Leo Pipes (Leon du Preez)
Kleine Werkstatt des südafrikanischen Malers und Pfeifenmachers Leon du Preez, gegründet 2001, bekannt für ihre aus einheimischen afrikanischen Hölzern von Hand geformten Freehand-Pfeifen.
Etiketler:
güney afrika, freehand, yerli ağaçlar, el yapımı
Güncelleme Tarihi:
30. Juli 2026
Leo Pipes ist eine kleine Pfeifenwerkstatt, die der südafrikanische Maler Leon du Preez Anfang der 2000er Jahre im Stadtteil Goodwood von Cape Town gründete. Der Markenname geht auf die Kurzform des Namens des Meisters zurück, und die Pfeifen tragen den Stempel LEO. Die Produktion lag allein in seinen Händen und kam mit du Preez' frühem Tod vollständig zum Erliegen; deshalb zählen mit Leo signierte Pfeifen heute zu den selten anzutreffenden Exemplaren.
Der Weg des Meisters
Du Preez' eigentlicher Beruf waren die bildenden Künste. Den Aufzeichnungen zufolge absolvierte er über das Port Elizabeth Technikon ein postgraduales Kunstprogramm, nahm an seiner ersten Gruppenausstellung in der Ann Bryant Art Gallery in East London, Südafrika, teil und leitete jahrelang das Kuratorium eben dieser Galerie. In seiner frühen Schaffensperiode widmete er sich in seinen Gemälden obdachlosen und einsamen Menschen, in späteren Jahren wandte er sich Werken zu, die den Ozean in den Mittelpunkt stellten. Seine design-orientierte Herangehensweise an die Pfeife wird meist auf diesen künstlerischen Werdegang zurückgeführt.
Seine erste Beschäftigung mit der Pfeife geht auf einfache Versuche mit Bambus in seinen Schuljahren zurück. Ernst wurde die Sache um 2001, als er Johan Slabbert kennenlernte, einen pensionierten Kriminalbeamten, der unter der Marke Jobert Pfeifen fertigte. Du Preez begann kurz darauf, bei Slabbert als Lehrling zu arbeiten, und die beiden teilten sich jahrelang dieselbe Arbeitsumgebung in Goodwood. Der Meister richtete zudem in seinem eigenen Haus eine zweite, voll ausgestattete Werkstatt ein, die auch als Ausweichproduktionsstätte für Jobert diente.
Material und Methode
Da in Südafrika kein Bruyère-Block örtlich verfügbar war, wandten sich sowohl Jobert als auch Leo den einheimischen Hölzern des Landes zu. Die wichtigsten verwendeten Arten waren der wilde Olivenbaum (wild olive) und die unter dem lokalen Namen black hookthorn bekannte Dornakazie; bekannt ist auch, dass im selben Umfeld Arten wie Bleiholz, Mopane und afrikanisches Ebenholz erprobt wurden. Diese einheimischen Harthölzer sind ein typisches Beispiel dafür, wie das Anfertigen von Pfeifen aus anderen Hölzern als Bruyère außerhalb Europas aus einer Notwendigkeit heraus entstand.
Die Methode der Werkstatt war bewusst schlicht gehalten. Du Preez benutzte keine Drechselbank, die gesamte Formgebung erfolgte mit einer Bohrmaschine und einer Scheibenschleifmaschine. Das führte naturgemäß zu jener Freehand-Linienführung, bei der jedes Stück ein Unikat war: Korpusse, die der Maserung des Holzes folgen und sich eher dem Material als der Symmetrie anpassen. Beim Finish kam kein Lack zum Einsatz, die Oberfläche wurde lediglich poliert. Diese Wahl lässt zum einen die natürliche Struktur der einheimischen Hölzer sichtbar und ermöglicht zum anderen, dass die Oberfläche im Gebrauch ihre eigene Patina entwickelt. Eine ähnliche Haltung findet sich bei vielen kleinen Werkstätten, die sich mit alternativen Hölzern für den Pfeifenbau beschäftigen.
Danach
Leon du Preez verstarb unerwartet in jungen Jahren; ein genaues Datum wird in den Quellen nicht genannt. Dieser Verlust bedeutete den Quellen zufolge nicht nur das Ende der Marke Leo, sondern mittelbar auch das Ende von Jobert: Bekannt ist, dass Johan Slabbert einige Zeit später das Pfeifenmachen aufgab und auch die Website der Marke geschlossen wurde. Heute gelten Leo-Pfeifen als kurzlebiges, aber eigenständiges Glied jener kleinen südafrikanischen Schule, die mit anderen Materialien als Bruyère arbeitet.
Künye
İmza Özelliği:
Yalnızca matkap tezgâhı ve disk zımparayla biçimlendirilen, verniksiz cilalı freehand'ler
Kuruluş:
2001 dolayları
Bugünkü Durumu:
Ustanın erken ölümüyle üretim sona erdi
Ülke:
Güney Afrika (Goodwood, Cape Town)
Kurucu:
Leon du Preez
Malzeme:
Yabani zeytin ve black hookthorn gibi yerli Afrika a ğaçları
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Leo Pipes
Pipedia — Artikel Jobert
rebornpipes — Besprechung einer Jobert-Olivenholzpfeife Liverpool (2014)
Ann Bryant Art Gallery (East London) — offizielle Vorstellungsseite der Institution
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