Manger
Der deutsche Pfeifenhersteller, den Anton Manger 1957 im unterfränkischen Dorf Wollbach gründete; von schlichten Serienmodellen bis zu von Hand geformten Freehands.
Etiketler:
almanya, pipo markası, freehand, briyar
Güncelleme Tarihi:
27. Juli 2026
Manger ist ein Pfeifenhersteller, den Anton Manger im unterfränkischen Dorf Wollbach in Deutschland gründete. Die Produktion begann im Herbst 1957. Die Marke ist dafür bekannt, unter demselben Dach sowohl schlichte Serienmodelle als auch einzeln von Hand geformte, freihändige Pfeifen zu fertigen.
Gründung und Wachstum
Der Gründer war ein Handwerker, der Holzschnitzerei und Drechseln gelernt hatte; in das Gewerbe fand er nicht über den Pfeifenbau, sondern über das Reparieren dessen, was in den Mangeljahren der Nachkriegszeit zur Hand war. Da es damals in Deutschland schwer war, eine intakte Pfeife zu finden, verwandelte sich die Reparaturwerkbank rasch in eine Landkarte der Nachfrage. Manger baute die für die Produktion nötigen Schneidwerkzeuge und Werkbänke über viele Jahre hinweg selbst auf; zur regelmäßigen Produktion konnte er erst 1957 übergehen.
Das Unternehmen blieb keine kleine Dorfwerkstatt. Aufzeichnungen zufolge beschäftigte es auf seinem Höhepunkt in den 1970er Jahren neunzehn Personen, und die Tagesproduktion erreichte mehrere hundert Pfeifen. Dieser Umfang ist auch der Grund, warum die Marke als einer der letzten "von Grund auf gewachsenen" professionellen Pfeifenhersteller Deutschlands gilt. In den folgenden Jahrzehnten schrumpfte die Produktion wieder auf Familienmaßstab.
Stil und Produktpalette
Das Leitprinzip der Werkstatt war von Anfang an schlicht: brauchbare, langlebige und zurückhaltende Bruyère-Pfeifen zu bauen. Die Produktpalette wurde deshalb breit gehalten; auf der einen Seite standen schlichte Serienmodelle in klassischen Maßen, auf der anderen von Hand entlang der Maserung geformte Freehand-Exemplare.
Manger-Pfeifen vermitteln eher den Eindruck handwerklicher Funktionalität als die polierte Eleganz der dänischen Schule; unter Sammlern werden sie überwiegend wegen ihrer Raucheigenschaften genannt. Bundesweit wurde die Marke einem breiteren Publikum erstmals Anfang der 2000er Jahre bekannt, als Arno Manger, der Sohn des Gründers, die Pfeifen auf Online-Auktionsplattformen vorstellte.
Sammlung und schriftliches Erbe
Anton Manger war nicht nur ein Pfeifenmacher, sondern auch ein Autor zur Geschichte der Pfeife. Er verfasste drei Bücher, die sich der Geschichte des Tabaks, den Maserholzpfeifen aus Ulm und der Tradition der Meerschaumpfeife aus Ruhla widmen. Zur Ulmer Tradition siehe im PipoWiki zusätzlich den Eintrag Ulmer Maserholzpfeifen.
Der Gründer trug außerdem eine Sammlung zusammen, die mit zwei Porzellanpfeifen begann, die er im Alter von vierzehn Jahren von seinem Großvater erhalten hatte. 1.630 Stücke dieser über dreißig Jahre gewachsenen Sammlung wurden 1984 veräußert und bildeten 1996 den Grundstock des Erstes Deutschen Tabakpfeifenmuseums, das im historischen Schulgebäude von Oberelsbach eröffnet wurde. Die auf zwei Stockwerke und neun Räume verteilte Ausstellung umfasst die Pfeifenherstellung im deutschsprachigen Raum vom 17. bis zum 20. Jahrhundert sowie Gegenstände der Tabakkultur.
Anton Manger starb 2021 im Alter von zweiundneunzig Jahren. Die Marke wird heute ebenso für ihre Pfeifen wie für die von ihm hinterlassene Dokumentationsarbeit erinnert.
Künye
İmza Ürünleri:
Elde biçimlendirilmiş freehand'ler; sade seri briyar modeller
Kuruluş:
1957
Bugünkü Durumu:
Kurucusunun 2021'deki ölümünden sonraki üretim durumu doğrulanamamıştır
Ülke:
Almanya (Wollbach / Rhön, Aşağı Franken)
Kurucu:
Anton Manger (yaklaşık 1929 – 2021)
Öne Çıkan Yönü:
Kurucunun pipo tarihi üzerine kitapları ve müzeye dönüşen koleksiyonu
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Manger
Internationale Valentin-Rathgeber-Gesellschaft — Vorstellungsseite des Erstes Deutsches Tabakpfeifenmuseum
Museen.de — Eintrag Deutsches Tabakpfeifenmuseum, Oberelsbach
Rhön- und Saale-Post — Lokales Berichtsdossier über Anton Manger
Smokersplanet — Gedenkartikel zu Anton Manger
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