Martin Romijn
Ein niederländischer Handwerker, der nach jahrzehntelanger Steinmetzmeisterschaft 2016 zum Pfeifenbau wechselte; bekannt für seine organischen, vom Material geleiteten Freihandformen.
Etiketler:
pipo ustası, artisan, hollanda, freehand
Güncelleme Tarihi:
27. Juli 2026
Martin Romijn ist ein Pfeifenmacher mit Steinmetz-Hintergrund, der in Leerdam am Fluss Linge in der niederländischen Provinz Utrecht arbeitet. Der 1969 geborene Meister kam mit zwanzig Jahren, 1989, erstmals mit der Pfeife in Berührung; seine eigene Pfeife baute er jedoch erst 2016. Seine Produktion führt er allein in seiner Heimwerkstatt fort; dieser Umfang entspricht der üblichen Ordnung von Einzelwerkstätten.
Ein Handwerk, das vom Stein kommt
Nach der Schule diente er vier Jahre bei den niederländischen Marineinfanteristen; nach dem Militärdienst arbeitete er im Sicherheitsbereich und in einem Motorradgeschäft. Als das Geschäft in Konkurs ging, musste er sich neu orientieren und wandte sich der Kunst des Steinschneidens und -meißelns zu; diese Tätigkeit blieb den Aufzeichnungen zufolge fast dreißig Jahre lang seine Haupteinnahmequelle. Er fertigte Arbeiten von Grabsteinen über Tür- und Fensterschwellen bis hin zu Küchenarbeitsplatten sowie Bad- und Kaminverkleidungen; neben den mit Hammer und Meißel ausgeführten alten Techniken erlernte er auch die Zierschnitzerei. Bei der Steinauswahl bevorzugt er belgischen Hartstein und Jurastein, beide schätzt er wegen der darin enthaltenen Fossilien und Kristalle. Auch Marmor, Granit, Onyx und versteinertes Holz gingen durch seine Werkbank.
Die Zubehörproduktion begann nach einer Verletzung: Ein Riss des Kreuzbands und die darauffolgende Knieoperation hielten ihn etwa ein Jahr von der Arbeit fern. In dieser Pause verwandelte er übrig gebliebene Steinstücke aus der Werkstatt in Tabakstopfer (Tamper), teilte die ersten Exemplare in den damaligen Pfeifen-Newsgroups und gründete 2003 eine eigene Website für diese Arbeiten. Die Produktion erweiterte sich mit der Zeit um Aschenbecher sowie magnetische Pfeifenständer, die den Eindruck erwecken, der Pfeifenkopf schwebe in der Luft. Als eine fortschreitende Gehbehinderung die körperliche Belastung der Steinarbeit unerträglich machte, hatte er bereits über zehn Jahre Erfahrung im Zubehörbau angesammelt.
Der Wechsel zum Pfeifenbau
Romijn begann 2016 mit dem Pfeifenbau, größtenteils autodidaktisch. Zunächst machte er sich mit dem Material vertraut, indem er die Köpfe vorhandener Estate-Pfeifen umformte; einer dieser Versuche soll an einer alten Vauen durchgeführt worden sein. Danach ging er zur Arbeit mit vorgebohrten Briar-Blöcken über; auch hier soll ihm die ersten Blöcke der belgische Meister Nick Ramaekers geschenkt haben. In den ersten Jahren erhielt er gelegentlich beratende Unterstützung vom deutschen Meister Dirk Heinemann; ansonsten beruht sein Wissen auf Ausprobieren und Online-Handwerksquellen.
Das prägende Werkzeug der Werkstatt ist die Holzdrehbank, die ihm seine Eltern zur Ermutigung schenkten; Romijn führt die zunehmende Ernsthaftigkeit seiner Produktion auf diese Maschine zurück. Sein Beharren auf der Holzdrehbank statt einer Metalldrehbank erklärt sich durch die Bewegungsfreiheit, die er beim Drehen der Kammer findet. Hinzu kommen Bandsäge, Schleifscheibe, Loser-Band-Schleifer, Poliermaschine, Dremel und Handwerkzeuge. Der von ihm verwendete Briar stammt aus Italien; die Mundstücke fertigt er aus Ebonit und Acryl.
Formauffassung
Er selbst bezeichnet seine Arbeiten als „organisch". Die Haltung, die er beim Steinschnitzen einnahm, setzt er auch bei Briar fort: Statt sich an einen vorgezeichneten Entwurf zu halten, bestimmt er die Form nach der Maserung und den Fehlern des Materials. Deshalb gelten das lange Arbeiten an einem einzigen Block und der Richtungswechsel mitten in der Arbeit als normaler Bestandteil der Freihandarbeit.
In seinem Portfolio dominieren an Ei, Apfel, Erdbeere und Eichel erinnernde runde Köpfe sowie Dublin- und Brandy-Formen mit großer Kammer. Workpony, Workhorse und Buster sind von ihm selbst benannte Modelle; von den ersten beiden werden auch Varianten mit Bambusschaft gefertigt. Seine Bewunderung für die Meister der dänischen Schule äußert er offen; besonders schätzt er die Arbeiten von Poul Winsløw, den er 2018 persönlich kennenlernte.
Künye
İmza İşleri:
Organik serbest biçimler, geniş hazneli Dublin ve yumurta kalıpları, taştan pipo aksesuarları
Kuruluş:
2016 (pipo üretimi)
Bugünkü Durumu:
Tek kişilik atölye olarak üretimini sürdürüyor
Ülke:
Hollanda
Kurucu:
Martin Romijn (d. 1969)
Atölye:
Leerdam (Utrecht eyaleti)
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Martin Romijn
Dutch Pipe Smoker — Interview 'Stonecutter's Story' (28. Oktober 2013)
Dutch Pipe Smoker — Interview 'The Briar Listener: Romijn Pipes' (9. Juli 2019)
Romijn Pipes & Tampers — offizielle Website des Meisters
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