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Pedro Ferrizzo

Ein Schnitzer, der von Hand die an uruguayischen Flussufern gesammelten Coronilla-Wurzeln in skulpturale Pfeifen verwandelt, ohne Maschinen einzusetzen. Die veröffentlichten biografischen Angaben zu ihm sind sehr begrenzt.

Etiketler:

uruguay, el yapımı, alternatif ahşap, heykelsi pipo

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Pedro Ferrizzo ist ein in Uruguay tätiger Meister, der seine Pfeifen nicht aus Briar, sondern aus der Wurzel eines einheimischen Baumes schnitzt, und das noch dazu, ohne auf irgendeine Werkbankmaschine zurückzugreifen. Obwohl sein Name in der Pfeifenwelt kursiert, sind die veröffentlichten biografischen Angaben zu ihm äußerst spärlich: Geburtsjahr, Standort seiner Werkstatt und Zeitpunkt des Produktionsbeginns lassen sich mit unabhängigen Quellen nicht bestätigen. Ferrizzo zählt daher zu den Herstellern, deren Werke greifbar sind, deren Biografie aber lückenhaft bleibt.

Material: Coronilla-Wurzel

Das Holz, das Ferrizzo in nahezu allen seinen Arbeiten verwendet, ist die botanisch als Scutia buxifolia bezeichnete Coronilla. Dieser dornige, niedrig wachsende Baum kommt in den Hügellandschaften und Flussuferwäldern Südbrasiliens, Nordargentiniens und Uruguays vor. Sein Stamm verdickt sich jährlich nur um etwa zwei Millimeter; dieses langsame Wachstum erzeugt ein schweres, dichtes Holz. Dass der Baum in der Region lange Zeit vor allem als Brennholz genutzt wurde, hängt ebenfalls mit dieser Dichte zusammen. Der von Ferrizzo bevorzugte Teil sind die Wurzeln, die freigelegt werden, wenn sich das Flussbett zurückzieht. Diese Wurzeln altern über Jahre im Freien unter dem Einfluss von Witterung und den vom Fluss mitgeführten Mineralien; auch die für die Schnitzerei gesuchte Härte wird dieser langsamen Reifung zugeschrieben. Berichten zufolge sammelt Ferrizzo die Wurzeln selbst an Stellen fernab menschlichen Einflusses. Dass das Holz sich hitzebeständig verhält und rissresistent ist, wird als regionale Überzeugung wiedergegeben; diese Eigenschaften beruhen nicht auf Labormessungen, sondern auf Anwenderbeobachtung. Coronilla ist außerhalb ihrer engen geografischen Verbreitung als Kopfholz neben Briar kaum bekannt; ähnliche Beispiele werden in den Artikeln Alternative Hölzer und briarfreie Hölzer behandelt.

Methode und Form

Ferrizzos Arbeitsweise ist das Gegenteil der Serienfertigung. Bei der Formung von Kopf und Schaft kommen weder Drehbank noch Fräse noch Bandschleifer zum Einsatz; die Arbeit erfolgt mit einer geraden Rasierklinge und zunehmend feinerem Schleifpapier. Die einzige Maschine ist ein kleiner Handbohrer, mit dem der Rauchkanal geöffnet wird. Auch das Polieren verlässt die Werkstatt nicht: Der Meister verwendet ein von ihm selbst aus Bienenwachs hergestelltes Naturwachs.

Diese Methode bestimmt unmittelbar die Form. Statt formtreuer klassischer Formen entstehen figurative Köpfe, die der Maserung der Wurzel folgen. Es wird berichtet, dass sich Ferrizzos Entwürfe aus der Anthropologie, der Geografie der Region und dem natürlichen Muster des Holzes speisen; obwohl er aus einer Familie europäischer Herkunft stammt, wird gesagt, dass er in seinen Arbeiten eine Nähe zur indigenen Schnitzkunsttradition des Kontinents herstellt. Das Ergebnis gilt ebenso sehr als eine gebrauchsfähige Pfeife wie als eine eigenständige kleine Skulptur.

Stand der Quellenlage

Die heutigen Informationen über Ferrizzo beruhen größtenteils auf der eigenen Vorstellungsseite des Meisters und kurzen Einträgen in Pfeifen-Enzyklopädien. In diesen Einträgen werden weder Datum, Serienname noch Stempelform angegeben; es gibt auch keinen Beleg dafür, dass die Pfeifen ein einheitliches Stempelmuster tragen. Die Datierung der Werke kann daher vorerst nur über Form und Material erfolgen. Auch der herangezogene Enzyklopädie-Eintrag trägt selbst den Hinweis „Angaben unvollständig“; es zeigt sich, dass der Meister zwar eine eigene Website besitzt, deren Inhalt jedoch im Rahmen dieser Zusammenstellung nicht geprüft werden konnte. Es sollte im Blick behalten werden, dass ein wesentlicher Teil der hiesigen Darstellung nicht auf unabhängiger Recherche, sondern auf dem eigenen Vorstellungstext des Meisters beruht.

Künye

Öne Çıkan Yön:

Figüratif, heykel niteliğinde kâseler

Bugünkü Durumu:

Kayıtlara göre etkin; künye bilgisi sınırlı

Ülke:

Uruguay

Kurucu:

Pedro Ferrizzo

Malzeme:

Coronilla kökü (Scutia buxifolia)

Yöntem:

Tümüyle el işi; yalnızca duman kanalı için el matkabı

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Pedro Ferrizzo

  2. Pipedia — Artikel Coronilla Root

  3. Wikipedia (Spanisch) — Artikel Scutia buxifolia

  4. laspipas.art — Vorstellungsseite Pedro Ferrizzo

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