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Medaglia (Enrico Medaglia)

Der in Padua tätige italienische Geigenbaumeister Enrico Medaglia soll neben seiner Werkstatt jährlich einige Dutzend Handarbeits-Pfeifen fertigen.

Etiketler:

italyan pipoları, el yapımı, usta pipoları

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Medaglia ist der Name einer sehr kleinen, handwerklichen Pfeifenproduktion, die der italienische Geigenbaumeister Enrico Medaglia mit seinem eigenen Namen signiert. Medaglias eigentlicher Beruf ist nicht die Pfeifenherstellung, sondern der Geigenbau; die Pfeife hat sich im Laufe der Jahre als zweite Beschäftigung an seiner Werkbank hinzugesellt. Die Marke gilt deshalb weniger als kommerzielles Pfeifenunternehmen denn als Signatur, unter der eine begrenzte Zahl von Stücken aus einer einzigen Hand zusammenkommt.

Der Meister und seine Werkstatt

Enrico Medaglia wurde am 11. Mai 1962 in Mailand geboren. Er schloss 1980 die Internationale Geigenbauschule „Antonio Stradivari“ in Cremona ab; während seiner Ausbildung lernte er vor allem bei Giobatta Morassi und Francesco Bissolotti, den bekannten Meistern jener Zeit. Nach dem Abschluss arbeitete er eine Zeit lang an Morassis Werkbank in Cremona, danach in Lodi und Mailand, bevor er sich schließlich in Padua niederließ. In seiner heutigen Werkstatt, die den Namen Liuteria Veneta trägt, werden Geigen, Bratschen, Celli, Kontrabässe und Gamben gebaut und restauriert sowie Bögen gefertigt, repariert und neu bezogen.

Dieser Werdegang erklärt auch die Beschaffenheit seiner Pfeifen. Der Geigenbau ist ein Handwerk, das feine Maßgenauigkeit, das Lesen der Holzmaserung und die Vollendung von Hand erfordert; man geht davon aus, dass sich dieselben Gewohnheiten auch im Bruyère-Block fortsetzen.

Produktion und Pfeifen

Die einzige in der Pfeifenliteratur kursierende Zahl beziffert die Jahresproduktion auf etwa fünfzig Stück; diese Angabe stützt sich auf eine einzige Quelle und konnte nicht unabhängig bestätigt werden. Denselben Angaben zufolge werden die Pfeifen vollständig von Hand geformt, ohne Serienform oder Maschinenkopie; auch die Mundstücke sollen aus einem harten Gussmaterial vom Methacrylat-Typ gefertigt sein. Innerhalb der Mundstückmaterialien zeichnet sich diese Gruppe dadurch aus, dass sie im Gegensatz zu Ebonit über die Zeit nicht nachdunkelt. Eine Produktion in dieser Größenordnung gilt als Beispiel für das anhaltende Gewicht von Einzelwerkstätten neben den Fabriken in der italienischen Pfeifenherstellung; zum allgemeinen Rahmen des Themas siehe den Artikel Kurze Geschichte der italienischen Handarbeits-Pfeife. Da die eigenen Präsentationsseiten des Meisters den Geigenbau in den Vordergrund stellen, ist unklar, in welchem Umfang die Pfeifenherstellung heute fortgeführt wird.

Verwechslung in den Quellen

Auf manchen Archivseiten, die dem Namen Medaglia gewidmet sind, findet sich unter derselben Überschrift auch die Vorstellung eines zweiten Meisters: Enrico Marola, der 1998, nachdem er den Meister der Don-Carlos-Pfeifen, Bruto Sordini, kennengelernt hatte, mit der Pfeifenherstellung begann. Dass Marola in Vercelli lebt und seine Pfeifen mit dem Namen „Enricoro“ signiert, beruht auf seinen eigenen Angaben und ist in keiner weiteren Quelle bestätigt. Die beiden Meister sind voneinander unabhängig und haben lediglich ihren Vornamen gemeinsam; bei der Durchsicht der Quellen dürfen sie nicht verwechselt werden.

Künye

Kuruluş:

Pipo üretiminin başlangıç yılı kayıtlarda geçmez; ikinci uğraş

Bugünkü Durumu:

Atölye çalgı yapımıyla faal; pipo üretiminin sürüp sürmediği doğrulanamadı

Asıl Mesleği:

Yaylı çalgı yapımı ve onarımı (liuteria)

Ülke:

İtalya (Padova)

Kurucu:

Enrico Medaglia (d. 1962, Milano)

Üretim Ölçeği:

Kayıtlara göre yılda yaklaşık 50 pipo

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Medaglia

  2. Liuteria Veneta — Biografieseite Enrico Medaglia (offizielle Website)

  3. Padova Stories — Interview mit Enrico Medaglia und Liuteria Veneta

  4. José Manuel Lopés, Pipes, Artisans and Trademarks

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