Mummert (Werner Mummert)
Die Werkstatt des in Otterbach tätigen, autodidaktischen deutschen Pfeifenmachers Werner Mummert; bekannt für scharf konturierte Bulldogs, Glasstiel-Entwürfe und tiefe Sandstrahlung.
Etiketler:
almanya, usta yapımı, kumlama, bulldog
Güncelleme Tarihi:
26. Juli 2026
Mummert ist die von Werner Mummert allein geführte Pfeifenwerkstatt in der westpfälzischen Kleinstadt Otterbach. In Mummerts Schaffen verbinden sich zwei Prägungen: die Gewohnheit eines Technikers, der die Sprache von Maß und Toleranz spricht, und ein Formverständnis, das bei keinem Meister gelernt, sondern vollständig durch Beobachtung aufgebaut wurde. Die Werkstatt ist klein, die Produktion begrenzt; dennoch sind seine Arbeiten weniger in Deutschland als vielmehr in den Sammlerkreisen Nordamerikas bekannt.
Der zweite Beruf des Technikers
Für Mummerts Beginn in der Pfeifenherstellung nennen die Quellen die Mitte der 1980er Jahre; am häufigsten wird 1987 angegeben. Diese Tätigkeit blieb jahrzehntelang im Schatten seines eigentlichen Berufs: Tagsüber arbeitete er als Ingenieurtechniker, an die Drehbank konnte er nur abends und am Wochenende treten. Mit seinem Eintritt in den Ruhestand kehrte sich das Tempo um, doch das Produktionsvolumen wuchs dabei nicht; berichtet wird, dass er im Durchschnitt rund fünfzig Pfeifen im Jahr fertigstellt. Die Werkstatt sei bei der Handwerkskammer als Drechslereibetrieb eingetragen, und Mummert sei in die Europäische Vereinigung der Holzdreher aufgenommen worden, die für die Mitgliedschaft die Vorlage einer Probearbeit vor einer Jury verlangt; beide Angaben lassen sich nicht durch unabhängige Quellen belegen.
Da er bei keinem Meister ausgebildet wurde, legte er seine Maßstäbe auch selbst fest, und diese sind erstaunlich schlicht. Eine Pfeife soll zunächst rauchbar sein, dann bequem in der Hand liegen und schließlich auf der Ablagefläche nicht umkippen. Skulpturale Experimente, die die Gebrauchstauglichkeit dem Erscheinungsbild opfern, liegen außerhalb von Mummerts Interessengebiet.
Formensprache
Seine bekannteste Arbeit ist seine Interpretation des Bulldog: ein Kopf mit klaren Kanten, einem markanten V-förmigen Absatz und dem Eindruck, von der Seite betrachtet nach vorne gestreckt zu wirken. Daneben werden drei weitere Entwürfe mit seinem Namen verbunden.
Barrel: Ein zylindrischer Kopf, bei dem nicht abzulesen ist, wo der Kessel endet und der Schaft beginnt; bei manchen Exemplaren wird innen eine umgekehrte Calabash-Kammer gebohrt.
Glasstiel-Poker mit umgekehrter Calabash: An den Poker-Kessel wird statt Bruyère ein hitzebeständiger Schaft aus gehärtetem Glas angesetzt, sodass die Rauchführung im Inneren sichtbar bleibt. Die beiden Teile werden meist mit Federn verbunden, damit sie sich zur Reinigung auseinandernehmen lassen.
Apple: Von der Seite flach und muskulös wirkend, von oben oder unten betrachtet voller erscheinend — auf einer optischen Täuschung dieser Art aufgebaut.
Auch bei den Oberflächen hat er zwei eigene Lösungen entwickelt: das vom Farbverständnis des Art déco inspirierte Deco und das durch Beschichtung des Bruyères mit eisenhaltiger Farbe und beschleunigte Oxidation erzielte Rust. Die tiefe und raue Sandstrahlung hat er über Jahre hinweg durch Versuche perfektioniert; sein erstes Interesse daran sei, wie er sagt, durch Arbeiten amerikanischer Meister wie Bruce Weaver und J. T. Cooke geweckt worden, die er auf Messen sah.
Seine technische Vorgeschichte zeigt sich in den Details. In manche Modelle wird ein kleines Thermometer in den Kessel eingelassen, in den Boden mancher würfelförmiger Köpfe ein QR-Code eingraviert. Er ist einer der wenigen deutschen Pfeifenmacher mit einer CNC-Maschine; diese verwendet er jedoch nicht, um die ganze Pfeife zu fertigen, sondern nur für bestimmte Teile — Formgebung und Endbearbeitung erfolgen von Hand.
Messen und Bekanntheit
Den Aufzeichnungen zufolge nahm er 2004 erstmals an einer Messe in Cuxhaven teil; in den folgenden Jahren trat er in Fürth, Lohmar, Cagli und Chicago auf, zwischen 2016 und 2018 nahm er an der Messe in Chengde, China, teil. 2012 ermutigte ihn der auf der Messe in Sankt Petersburg kennengelernte Peter Matzhold, seine Arbeiten den amerikanischen Kreisen vorzustellen; diese Begegnung gilt als Beginn einer langjährigen Zusammenarbeit. Heute ist sein Name neben Deutschland auch in den Pfeifenkreisen Italiens, Frankreichs und Dänemarks bekannt.
Künye
Üretim:
Bildirildiğine göre yılda yaklaşık 50 pipo
İmza Ürünleri:
Bulldog, Barrel, cam saplı ters kalabaş poker; Deco ve Rust yüzeyleri
Kuruluş:
Kaynaklara göre 1980'lerin ortası; yaygın olarak 1987
Bugünkü Durumu:
Faal; ustanın tek kişilik atölyesi
Ülke:
Almanya (Otterbach, Batı Pfalz)
Kurucu:
Werner Mummert
İlgili Maddeler
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Damga ve İşaretler
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Add a Title
Kaynaklar
Pipedia — Eintrag Mummert
Smokingpipes.com — Interview „Innovation Squared: Werner Mummert“ (2022)
Cigarworld.de — Herstellervorstellung Werner Mummert
Offizielle Website von Werner Mummert (wmummert.de)
%20(1536%20x%20634%20piksel)VHMVM.png)