Perry White Pipes
Eine handgefertigte Briar-Pfeifenmarke des amerikanischen Herstellers Bob Swanson aus seiner Werkstatt in Florida, erkennbar am wiederkehrenden weißen Ring auf jedem Mundstück.
Etiketler:
abd, el yapımı pipo, briyar, charatan
Güncelleme Tarihi:
27. Juli 2026
Perry White Pipes ist die amerikanische, handgefertigte Briar-Pfeifenmarke, die Robert Perry „Bob“ Swanson (1947-2020) allein in Florida betrieb. Der Name ist keine Firmenbezeichnung, sondern eine Familienerinnerung: Swanson übernahm sowohl seinen zweiten Vornamen als auch den Markennamen von seinem Großvater Perry White. Die Produktion erreichte zu keinem Zeitpunkt Serienausmaß; die Bekanntheit der Marke beruht weniger auf der Gesamtzahl der Pfeifen als auf Verarbeitungsdetails und dem auf jedem Mundstück wiederkehrenden weißen Ring.
Swanson und seine Beziehung zur Pfeife
Swanson wurde am 10. Februar 1947 in der Stadt Bloomington im US-Bundesstaat Minnesota geboren. Den größten Teil seines Lebens verbrachte er in pfeifenfremden Berufen: In Minneapolis arbeitete er als Journalist, im selben Bundesstaat in der Immobilienbranche, und nach seinem Umzug nach Florida wandte er sich der Baumschulwirtschaft zu. Zur Pfeife kam er 1967, und schon in den ersten Jahren begann er zu sammeln; von Falcon-artigen Pfeifen mit auf den Metallkorpus geschraubtem Kopf ging es über Weber bis hin zu den Charatan-Pfeifen, denen er in einem Pfeifenladen begegnete. Dieses Interesse hielt sein Leben lang an und mündete 2006 in seine führende Rolle bei der Gründung der International Charatan Collectors Society, einer internationalen Sammlervereinigung.
Sein Einstieg in die Pfeifenherstellung wird auf die Freundschaft zurückgeführt, die er mit dem in Minneapolis bekannten Reparaturfachmann Dave Hunter schloss. Swansons eigener Darstellung zufolge fertigte er seine ersten Pfeifen Ende 1975 auf Hunters Ermutigung hin und verteilte die dreißig bis vierzig Stück, die er in dieser Zeit herstellte, im Freundeskreis; das Einsetzen der Mundstücke übernahm mangels eigener Ausrüstung Hunter. Die Produktion sank bald auf ein bis zwei Pfeifen pro Jahr und kam schließlich ganz zum Erliegen. Die eigentliche Ära der Marke begann erst viel später, in den Florida-Jahren. Swanson erklärte, er habe in dieser Phase Lee von Erck kennengelernt, der Hunters Werkstatt übernommen hatte, an dessen Seminaren teilgenommen und sich in dessen Werkstatt im Norden Michigans sein Verständnis von Symmetrie angeeignet. In welchem Jahr die regelmäßige Produktion unter dem Markennamen begann, geht aus den Quellen nicht hervor.
Material und Verarbeitung
Die folgenden technischen Details beruhen auf den Angaben des Herstellers selbst; eine unabhängige Überprüfung liegt nicht vor. Laut Swanson werden die Korpusse aus mindestens zwei Jahre an der Luft ausgereiftem Wurzelholz geschnitten, wobei er auch Stücke besaß, die bis zu fünfzig Jahre gelagert worden waren; nach dem Zuschnitt durchläuft jeder Korpus ein zusätzliches, werkstatteigenes Verfahren. Korpusse, die eine Ausbesserung benötigten, sonderte er aus und verwendete sie selbst oder gab sie an Freunde weiter.
Der eigentliche Schwerpunkt der Marke liegt in der inneren Verarbeitung. Der Rauchkanal wird sowohl gebohrt als auch im selben Maß aufgerieben; Swansons Maßstab war, dass der Pfeifenreiniger ohne Widerstand bis zur Kanalöffnung am Boden des Kopfes vordringen kann. Bei den Verbindungsstücken (Tenon) wird meist Delrin mit einem Durchmesser von einem Viertel Zoll verwendet, was den Schaft dicker belässt und so die Bruchgefahr senkt. Das Innere des Kopfes wird nicht lackiert: Die Oberfläche wird so bearbeitet, dass sich die Kohleschicht rascher bildet, darüber wird eine transparente Schicht mit organischem Anteil aufgetragen, sodass die Maserung auch von innen sichtbar bleibt. Bei manchen Pfeifen wird an das Mundstück eine hölzerne Verlängerung angesetzt; diese wird nicht am Briar, sondern am Mundstück selbst befestigt, da unterschiedliche Materialien sich bei Hitzeeinwirkung unterschiedlich stark ausdehnen.
Weißer Ring und Stempel
Auf jedem handgeformten Mundstück findet sich ein dünner, aus Kunstelfenbein geschnittener weißer Ring. Dieses mit dem Markennamen spielende Detail gilt zugleich als Erkennungszeichen. Auf den Korpussen erscheinen der in Schreibschrift gehaltene Stempel „PERRY WHITE“ sowie der Zusatz „HAND MADE“. Im Formenrepertoire finden sich gelegentlich Anklänge an Charatan — Swanson räumte dies selbst ein —, doch neben den klassischen Familien sind auch großvolumige, kräftig gebaute Exemplare weit verbreitet.
Swanson war ein aktives Mitglied des Pfeifenclubs von Fort Lauderdale. Er verstarb am 16. Juli 2020 in der Stadt Lake Placid in Florida; mit ihm endete auch die Produktion, und die Website der Marke wurde geschlossen. Seine Pfeifen sind heute nur noch im gebrauchten Handel zu finden.
Künye
İmza Özelliği:
Ağızlıkta yapay fildişi beyaz halka, delrin geçme
Adın Kaynağı:
Swanson'ın büyükbabası Perry White
Kuruluş:
İlk pipolar 1975; düzenli üretimin başlangıcı belirsiz
Bugünkü Durumu:
Üretim 2020'de sona erdi
Ülke:
ABD (Florida)
Kurucu:
Robert Perry "Bob" Swanson (1947-2020)
İlgili Maddeler
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Damga ve İşaretler
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Kaynaklar
Pipedia — Artikel Perry White Pipes
Stephenson-Nelson Funeral Home — Todesanzeige für Robert Perry Swanson (16. Juli 2020)
Smokingpipes — Aufzeichnungen zu gebrauchten Perry-White-Pfeifen (Estate Pipes)
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