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Paul Becker (Paulpipes)

Der Weg des in der deutschen Stadt Pinneberg allein arbeitenden Pfeifenmachers Paul Becker vom Tabakladen zur Werkstatt und die Eigenschaften der von ihm unter dem Namen Paulpipes hergestellten Pfeifen.

Etiketler:

almanya, artisan pipo, freehand, briyar

Güncelleme Tarihi:

27. Juli 2026

Paul Becker ist ein deutscher Pfeifenmacher, der eine Einmannwerkstatt in Pinneberg, etwa zwanzig Kilometer nordwestlich von Hamburg, betreibt. Seine Pfeifen signiert er seit einiger Zeit, um Verwechslungen zu vermeiden, wie er selbst sagt, mit dem Namen Paulpipes. In der Pfeifenwelt gibt es auch andere Meister, die denselben Nachnamen tragen; zu Fritz Becker und Paolo Becker besteht keine Verbindung.

Vom Ladentisch an die Drehbank

Beckers Lebensgeschichte beruht größtenteils auf seiner eigenen Erzählung, eine durch amtliche Aufzeichnungen belegte Chronologie gibt es nicht. Dieser Erzählung zufolge wurde er im Januar 1947 in Pinneberg geboren; seine Familie führte in der Stadt einen Tabakladen. Nachdem er in Hamburg die zweijährige Handelsschule und anschließend seine kaufmännische Lehre abgeschlossen hatte, trat er in den Familienbetrieb ein und übernahm 1970 gemeinsam mit seiner Frau Erika die Leitung des Ladens. Mit sechzehn Jahren hatte er begonnen, Pfeife zu rauchen; er sagt, dass er sich schon seit seiner Jugend gewünscht habe, eigene Pfeifen herzustellen, und dass die Namen, an denen er sich orientierte, Meister der dänischen Schule gewesen seien.

Die Wende kam 1982. Der Zweck der ersten Werkstatt, die er im Keller seines Hauses einrichtete, war nicht die Produktion, sondern die Möglichkeit, zerbrochene Mundstücke und ähnliche kleine Schäden der Kunden, die in den Laden kamen, vor Ort zu reparieren. Becker erzählt, dass der deutsche Meister Rainer Barbi großen Anteil an der Einrichtung der Werkstatt gehabt habe und dass auch der Anstoß, sich nicht mit Reparaturen zu begnügen, sondern selbst eine Pfeife herzustellen, von ihm gekommen sei; er gibt an, die Technik direkt an Barbis Drehbank beobachtend erlernt zu haben. Diese Meister-Beziehung ist in keiner unabhängigen Quelle bestätigt. Die erste Freehand-Pfeife stammt aus dieser Zeit. Aufgrund des Interesses der Ladenkunden hielt er acht Jahre lang auch die von ihm selbst hergestellten Pfeifen auf seinem Ladentisch bereit; 1990 schloss er den Laden und ging zur hauptberuflichen Pfeifenherstellung über.

Verarbeitung und Finishes

Bei Paulpipes-Pfeifen durchlaufen alle Arbeitsschritte eine Hand: vom freihändigen Bohren des Blocks über grobes und feines Schleifen, das Färben bis zur Alterungsschicht im Kammerinneren und dem von Hand geformten Mundstück erledigt der Meister alles selbst. Auf der Oberfläche gibt es keinen Lack, der Glanz wird mit Carnaubawachs erzielt. Die Mundstücke werden so dünn geschnitten, dass sie den Zähnen angenehm liegen. Die Farbauswahl beschränkt sich auf drei Töne, doch deren Bezeichnung variiert von Quelle zu Quelle: In alten Werbetexten als natur, orange und warmes Braun bezeichnete Töne werden in der aktuellen Darstellung als hellorange, dunkel und warmes Braun geführt.

Becker betont, dass er bei Briar-Blöcken keine Füllpaste verwendet. Kleine, aus der eigenen Struktur des Holzes stammende Flecken (Spots) fallen beim Genuss nicht auf; sie bestimmen lediglich, in welche Klasse die Pfeife eingeordnet wird. Aus der Werkstatt kommen gefilterte und ungefilterte Pfeifen zugleich. Bei gefilterten Modellen gibt es ein nach Maß bearbeitetes, herausnehmbares Zwischenstück; so lässt sich dieselbe Pfeife auch ohne eingesetzten Filter rauchen.

Herausnehmbares Schaftteil

Die bekannteste eigene Lösung des Meisters ist die Pfeife, bei der der mittlere Teil des Schafts herausgenommen werden kann. Mit eingesetztem Zwischenstück wird die Pfeife wie eine lange Churchwarden genutzt, ohne das Teil ergibt sich die übliche Länge. Der Kopf dieses Modells wird kugelig oder facettiert gestaltet; Becker gibt an, das Design nicht starr zu halten, sondern es bei jedem Mal ein wenig weiterzuentwickeln.

Der Produktionsumfang ist klein, die genannte Zahl variiert jedoch je nach Quelle: In aktuellen Angaben verlassen jährlich etwa hundert Pfeifen die Werkstatt, in älteren Texten wird diese Zahl mit zweihundertfünfzig angegeben.

Künye

Kuruluş:

1982 (atölye), 1990 (tam zamanlı üretim)

Bugünkü Durumu:

Faal; tek kişilik atölyede küçük ölçekli üretim

Ülke:

Almanya — Pinneberg, Schleswig-Holstein

Kurucu:

Paul Becker (kendi beyanına göre d. Ocak 1947)

İmza Ürünü:

Sökülebilir sap orta parçalı pipo

Marka Adı:

Paulpipes

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Paul Becker

  2. Paulpipes — Seite 'Über mich', Erzählung des Meisters aus eigener Sicht

  3. Paulpipes — Impressum-Seite

  4. Wikipedia — Artikel Pinneberg

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