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Neerup (Peder Jeppesen)

Marke des dänischen Pfeifenmachers Peder Christian Jeppesen, hergestellt in seiner Werkstatt in Lejre, bekannt für ausgewogene Proportionen und Schaftverzierungen.

Etiketler:

danimarka, atölye pipoları, briyar, usta pipoları

Güncelleme Tarihi:

30. Juli 2026

Neerup ist die Marke, die der dänische Pfeifenmacher Peder Christian Jeppesen nicht unter seinem eigenen Namen, sondern unter einem aus der Familiengeschichte stammenden Namen gegründet hat. "Neerup" ist der Nachname einer seiner Großmütter. Die Werkstatt liegt in Lejre, nahe Roskilde, einer der ältesten Städte Dänemarks. Die Marke ist dafür bekannt, das Verständnis der von Hand fertiggestellten Werkstattpfeife mit der Maßdisziplin der Serienfertigung zu verbinden.

Lehrjahre

Jeppesens Werdegang an der Werkbank reicht bis in die Mitte der 1980er Jahre zurück. Seine Lehre absolvierte er in der Werkstatt von Karl Erik Ottendahl; von dort wechselte er zu Erik Nørding und blieb dort lange Jahre, in denen er alle Stufen der Produktion vom groben Zuschnitt bis zur Verzierungsarbeit erlernte. Diese beiden Stationen verankern ihn unmittelbar in der Tradition der dänischen Schule der Nachkriegszeit; im selben Umfeld spielten auch große Hersteller wie Stanwell eine Rolle bei der Verbreitung dieser Formsprache.

Der Übergang zur eigenen Produktion erfolgte den Aufzeichnungen zufolge 2001. Als Georg Jensens Pfeifenproduktion eingestellt wurde, übernahm Jeppesen die brachliegenden Werkbänke und die Formausrüstung; diese Maschinen bildeten lange Zeit das Rückgrat der Neerup-Produktion. Die Werkstatt arbeitet heute als Familienbetrieb: Design und Werkbankarbeit teilt sich Jeppesen mit seinem Sohn Christian Noah, während Korrespondenz und Versand von seiner Frau Bettina geführt werden.

Produktion und Formverständnis

Die Werkstatt verfolgt zwei getrennte Linien. Mit dem Neerup-Stempel versehene Pfeifen werden an der Kopierfräse grob geformt und anschließend von Hand verfeinert und fertiggestellt; die Pfeifen mit der Meistersignatur Jeppesen dagegen werden von Anfang bis Ende von Hand gearbeitet. Die Holzstücke stammen überwiegend aus korsischer und griechischer Bruyèrewurzel, seltener aus marokkanischem und italienischem Material.

Beim Entwurf der Modelle ist die Proportion das entscheidende Kriterium; ob die Kopflinie so ruhig ist wie ein klassischer Billiard oder so bewegt wie eine freie Form, Kopfmasse, Schaftlänge und die Stärke des Mundstücks werden aufeinander abgestimmt. Die Mundstücke bestehen meist aus schwarzem Acryl, seltener aus Cumberland oder Bernstein. Auch die Qualitätskriterien der Werkstatt für den Rauchgenuss konzentrieren sich auf technische Details: die Tiefe und Oberflächenausführung der Kammer, die Zentrierung des Rauchkanals, das spaltfreie Sitzen des Zapfens in seiner Fassung.

Verzierungsarbeit

Das Detail, an dem die Marke auf den ersten Blick erkennbar wird, sind die Ringe am Schaftansatz. Jeppesen verwendet in diesem Bereich 925er Sterlingsilber, exotische Hölzer, schwarze Bänder und künstlichen Bernstein gemeinsam; die Silberarbeiten werden von einem Goldschmied gefertigt. Maßgeblich ist, dass die Verzierung nicht wie ein nachträglich angebrachtes Zubehör am Kopf wirkt, sondern als natürliche Fortsetzung der Form gelesen wird. Die Oberfläche wird durch aufeinanderfolgende Schleif-, Feinschleif- und Polierschritte fertiggestellt.

Namensverwirrung

Rund um den Markennamen kam es zu einem langwierigen Rechtsstreit. Den Aufzeichnungen zufolge ließ der deutsche Importeur der Werkstatt den Namen "Neerup" auf seine eigene Firma eintragen; da diese Eintragung nach deutschem Recht als gültig galt, musste Jeppesen die Nutzung seines eigenen Namens gerichtlich durchsetzen. Zur gleichen Zeit sollen Pfeifen, die mit dem Namen Neerup versehen, in Albanien gefertigt worden waren und mit der Werkstatt des Meisters nichts zu tun hatten, auf den Markt gekommen sein. Nach dem Bruch der Zusammenarbeit ging Jeppesen dazu über, einen Teil seiner Produktion mit dem Stempel "P. Jeppesen" zu kennzeichnen, und seine Pfeifen wurden auf dem deutschen Markt seltener.

Künye

Üretim Biçimi:

Kopya frezesinde kabaca biçimlendirilip elde bitirilen briyar pipolar

İmza Özellikleri:

Gümüş, egzotik ağaç ve kehribar süslemeli sap birleşimleri

Kuruluş:

Kayıtlara göre 2001

Bugünkü Durumu:

Faal; aile işletmesi olarak sürdürülüyor

Ülke:

Danimarka (Lejre, Roskilde yakını)

Kurucu:

Peder Christian Jeppesen

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Neerup

  2. The Pipe Smoker — Vorstellungsartikel über Peder Jeppesen (2009)

  3. Tobacco Reviews — Gespräch über Peder Jeppesen und die dänische Pfeifentradition

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