top of page
Pipo (1920 x 1080 piksel) (1536 x 634 piksel)VHMVM.png

Pipas de Cochera

Name, den der mexikanische Ingenieur Roberto González González seinen selbstgefertigten Pfeifen gab; bekannt durch Notizen zum Amateur-Pfeifenbau, die Anfang der 2000er Jahre auf einer persönlichen Internetseite veröffentlicht wurden.

Etiketler:

meksika, amatör pipo yapımı, briyar, ağızlık

Güncelleme Tarihi:

27. Juli 2026

Pipas de Cochera ist der Name, den der mexikanische Ingenieur Roberto González González seinen selbstgefertigten Pfeifen gab; er bedeutet im Spanischen so viel wie "Garagenpfeifen". Dahinter steht keine Marke und keine Werkstatt: Der Name beschreibt ein Amateurhobby, das Anfang der 2000er Jahre auf einer persönlichen Internetseite sichtbar wurde. Dass der Name in Pfeifenkreisen heute noch erwähnt wird, liegt nicht an den Pfeifen selbst, sondern an den auf jener Seite veröffentlichten Baunotizen. Da sie in einer Zeit verfasst wurden, in der es in Lateinamerika kaum spanischsprachige Quellen zum Pfeifenbau gab, gelten diese Notizen für Liebhaber der Region als ein Referenztext aus erster Hand.

Was über González' Lebenslauf bekannt ist, beruht auf seinen eigenen Angaben; eine unabhängige Aufzeichnung gibt es nicht. Demnach ist er Jahrgang 1957, in Mexiko-Stadt geboren, hat Elektrotechnik studiert und seinen Beruf zunächst in Ciudad Juárez, dann in der Elektronikindustrie von Guadalajara ausgeübt. Zur Pfeife kam er erst im Erwachsenenalter, nach einer langen Zigarettenphase; mit wachsender Sammlung verschob sich sein Interesse vom Rauchen zum Selberbauen.

Der Einstieg über das Bausatz-Kit

Ausgangspunkt des Hobbys war ein fertiges Pfeifen-Kit. Bei den von Herstellern wie der American Smoking Pipe Co. verkauften Sätzen finden sich ein vorgebohrter Briar-Block, bei dem sich Kammer, Rauchkanal und Zapfenlager bereits treffen, sowie ein dazu passender Mundstückrohling; dem Käufer bleibt nur, Form zu geben und zu schleifen. Nach Angaben der Firma selbst enthielten die Kits entweder Ebauchon- oder Plateaux-Briar; Plateaux-Blöcke unterscheiden sich durch die verbliebene Rindenfläche und die reinere Maserung. Die ersten von González erworbenen Sätze waren Plateaux.

Nach eigener Aussage begann seine Werkstatt mit einem einzigen Werkzeug, einem Rotationswerkzeug, und wuchs dann je nach Bedarf weiter: eine Bohrmaschine und ein Zapfenzieher, um die Löcher selbst bohren zu können, eine Scheiben- und Bandschleifmaschine anstelle des Handschleifens sowie eine kleine Drehbank für die Mundstückarbeit. Sobald das Werkzeug vollständig war, gab er nach eigenen Worten die Nutzung fertiger Kits auf und ging zur direkten Arbeit vom Block aus über. Dieser Verlauf ist bei Menschen, die den Pfeifenbau als Amateure aufnehmen, ein häufig anzutreffender Ablauf.

Die Mundstückarbeit

Das Thema, dem in den Notizen der meiste Raum eingeräumt wird, ist das Mundstück (Stem). González schreibt, er habe eine Zeit lang gefertigte Rohlinge aus der Form verwendet, doch da der Rohling seine ursprüngliche Form nicht behielt, habe er ihn meist auf der Drehbank neu gezogen und mitunter die ganze Form verändert. In seinen von Círculo de la Pipa México veröffentlichten Notizen plädiert er dafür, den Vulkanit als Stab zu bearbeiten und das Mundstück von Grund auf neu zu fertigen; als Gründe nennt er die Freiheit in der Form, ein homogeneres Material und eine längere Lebensdauer. Nach verbreiteter Ansicht unter Pfeifenmachern enthält unter hohem Druck als Stab hergestellter Vulkanit nicht jene Lufteinschlüsse, die bei Formmundstücken beim Schleifen zum Vorschein kommen und die Arbeit verderben können. Der Preis dafür ist Arbeitsaufwand: Ein Mundstück von Hand zu ziehen, nehme fast so viel Zeit in Anspruch wie eine Pfeife von Anfang bis Ende fertigzustellen. Unter den Mundstückmaterialien wird Vulkanit vor allem deshalb bevorzugt, weil er sich am Zahn weich anfühlt.

Die mexikanische Pfeifenszene

Die Seite Pipas de Cochera fällt in die Zeit, in der sich in Mexiko eine organisierte Pfeifenszene bildete. Überliefert ist, dass der Círculo de la Pipa México im Jahr 2000 in Mexiko-Stadt gegründet wurde, sich einige Jahre später beim Internationalen Komitee der Pfeifenclubs (CIPC) registrierte und seine Tätigkeit 2015 einstellte. González' Texte zirkulierten in diesem Umfeld und wurden, nachdem seine ursprüngliche Seite geschlossen worden war, in Clubpublikationen und auf anderen Seiten weitergegeben und so bewahrt. Ob er sein Hobby fortgesetzt hat, ist nicht bekannt.

Künye

Niteliği:

Ticari atölye değil, kişisel zanaat uğraşı

Kuruluş:

2000'li yılların başı (kesin tarih bilinmiyor)

Bugünkü Durumu:

Özgün internet sitesi kapalı; metinleri başka sitelerde aktarılıyor

Ülke:

Meksika

Kurucu:

Roberto González González

Öne Çıkan Yanı:

Hazır kitle başlayıp kütükten yapıma geçen süreç; ağızlık işçiliğine ayrılan bölüm

İlgili Maddeler

Add a Title

Add a Title

Oku

Add a Title

Add a Title

Add a Title

Add a Title

Bu Markaya Ait Karışımları Listele

Damga ve İşaretler

Add a Title

Add a Title

İncele

Add a Title

Add a Title

Add a Title

Add a Title

Kaynaklar

  1. Pipedia — Artikel Pipas de Cochera

  2. Cuaderno de Notas, Círculo de la Pipa México — Notizen zur Mundstückherstellung

  3. American Smoking Pipe Co. — Informationsseite zum Pfeifen-Kit

  4. Notas de Gustavo Delgado — Gespräch mit Gustavo Chávezcamacho: die Gründung des Círculo de la Pipa México

bottom of page