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Peter Pfeifenbau (Roman Peter)

Die Marke des in Zürich geborenen Schweizer Meisters Roman Peter, dessen Werkstatt in Affoltern am Albis klassische und Freehand-Pfeifen mit R.P.-Stempel herstellt.

Etiketler:

isviçre, el yapımı pipo, freehand, restorasyon

Güncelleme Tarihi:

26. Juli 2026

Peter Pfeifenbau ist der Name, den der Schweizer Meister Roman Peter seinen eigenhändig gefertigten Pfeifen gibt. Die Marke stützt sich auf eine Werkstatt und ein Tabakgeschäft, die unter einem Dach in Affoltern am Albis im Kanton Zürich betrieben werden. Verzeichnet ist, dass der Meister 1963 in Zürich geboren wurde, zunächst eine Ausbildung im Möbelschreinerhandwerk absolvierte und anschließend eine Ausbildung in der Antiquitätenrestaurierung erhielt. Diese beiden Stränge prägen gemeinsam den Charakter der Marke: auf der einen Seite eine maßvolle Holzverarbeitung, auf der anderen die Disziplin der Restaurierung, die es erfordert, ein gealtertes Stück wiederherzustellen, ohne es zu verändern.

Die Gründung der Werkstatt

Die Pfeifenfertigung war für Peter zunächst eine Nebenbeschäftigung neben seinem eigentlichen Beruf. Das Gründungsjahr wird in den Quellen unterschiedlich angegeben: Manche Aufzeichnung nennt 1985, während aus lokalen Presseberichten, die sich auf die eigene Darstellung des Meisters stützen, ein Datum Anfang der 1980er Jahre hervorgeht. Deshalb kann hier nur ein weiter gefasster Zeitraum wie "Mitte der 1980er Jahre" angegeben werden. Gesichert ist das 1993 in der Stadt eröffnete Geschäft namens Peter Tabakwaren; auch die Werkstatt wurde erst danach an derselben Adresse zusammengefasst, sodass Fertigung, Reparatur und Tabakhandel nun in einem einzigen Raum Platz fanden. In den Aufzeichnungen findet sich zudem, dass er zwischen 1987 und 1992 an mehreren Ausstellungen teilnahm, doch diese Teilnahmen konnten nicht durch eine unabhängige Quelle bestätigt werden.

Die Bedeutung des Meisters für die Schweizer Pfeifenmacherkunst ergibt sich nicht nur aus den von ihm hergestellten Pfeifen. Die Reparaturseite tritt mindestens ebenso stark hervor wie die Produktion; überliefert ist, dass die Werkstatt für zahlreiche Einzelhändler im Inland Reparaturarbeiten übernimmt, doch die kursierende Zahl von "über zweihundert Händlern" stützt sich auf eine einzige Quelle. Die überarbeiteten Stücke beschränken sich nicht auf Holz: Auch zerbrechliche Körper aus Ton, Porzellan und Meerschaum sowie Horn- und Bernsteinmundstücke gehören zur Arbeit der Werkstatt. Angegeben wird, dass bei jedem Material mit dessen eigener traditioneller Methode gearbeitet wird.

Fertigung und Formverständnis

Die Rohstoffbeschaffung der Werkstatt beschränkt sich auf zwei Länder: Die Briar-Klötze werden aus Italien und Griechenland bezogen. Bei den Mundstücken wird Ebonit (Hartkautschuk) bevorzugt; zur Wirkung dieses Materials auf den Pfeifencharakter siehe den Artikel Mundstückmaterialien. Die Werkstatt arbeitet auf zwei Linien: auf der einen Seite maßgefertigte klassische Formen, auf der anderen vollständig frei geschnittene Freehand-Stücke. Es wird angegeben, dass die Freehand-Produktion bei etwa fünfzig Stück pro Jahr liegt; auch diese Zahl stammt aus einer einzigen Quelle und dürfte von Auftragsjahr zu Auftragsjahr schwanken.

Das unterscheidende Merkmal der Marke ist das vom Meister als "organisch" bezeichnete Formverständnis. Bei diesen nicht an eine Vorlage gebundenen Korpussen folgt die Linie dem eigenen Maserungsverlauf des Briar-Klotzes; das Ergebnis erinnert manchmal eher an eine kleine Holzskulptur als an eine Pfeife. Bei den Freehands gelten ein den Schaft umlaufender weißer Ring sowie eine unter dem Schaft eingearbeitete Signatur als Erkennungsmerkmal; die Angabe, dass der Ring aus Antilopenknochen gefertigt sei, findet sich nur in einer einzigen Quelle und konnte auf der offiziellen Website nicht bestätigt werden. Der an den Pfeifen verwendete Stempel ist die Abkürzung R.P. Bei der Klotzauswahl gilt die Durchgängigkeit der Maserung als Hauptkriterium.

Heute

Peter Pfeifenbau gehört zu den Werkstätten, die sich dafür entschieden haben, in einem engen Rahmen zu bleiben, statt ein Händlernetz aufzubauen und ihren Namen zu verbreiten; da die Produktion klein gehalten wird, sind ihre Pfeifen in den internationalen Sammlerkreisen selten zu sehen. Die Werkstatt bewahrt sich dennoch die Stellung als eine der ersten Adressen für Pfeifenreparatur in der Schweiz und arbeitet weiterhin sowohl als Hersteller als auch als Restaurator.

Künye

İmza Özelliği:

Beyaz halkalı freehand'ler, sap altında usta imzası

Kuruluş:

Pipo yapımı 1980'lerin ortası; dükkân 1993

Bugünkü Durumu:

Atölye ve dükkân faal

Ülke:

İsviçre (Affoltern am Albis, Zürih kantonu)

Damga:

R.P.

Kurucu:

Roman Peter (d. 1963, Zürih)

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Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Peter Pfeifenbau

  2. Offizielle Website von Roman Peter (roman-peter.ch) — Seiten Pfeifenwerkstatt und Reparaturservice

  3. Limmattaler Zeitung — Gespräch mit Roman Peter über Pfeifenmacherkunst (2015)

  4. Betriebsregistereinträge Peter Tabakwaren (local.ch, search.ch)

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