung und Pfeifeneinträge Larrysson
MBSD Pipes — Larrysson-Estate-Pfeifeneinträge
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